Von Bieramt zu Bieramt

In Nürnberg ist für mich ein Besuch im Bieramt, dem Wanderer am Tiergärtnertorplatz, zur Pflicht geworden. Gerade im Sommer ist dieses Heimkommen etwas ganz besonderes. Das gute fränkische Bier, gute Freunde und die einmalige Atmosphäre machen es für mich aus. So etwas gibt es einfach nicht in Amerika.

Nun habe ich in Oakland eine Bar gefunden, die zumindest in Sachen Bier „fast“ mithalten kann. Die „Beer Revolution“ an der Ecke Broadway und 3rd Street. Angeboten werden „Craft Beers“, 50 an der Zahl „on tap“, also aus dem Zapfhahn. Auch wenn das Pils schnell, viel zu schnell für meinen Geschmack ins Glas fließt, ein Besuch in dieser Bar lohnt sich. Man kann sich hier durch die Micro-Brewer Szene Nordkaliforniens trinken. Und diese Kleinbrauereien haben es in sich, können durchaus mithalten und definieren das amerikanische Bier ganz neu. Wer hier nach einem Bud, Miller oder Coors fragt, sollte lieber schnell zur Tür rennen. Hier versteht man in Sachen Bier keinen Spaß, Witzbiere, wie die gerade erwähnten, sind in der „Beer Revolution“ verpönt.

An der Wand hing dann auch ein Sack aus Bamberg, in dem „Organic Malt“ geliefert wurde. Die Brücke Bay Area-Franken existiert also sogar in Sachen Bier. Für Reisende, die es in die San Francisco Bay Area zieht, sollte Oakland auf dem Programm stehen. „Beer Revolution“ ist am Rande des Jack London Squares, gut erreichbar von San Francisco mit der Fähre. Meine neue Heimatstadt hat durchaus was zu bieten…sogar sehr gutes Bier.

 

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