Ein gefährliches Spielchen

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Mit “Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat”, das waren die deutlichen Worte von Präsident Donald Trump am Dienstagnachmittag am Rande eines Events in einem seiner Golfresorts. Damit reagierte er auf die erneuten Drohungen aus Nordkorea und den Berichten der japanischen und US militärischen Geheimdienste, dass das kommunistische Regime über bis zu 60 Atomsprengköpfe verfüge.

Zuvor hatte darüberhinaus ein Sprecher in Pjönjang erklärt, man werde eine strategische und deutliche Antwort auf die Provokation weiterer Sanktionen gegen Nordkorea finden. Nachdem Trumps Worte über die Medien verbreitet wurden, kam erneut eine Drohung vom nordkoreanischen Regime. Darin hieß es, man prüfe einen Präventivschlag gegen das amerikanische Territorium auf Guam.

Das Wortduell endete vorerst am Abend. Politiker und Diplomaten in Washington, New York und Peking setzen nun alles auf eine Deeskalation der Lage. Wie weit Donald Trump hier und der nordkoreanische Befehlshaber Kim Jong Un offen für Beratungen und Gespräche sind, ist derzeit kaum abzuschätzen.

Kommentatoren in den USA erklärten, Trump habe sich gerade für solch eine Situation mit einigen Generälen in seiner Administration umgeben, die kriegserfahren sind, aber auch einen kühlen Kopf bei solch einer Drohgebärde aus Nordkorea kommend behalten. Sie haben nun die Aufgabe, den amerikanischen Präsidenten zu beraten und die Wortgefechte zwischen Washington und Pjöngjang zu beenden.

Problematisch könnte jedoch das jährliche Manöver der USA mit Einheiten Südkoreas im August werden. Nordkorea wird dies sicherlich als Drohgebärde vor der eigenen Grenze sehen.

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