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Warriors Stephen Curry führte sein Team zur NBA Meisterschaft.

Warriors Stephen Curry führte sein Team zur NBA Meisterschaft.

Eigentlich ist es hier in der Nachbarschaft ruhig. Manchmal bläst einer die Blätter mit so einem ollen Blasgerät zusammen, ein Hund bellt, eine knatternde Harley fährt am Haus vorbei. Doch heute Abend ist alles anders. Ich mach die Tür auf und ein Nachbar trompetet in die Nacht, einer hinter mir, weiter oben am Hügel, schreit „Warriors“. Und noch ein anderer brüllt immer wieder: „It’s Oaktown, Baby….“.

Die Golden State Warriors, beheimatet in Oakland, haben in sechs Spielen den NBA Titel gewonnen. Die Cleveland Cavaliers um ihren Superstar LeBron James hatten in den letzten Spielen einfach keine Chance mehr. Sie wirkten müde, ohne Ideen, den kalifornischen Wirbelwind zu stoppen. Zehn Sekunden vor dem eigentlichen Ende gratulierte der wohl derzeit beste Basketball Spieler dem MvP der Saison Stephen Curry und Coach Steve Kerr von den Warriors zur Meisterschaft.

Damit geht eine Saison zu Ende, die einfach nur ein Traum für das Team aus Oakland war. Wie in einem Rausch wurde gespielt und gewonnen und immer weiter nach vorne geblickt. Und dann war da wirklich die Möglichkeit Meister zu werden. Nach 40 Jahren haben es die Golden State Warriors wieder geschafft. Eine ganze Stadt feiert, steht Kopf. Obwohl das letzte Spiel in Cleveland war, war die Oracle Arena ausverkauft. Public Viewing zog Tausende an, die 15 Dollar pro Nase zahlten und feierten. Die Bars in der Stadt waren überfüllt. Feuerwerk, hupende Autos, jubelnde Nachbarn und der einsame Trompeter bläst noch immer fleissig ins Horn. Und niemand stoppt ihn in dieser Wahnsinnsnacht im kalifornischen Oakland.

 

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