Das ganz andere Amerika

Unterwegs auf dem „Extraterrestrial Highway“. Foto: Peltner.

Ich bin an einer größeren Sendung über UFOs und Außerirdische dran. Das ist auch ein amerikanisches Thema, denn „Roswell“ in New Mexico und die „Area 51“ in Nevada sind ja Orte, die genau damit zu tun haben. Das tut in diesen Corona Zeiten, mit all dem politischen Hickhack richtig gut. Nun höre ich mich für diese Sendung durch etliche Interviews und Feldaufnahmen, zeichne auf, was wichtig ist, suche nach passender Musik.

Einige der Interviews waren da schon „very far out“. Ein Doktor, der außerirdische Metallteile aus Menschen operierte, die zur Kontrolle und Überwachung der Erdlinge eingepflanzt wurden und, der mir sagte, etwa 12 Millionen Amerikaner seien schon von Aliens „abducted“ worden. Ein Gesprächspartner kandidierte für den Kongress auf der politischen Plattform, endlich die geheimen Dokumente der Regierung über diese intergalaktischen Kontakte veröffentlichen zu wollen. Ich traf an der „Area 51“ eine Frau, die mich anblickte und meinte, ich könnte mit meinem durchdringenden Blick auch ein Außerirdischer sein. Zuvor hatte sie mir von den verschiedenen Aliens berichtet, die in der „Area 51″ versteckt würden.

Ich habe mit Ufologen gesprochen, die jede Sicht eines “ unidentified flying object“ erfassen und „investigativ“ verfolgen. Dabei stieß ich auf eine Frau, die auch nach dem „Dogman“ sucht, einem Lebewesen, das halb Hund, halb Mensch ist. Zuerst wurde es in Pennsylvania gesichtet, mittlerweile scheint es sich auch in den Wäldern Nordkaliforniens ausgebreitet zu haben. Geschichten gibt es, die gibt es gar nicht.

Und dann war da die afro-amerikanische Frau, die ein Buch mit dem Titel „From the Motherland to the Mothership“ geschrieben hat und mir von ihren mehrfachen Reisen auf den Mars berichtete. Sie wurde nachts mit dem „Mothership“ auf den roten Planeten gebracht. Glauben Sie also nicht, was sie da auf den Bildern zu sehen bekommen, die der „Rover“ zur Erde gefunkt hat, denn Mars ist eine Kolonie, auf der Lebewesen mit dunkler Hautfarbe leben. Man kann sich das als „Wakanda“ aus dem Kinofilm „Black Panther“ vorstellen, nur eben auf dem Mars. Und alles war gut, sie hat es ja gesehen.

In dieser langen Sendung werden die Hörer auch mit zur „Area 51“ genommen und das, was man da sieht oder eben auch nicht sieht, wird ganz sachlich erzählt. Ich war dort und habe mit jemandem gesprochen, der sich mit dem Thema mehr als auskennt, der seit Jahrzehnten das erforscht, was auf der geheimen und geheimnisvollen Militärbasis wirklich passiert. Es wird manche enttäuschen, manche werden das anzweifeln, was berichtet wird, andere werden sich darin bestätigt fühlen, dass alles um uns herum einen „logischen“ Grund hat. Aber am Ende wird es wohl dennoch heißen: „The truth is out there“.

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