Wenn die toten Moslems kommen

In Collin County, einem Distrikt in der Dallas-Forth Worth Gegend, leben rund 22000 Moslems. Das liegt nicht daran, dass es hier islamistische Trainingscamps für den heiligen Krieg gibt. Vielmehr haben sich in der Region zahlreiche Technologiefirmen angesiedelt, die gutbezahlte Jobs bieten und eben Arbeitnehmer von überallher anziehen.

Foto: AFP

Nun jedoch gibt es ein ganz alltägliches Problem. Es muß ein neuer Friedhof her. Es gibt bereits drei für Moslems in der Region, doch die sind fast voll. Derzeit liegt ein Antrag in Farmersville vor, dort einen weiteren Friedhof anzulegen, doch das stößt nicht auf große Gegenliebe bei den Bürgern der texanischen Gemeinde. Der Bürgermeister des 3400 Seelen Örtchens, Joe Helmberger, versuchte zu beschwichtigen. Er verwies bei einer Bürgerstunde auf die bereits bestehenden Friedhöfe, erklärte, dass der Friedhof ein wichtiger Ort für die moslemische Gemeinde sei. Und er machte deutlich, dass die Gerüchte um den Bau eines islamischen Centers und einer Moschee in Farmersville nicht zuträfen.

Doch das alles kam bei den erzürnten Bürgern der Gemeinde nicht an. Eine erboste Frau erklärte nach dem Treffen der Tageszeitung „Dallas Morning News“, „Die Leute vertrauen Moslems nicht. Ihr Ziel ist es, die Vereinigten Staaten zu bevölkern und dann zu übernehmen“. Dieser Satz allein drückt wohl die Grundstimmung bei einigen in den USA aus. Und in abgeschwächter Form berichtet so auch FOXNews, ständig davor warnend, dass der Einfluss der (radikalen) Moslems in den USA steigt, wenn man nicht auf Hut sei.

 

 

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