Arndt ist kein so schlechter Name!

Als Journalist freut man sich ja über eine internationale Beachtung. Meine Radiosendung wird in einigen Ländern ausgestrahlt, Zeitungsartikel hatte ich auch schon in ein paar fremdsprachigen Printmedien. Klingt allerdings alles besser, als es wirklich ist. Nun darf ich aber auch eine Erwähnung in einer somaliländische Zeitung hinzufügen. Na ja, zumindest halb.

So halb habe ich es in die örtlichen Medien geschafft.

So halb habe ich es in die örtlichen Medien geschafft.

Die Zeitung „Himilo Newspaper“ hat wohl mein Blog auf den Seiten der Nürnberger Zeitung gefunden und sich gedacht, da machen wir eine Geschichte draus. Doch sie verdrehten etwas die Tatsachen und die Worte und den Namen des Autors. Herausgekommen ist ein Beitrag, in dem meine Aussagen erst falsch übersetzt und dann auch noch verdreht dargestellt wurden. Das Blatt scheint bekannt für provozierende Texte zu sein, wurde mir gesagt, und wollte wohl eine Reaktion der Regierung bekommen. Wie könne eine westliche Journalistin mit dem Namen „Anne Peltner“ nur nach Somaliland reisen, um hier Lügen zu verbreiten. Und das auch noch auf Einladung einer NGO. Der Artikel schließt mit den Zeilen: „However, as stated by the Himilo Newspaper, ‘it is upon the responsible government Ministries such as the Ministry of Foreign Affairs, the Ministry of Planning, and the Security institution to take necessary steps against the person who made such a statement and the head of CARE International who invited the mission and is well aware the potential security danger posed by that person to the country“.

Na, immerhin haben sie den Nachnamen richtig hinbekommen. Geschlecht nicht, Vornamen auch nicht und Inhalt meines Blogs auch nicht. Das abgedruckte Bild zeigt wirklich Anne Peltner, jedoch nicht verwandt mit mir. Das Foto hat das somaliländische Blatt im Internet gefunden. Ich glaube, ich schreibe Frau Peltner mal, dass sie auf der Frontseite in Hargeisa zu finden ist.

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