Nun sind sie richtig wichtig

Guck mal, Ben, da kommen unsere Bodyguards. Foto: AFP

Guck mal, Ben, da kommen unsere Bodyguards. Foto: AFP

Donald Trump und Ben Carson geben sich nun ganz präsidial. Beide bekommen ab sofort Personenschutz vom Secret Service und das auf Steuerzahlers Kosten. Vor einem Monat beantragten beide unabhängig voneinander die Sonderüberwachung, der Homeland Security Minister, Jeh Johnson, hat dem nun zugestimmt. Vorausgegangen war die Entscheidung eines Beraterstabs im Kongress, dem auch der Sprecher des Abgeordnetenhauses, des Senats und die Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Kongress angehören. Sie stimmten für die Secret Service Überwachung.

Damit sind Trump und Carson die ersten im republikanischen Feld, die fortan von Secret Service Agenten begleitet werden und damit auch ihren Frontrunner Status unterstreichen. Beide sehen sich als wichtigste Kandidaten und nicht nur im Kreuzfeuer der Kritik, sondern auch im Fadenkreuz von potenziellen Attentätern. Seit den tödlichen Schüssen auf den demokratischen Präsidentschaftsanwärter Robert Kennedy im Jahr 1968, haben die nominierten Kandidaten ein Anrecht auf den Schutz der höchsten Personenschützer im Land. Seit 2008 und den Drohungen gegen den noch nicht gekrönten demokratischen Kandidaten Barack Obama, hat der Heimatschutzminister die Möglichkeit Schutzmaßnahmen für jeden im Rennen ums Weiße Haus anzuordnen.

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