Amerika ist voller Probleme

Reden wir mal nicht über Donald Trump und all das, was mit diesem Präsidenten einhergeht. Denn die USA haben noch weit größere Probleme, als nur im Weißen Haus. Die Amerikaner werden dicker. Das hat nun die „United Health Foundation“ veröffentlicht. 2018 waren demnach 31, 3 Prozent von ihnen übergewichtig. Zum ersten Mal überhaupt ist damit die 30 Prozent Marke geknackt worden.

Nahezu jedes fünfte Kind in den USA ist auf Essensprogramme angewiesen. Foto: Reuters.

Im vergangenen Jahr waren es noch 29,9 Prozent der Amerikaner, die zu viel Gewicht auf die Waage brachten. Nun kann man das auch Donald Trump ankreiden und sagen, in diesen Zeiten frisst man sich den Frust an, aber das lasse ich mal, denn schon seit Jahren, auch unter Obamas Fitness-White House, wurden die US Bürgerinnen und Bürger dicker.

Auch die Zahl der Selbstmorde sind gestiegen, seit 2012 um 16 Prozent. Das bedeutet von 12.0 auf 13.9 Suizide pro 100,000 Einwohner. Bei den Männern liegt die Rate bei 22,2, bei den Frauen bei 6,2 auf 100.000 Amerikaner. Zum Vergleich, in Deutschland liegt die Selbstmordrate bei 12,6 auf 100.000 Einwohner.

„Gute“ Nachrichten, so die „United Health Foundation“, seien, dass die Kinderarmut von 22.6 Prozent im Jahr 2013 auf 18.4 Prozent 2018 gefallen ist. Doch nach wie vor bedeutet das, dass nahezu jedes fünfte Kind in Armut aufwächst, was Folgen für die Gesundheitsversorgung und die Schulbildung haben. Und hier allerdings kommt Donald Trump doch wieder mit rein, denn seine Gesellschafts- und Steuerpolitik in den USA wird diese Zahl wieder nach oben treiben. Die soziale Schere in den USA geht unter ihm wieder nachweislich auseinander.

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