„White out“ in der Wüste

Da bin ich nun bei Burning Man, es ist heiß, sehr windig und damit sehr staubig. „White outs“ heißen diese Sandstürme hier, man sieht keine fünf Meter weit. Und danach, sprich noch immer, ist man von Kopf bis Fuß mit feinem, weißen Staub eingestäubt. Meine Haare, Augenbrauen und Wimpern sind weiß.

Ich war heute schon etwas mit dem Fahrrad unterwegs, einige Kunstprojekte angesehen, einige Interviews geführt, doch die äußerlichen Bedingungen haben vieles behindert. Am frühen Abend habe ich noch eine kanadische Studentin sicher zu ihrem Camp gebracht, sie hatte „ziemlich zu viel“ den Alkoholpegel gehoben, schlürfte da planlos durch die Gegend, eine Salatschüssel auf dem Kopf haltend. Wie war das mit einer guten Tat am Tag?

Jetzt ist es Nacht auf der Playa in Black Rock City und ich werde nochmal losziehen. Feuer- und Lightshows, dazu hämmernde Beats… Mal sehen, was diese Einwochenstadt heute noch zu bieten hat.

2 Kommentare in “„White out“ in der Wüste

  1. Mensch Arndt. Das liest sich mal wieder, trotz der widrigen Umstände, einladend an. Ich habe den Burning Man auch auf dem Plan. Jedoch ist es aus Deutschland schwer, Karten zu bekommen. Bei deinem nächsten Besuch plane Martina und mich mit ein 🙂
    Viel Spaß noch beim 30. jährigen „Jubiläums Mann“.

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