Alle Jahre wieder

Amerika bereitet sich auf die heiße Einkaufszeit in der Vorweihnachtszeit vor. Der Tag nach Thanksgiving ist mit dem „Black Friday“ der alles entscheidende Tag, die Preise purzeln in den Keller, die Konsumenten stehen schon Stunden vor den Öffnungszeiten Schlange, um die begehrten Supersonderangebote zu bekommen. Mein Tipp für die Tage nach Thanksgiving, Einkaufen unbedingt vermeiden, denn es ist ein Alptraum irgendwo in die Nähe eines Shopping Centers oder nach Downtown San Francisco zu fahren. Von der friedlichen Vorweihnachtszeit keine Spur. Stau, keine Parkplätze, nervige Zeitgenossen, lange, lange Warteschlangen, wohin man auch geht.

Was die mittlerweile einflussreiche LGBT – Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender – Szene vorgemacht hat, wird nun von einer starken christlichen Gruppe nachgemacht. Die „Faith Driven Consumer“ Organisation hat zu einem „buycott“ und nicht zu einem Boykott aufgerufen. Heißt, die christliche Konsumentengruppe hat, wie auch die LGBT Gemeinde, eine Liste von Geschäften veröffentlicht, die ihren Grund- und Wertvorstellungen entsprechen. 300 Unternehmen haben es bislang auf die Liste geschafft, die von 0 -100 bewertet werden. Je höher die Note, je christlicher das Unternehmen, unter 50 ist also mangelhaft. An führender Position die Hähnchenbrateri Chick-fil-A mit 63 Punkten, gefolgt von Hobby Lobby mit 62 Punkten. Dahinter Interstate Batteries (61), Tyson Foods (60), Cracker Barrel (53), Walmart (51) und Thrivent Financial mit gerade noch 50 Punkten.

„Faith Driven Consumers“ erklärte, mit dieser Liste möchte man Anhaltspunkte für Käufer liefern. Man sehe aber auch, dass viele Unternehmen noch einiges für eine willkommene Atmosphäre für christliche Konsumenten ändern müssten. Wenn eine Firma, so die Gruppe, einen „Gay Pride Day“ erlaube, dann sollte sie auch einen „Bibelstudien“ Tag für Mitarbeiter und Kunden erlauben.

1 Kommentar in “Alle Jahre wieder

  1. Das mit diesen Gay und Christlichen Kauf oder nicht Kaufempfehlungen habe ich gar nicht mitbekommen, ist ja interessant. Naja das kann ja jeder machen wie er will. Ich kaufe wo ich einen guten Preis bekomme, Political und moralisch korrekt kann ich mir nicht leisten.
    Man kann zwar am Black Friday super Deals z.b. an Fernsehern oder Ipads machen. Aber auch wenn ich als Couponer spare wo ich kann. Black Friday tue ich mir nicht an, viel zu voll. Ich warte einfach später auf einen guten Deal und bis jetzt hat diese Strategie gut hingehauen.

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