Irma vom Himmel schießen

War es nur ein Witz oder sollte es wirklich ein Versuch sein Hurrikan Irma zu stoppen? Zumindest sah ein Polizeipräsident einer Kleinstadt nördlich von Tampa, Florida, die Notwendigkeit eine Warnung per Twitter zu verbreiten: DO NOT shoot weapons @ #Irma.

Keine gute Idee in einen Hurrikan zu schießen.

Zuvor hatte ein 22jähriger auf Facebook ein Event angekündigt: LETS SHOW IRMA THAT WE SHOOT FIRST. Und diese Ankündigung verbreitete sich rasend schnell. Zehntausende kündigten an, an diesem Event teilzunehmen zu wollen und Irma vom Himmel zu ballern. Der Polizeichef von Pasco County erkannte, dass das zu massiven Gefährdungen der Öffentlichkeit führen könnte, auch wenn nur ein paar Bekloppte im Angesicht des Sturmes die Waffen zücken würden.

Am Sonntagmorgen schrieb Ryon Edwards aus Daytona Beach dann, er sei von der Resonanz seines Facebook Postings selbst überrascht worden. Er habe „gelernt, dass 50 % der Welt Sarkasmus nicht verstehen, um ihr Leben zu retten„. In einem Land wie in den USA, in dem mehr Waffen im Umlauf sind als Menschen leben, kann so ein Scherz oder Kommentar dramatische Folgen haben. Ich bin mir nach all den Jahren in den United (crazy) States of America ziemlich sicher, dass es hier genügend Leute gibt, die glauben, mit geballter „fire power“ einem Hurrikan begegnen zu können. Hier ist (leider) alles möglich und denkbar!

 

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