Angela wird „getweetet“

Mit etwas Verspätung hat Donald Trump nun doch noch etwas zum Besuch von Angela Merkelt getwittert. Aber das fällt dann wohl auch unter die Kategorie „Überflüssig“. Denn was er da sagt, sagt eigentlich nichts über die Gespräche aus, auch nicht über das Verhältnis zwischen den USA und Deutschland, zwischen dem Präsidenten und der Kanzlerin. „GREAT“ ist nämlich für Donald Trump auch ein Eimer voller „Chicken Wings“ von „KFC“.

Immerhin hat er in seinen Tweets auch sein Lieblingsthema „Fake News“ einbringen können. Ansonsten hätte es für Trump wohl auch keinen Grund gegeben über die Stippvisite der Bundeskanzlerin zu sprechen. Sein Bla-Bla über die Verteidigungskosten zeigt erneut, dass Trump nicht so richtig begreift, das Verteidigung mehr ist, als nur Investitionen in Panzer, Raketen, Maschinengewehre. Deutschland tut mehr für seine Verteidigung, als nur die Bundeswehr zu stärken. Das Auswärtige Amt spielt eine wichtige Rolle für Deutschland auf der internationalen Bühne. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, oder auch Entwicklungshilfeministerium genannt, ist ein wichtiger Teil für die Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik.

All das sieht Donald Trump nicht, das macht er mit solchen banalen Äußerungen deutlich, das unterstreicht er gleich doppelt und dreifach mit seinem vorgelegten Haushaltsplan. Darin erhält das amerikanische Militär 54 Milliarden Dollar mehr. Dem State Department hingegen werden 30 Prozent des Budgets gekürzt. Und auch die Entwicklungshilfe wird drastisch runtergefahren. Das sind ganz deutliche Zeichen eines Mannes, der nicht begreift, dass die Zeiten des Wilden Westens schon lange hinter uns liegen, dass die Probleme in der Welt komplizierter geworden sind als zu Zeiten von „Billy the Kid“ „Safety and Security first“, das vertritt Trump und meint damit, mit Waffengewalt und Drohgebärden wird die Welt schon sein „America First“ schlucken. Ohne Rücksicht auf Verluste im eigenen Land und in Übersee.

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