„Der ist tot“

Costco ist ungefähr so etwas wie die Metro. Man zahlt einen geringen Jahresmitgliedsbeitrag und kann dafür billiger an Großpackungen und andere Produkte gelangen. Auch die Angebote lassen sich sehen. Und Costco hat sehr lockere Umtauschregeln. Innerhalb von 90 Tagen kann man eigentlich alles wieder zurückbringen, was aus irgendeinem Grund nicht passt.

Eine Frau tauscht in Santa Clarita ihren „toten“ Weihnachtsbaum um. Foto: Facebook.

Und genau das machte nun eine Frau und testete damit die gesamte „Return Policy“ von Costco. Sie brachte am 4. Januar im kalifornischen Santa Clarita einen Weihnachtsbaum zurück. Unter Buhrufen und Beschimpfungen von anderen Kunden legte sie ihren Kassenzettel vom Kauf des Baumes vor und sagte, sie wolle ihn zurückgeben, „denn der ist tot“. Die Mitarbeiter des Ladens überlegten nicht lange, prüften nur den Bon und verzichteten lieber auf die große Konfrontation und zahlten der Frau ihr Geld wieder aus.

Bekannt wurde der Fall, weil ein anderer Kunde ein Bild von dem Vorfall machte und es auf Facebook postete. „Ich kann mir so etwas wirklich nicht ausdenken“, überschrieb er das Foto. „Ich würde es auch nicht glauben, wenn ich es nicht selbst mit eigenen Augen gesehen hätte.“ Die Frau störte sich weder an den Beschimpfungen der anderen, noch daran, dass der Mann ein Bild von ihr und ihrem „toten“ Christbaum knipste. „Es störte sie gar nicht, denn sie hat kein Gewissen“, schrieb er dazu. Costco wird wohl beim nächsten Weihnachtsbaumverkauf im Dezember ein Schild am Stand anbringen müssen: Vom Umtausch ausgeschlossen.

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