Es wurde auch Zeit

In Kalifornien setzt man nun verstärkt auf die Solarenergie. Foto: Reuters.

Kalifornien ist für sich gesehen die fünftgrößte Wirtschaftsnation der Welt. Die Wirtschaft boomt im Sonnenstaat am Pazifik. Von daher kann man die Entscheidung der „California Energy Commission“ als deutliches und weitreichendes Zeichen für erneuerbare Energiequellen werten. Ab dem Jahr 2020 wird nunmehr für den Neubau von Einfamilienhäusern und zweistöckigen Gebäuden die Einrichtung von Solaranlagen vorgeschrieben. Bislang liegt die Quote bei nur 20 Prozent für Neubauten. Solarunternehmen, wie Sunrun, Sungevity und Tesla, aber auch Baufirmen jubelten über den Beschluss. Man erwartet nun enge Kooperationen zwischen beiden Industriezweigen.

Damit erhofft man sich in Kalifornien Signalwirkung in den USA im Kampf gegen den Klimawandel zu erlangen und die heimische Solarindustrie zu stärken. Zeit war es für solch eine Entscheidung schon lange. Mir schien es immer so, als ob ich beim Durchfahren von Deutschland mehr Solaranlagen auf den Dächern dort sehen würde als hier in meiner Wahlheimat Kalifornien, wo es wirklich Sinn machen würde, dass diese Energiequelle mehr genutzt wird.

Nun also ist es endlich so weit, Kalifornien nimmt wieder die Vorreiterrolle in einem Land ein, in dem der Präsident verstärkt auf Kohle und Atomkraft setzen will. Kalifornien mit seinen fast 40 Millionen Einwohnern wird durch die Entscheidung der „California Energy Commission“ etwas grüner und vor allem stellt der Bundesstaat wichtige Weichen in die Zukunft der eigenen Energieversorgung.

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