Der Tag gegen die Genitalverstümmelung

Mit Dornen werden die Wunden verschlossen. Foto: Peltner.

Heute, am 6. Februar ist der Internationale Tag gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Rund 230 Millionen Frauen sind weltweit von dieser brutalen Praxis betroffen. Noch immer werden in vielen afrikanischen Ländern junge Mädchen „beschnitten“.

Im vergangenen Sommer reiste ich nach Somaliland, um mit betroffenen Frauen zu sprechen, aber auch Frauen zu treffen, die sich organisieren, die etwas gegen diese alte traditionelle und brutale Praxis unternehmen. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, denn die „Beschneidung“ ist tief verwurzelt in der somalischen Kultur. Hinzu kommt, dass viele Menschen – auch im Westen – noch immer meinen, dass die Genitalverstümmelung im Koran vorgeschrieben ist. Doch das stimmt nicht. Die Frauen, die ich in Somaliland traf, versuchen gemeinsam mit religiösen und traditionellen Führern gegen den Irrglauben und die Tradition anzukämpfen. In den Städten, in den Dörfern und in den nomadischen Gemeinden auf dem Land.

Heute wird auf dem Schweizer Rundfunk das Feature „Eine mörderische Praxis“ als Teil einer Sendung gegen die Genitalverstümmelung an diesem Internationalen Tag gegen FGM ausgestrahlt. Das Feature kann man hier hören:

      Eine mörderische Praxis

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um zu überprüfen, dass Sie eine reale Person und kein Spam-Roboter sind, lösen Sie bitte vor dem EINTRAGEN die nachfolgende kleine Rechenaufgabe, das sogenannte CAPTCHA *