Es kann immer noch schlimmer kommen

Da spielt man im Kopf durch, was wäre, wenn Donald Trump nun doch Präsident werden würde. Das Ergebnis wäre von meiner Perspektive als Korrespondent sehr unterhaltsam. Denn da gäbe es immer etwas zu berichten. Trump ist ein Entertainer. Vom Standpunkt eines amerikanischen Bürgers jedoch wird mir da angst und bang.

Sarah Palin ist wieder da. Foto: Reuters.

Sarah Palin ist wieder da. Foto: Reuters.

Und falls King Donald noch nicht schlimm genug ist, bekommt er nun auch noch Unterstützung von der Seitenlinie. Sarah Palin hat sich heute als Cheerleader für Trump geoutet. Noch im Dezember erklärte die einstige Gouverneurin von Alaska, dass sie sich noch nicht zwischen Ted Cruz und Donald Trump entschieden habe. Aber sie sei froh, dass solche tollen Kandidaten im Rennen seien. Cruz hatte auf das Ja-Wort von Palin gewartet, hatte sie ihn doch 2012 in seinem Senatsrennen unterstützt.

Doch diesmal geht Sarah mit Donald fremd. Der freut sich wie Bolle über Palins Entscheidung, denn das gibt ihm nur zwei Wochen vor dem Wahlgang in Iowa noch einmal Auftrieb. Er sei schon lange mit ihr gut befreundet und habe großen Respekt vor ihr, meinte Trump. Palin ist noch immer das Darling der Tea-Party. Man hätte es eigentlich ahnen können, was da auf uns alle zukommt, denn Donald Trump meinte schon vor ein paar Monaten, er würde sich freuen, wenn Sarah Palin einen Ministerposten in seiner Administration annehmen würde. Na, mit ihren internationalen Erfahrungen wäre der Job der Außenministerin doch genau die richtige Aufgabe.

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