Die unendlichen Weiten von Brain

Es gibt diese visionären Plattenmacher und einzigartigen Labels, die einfach am Puls der Zeit sind. Auch wenn das erst viel später erkannt und wertgeschätzt wird. Günter Körber und Bruno Wendel waren solche Macher, Brain Records das Label dazu. Sie setzten Maßstäbe und veröffentlichten diesen weiten, offenen und international beachteten Sound, der als „Krautrock“ weltweit Erfolge feiern konnte. Was zwischen 1972 und 1979 auf Brain Records passierte, ist nun in einer umfassenden und beeindruckenden 8 CD Box zusammen gefasst worden: „Brain – Cerebral Sounds of Brain Records„. weiter lesen

Eine musikalische Spurensuche

      Kulturelle Spurensuche

Amerika, der „Melting Pot“ der Kulturen und Sprachen. Ich muss mir nur die Nachbarn auf meiner Straße ansehen, Menschen aus aller Welt und mit verschiedenster Herkunft. Das macht dieses Land auch aus, denn jeder, der hierher kam, hat etwas mitgebracht, es eingebracht in eine Gesellschaft, die zwar von einigen heute gerne als „weiß“ gesehen wird, aber eigentlich ein farbenfrohes Bildnis des Miteinanders ist.

Immigranten haben immer ein stückweit ihrer Kultur mit in die neue Heimat gebracht, es eingefügt in dieses gesellschaftliche, lebendige und vielschichtige Puzzle und damit die Vereinigten Staaten von Amerika zu dem gemacht, was sie heute sind. Daran wird auch ein Präsident Donald Trump und sein rückwärts gewandter Ruf „Make America Great Again“ nichts ändern. Amerika heute ist ein reiches, ein großartiges Land, auch und vor allem Dank der Immigranten, die aus aller Welt hierher kamen und die USA auf ihre Weise mitprägten.

Dieses Feature zeigt die Bedeutung der Einwanderer aus den deutschsprachigen Ländern auf. Sie kamen aus Deutschland, aus Österreich, aus der Schweiz, um hier ganz neu anzufangen und dennoch haben sie in der „Neuen Welt“ ihre alte Heimat nicht vergessen. In Vereinen, Liederkränzen und auf Festen feierten sie ihre Wurzeln. Die Musik der Immigranten und die Lebensfreude, für die sie stand, wurde in den USA nur zu gerne angenommen und auf ihre Weise von anderen Bevöllkerungsgruppen aufgegriffen. Dieses Feature geht auf die Suche nach den musikalischen Spuren der deutschsprachigen Einwanderer.

Ein Lied gegen das Unrecht

Woody Guthrie ist der wohl bekannteste und wichtigste Protestmusiker und -sänger des 20. Jahrhunderts. Foto: Public Domain.

Amerika durchlebt im Trumpschen Zeitalter ganz dunkle Tage. Der Kandidat und nun Präsident Donald Trump beschwört immer wieder die „guten alten Zeiten“, als Amerika noch als weißes Land, als führende Nation der Welt wahrgenommen wurde. Die Probleme von heute gab es nicht auf der „Main Street“, denn da waren Minderheiten, Andersdenkende und Andersfarbige nicht erlaubt. „God’s Country“ war christlich, patriotisch, einheitlich – so zumindest erscheint es im Rückblick des Donald. Wenn man ihm so zuhört, dann scheint Trump von den 1950er und frühen 1960er Jahren zu schwärmen, die heile Welt, in die er sich zurück sehnt, ohne dabei die Probleme jener Zeit wahrzunehmen. weiter lesen

Ein bisschen Deutsch auf NPR

Vor zwei Wochen kam die Mail aus dem Redaktionsraum von „Here and Now“, einer Sendung auf National Public Radio (NPR). Sie hätten Radio Goethe im Internet gefunden, mehrmals reingehört, für gut befunden und würden mich deshalb gerne für ihre DJ-Serie interviewen. Gerne doch, schrieb ich zurück. Letzte Woche fuhr ich rüber zum lokalen Sender KQED, vom dem eine Schaltung nach Boston gelegt wurde. Vorab hatte ich einige Songs an den Produzenten der Sendung überspielt, darunter auch ein Lied von den Nürnbergern Shiny Gnomes. „Heartmoon“, zwar schon etwas älter von der Platte „MC Creatrix“, aber für mich nach wie vor ein unglaublich gutes Stück, eines meiner Lieblingslieder.

Es entwickelte sich ein sehr angenehmes Gespräch mit Moderator Jeremy Hobson über die ausgewählten Lieder und über die deutsche Musikszene. Heute wurde der Beitrag, etwas gekürzt, aber mit den Einspielungen der Titel auf „Here and Now“ über NPR und NPR Berlin ausgestrahlt. Zu hören ist das ganze auch hier auf der Webseite von „Here and Now„.

„The day the music died“

So genau, kann man den Tag wohl nicht festlegen. Auch nicht, ob er in der Vergangenheit, der Gegenwart oder Zukunft liegt. Aber irgendetwas hat sich verändert im Musikgeschäft. Ich klinge da wohl nostalgisch, zeige mein Alter, wenn ich davon spreche, wie ich als Jugendlicher durch die Nürnberger Innenstadt von einem Plattenladen zum nächsten lief, auf der Suche nach Schallplatten und nach den besten Preisen dafür. Adler, Montanus, Phonac, Musik Shop, Francoise, Goofy. Bei Hertie kaufte ich meine erste LP. All die Läden gibt es schon lange nicht mehr.

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Mit Eisbrecher auf Sturmfahrt

Eisbrecher sind erneut auf Sturmfahrt. Die neue Platte ist das siebte Studioalbum der Band. Sie haben ihren unvergleichlichen Sound beibehalten, der nach wie vor begeistert. Sie zählen für mich zu einer der besten Rockbands im deutschsprachigen Raum. Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten hier und da, schafften Alex Wesselsky und ich es doch noch miteinander über das Album, die aktuelle politische Situation, die USA und vieles mehr zu sprechen, hier ungekürzt wiedergegeben. Alex wusste von meinen Reisen in Krisen- und Konfliktgegenden und meinte, das Video zur ersten Single des neuen Albums “Was ist hier los?“ werde mir gefallen. Und das tut es, eine aktuelle Bilderschau, die zeigt in welchen verrückten Zeiten wir leben. Ein guter Anfang für ein Interview mit dem Frontmann von Eisbrecher:

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Trump von Gott gesandt

      Die Entwicklung des Fundamentalismus in den USA

Im Wahlkampf stellte sich die religiöse Rechte in den USA schon früh hinter den Kandidaten Donald Trump. Gescheiterte Ehen, ein ausuferndes Leben, in der Vergangenheit Demokrat, der jahrelang eigentlich gegen alles war, für was die fundamentalistischen Christen stehen, Hetze gegen Migranten, „Pussy grabbing“, all das schien die Gläubigen nicht zu stören. Trump, so die einhellige Meinung im „Bible Belt“ der USA, war von Gott gesandt, ein starker Führer, der Amerika aus der Sinn- und Moralkrise führen werde. Darüber geht auch das obige Feature vom vergangenen Juli, ausgestrahlt auf Deutschlandfunk Kultur.

Nun hat Präsident Trump seine erste diplomatische Krise auf dem Schreibtisch, oder genauer gesagt, auf seinem Golfplatz in New Jersey, wo er gerade seinen „Arbeitsurlaub“ verbringt. Von dort antwortet er den nordkoreanischen Drohgebärden mit einer flammigen Rede. „Feuer, Wut und Macht“ werde die passende Reaktion darauf sein, wenn Pjöngjang nicht mit den Drohungen gegen die USA aufhöre. Soviel dazu, wenn zwei Herren mit sehr eigenwilliger Haarfrisur das Nuklear-Roulette spielen.

Trump kann sich aber sicher sein, dass auch weiterhin die christliche Rechte im Land zu ihm steht. Robert Jeffress, der als Pastor in Texas einer Mega-Church vorsteht, erklärte nun, Trump habe die moralische Autorität, um Kim Jong Un auszuschalten. „Wenn es darum geht, wie wir mit Bösewichten umgehen sollten, dann sagt uns das die Bibel ganz klar: Gott hat Führern die notwendige Gewalt erteilt  – Krieg einbezogen – um Böses zu stoppen. Im Fall Nordkorea hat Gott Trump die Autorität erteilt Kim Jong Un zu beseitigen.“ Jeffress hatte auch am Morgen von Trumps Vereidigung das Gebet gehalten. Er ist bekannt für deutliche Worte. Barack Obama habe den Weg des Antichristen bereitet und im Präsidentschaftswahlkampf 2012 erklärte er, die Mormonen seien ein religiöser Kult. Die abhlehnende Haltung führte wohl auch dazu, dass Mitt Romney am Ende keine Chance hatte.

Damit wird Donald Trump zum Gotteskrieger gemacht. Das wird ihm gefallen, denn alles, was er durchsetzen will, sei es innenpolitisch oder auch nun außenpolitisch, kann er mit den Texten der Bibel belegen (lassen). Schon jetzt, nur wenige Monate nach seinem Einzug ins Weiße Haus, sieht er sich als einen der größten amerikanischen Präsidenten überhaupt. Seine Adminstration sei die erfolgreichste aller Zeiten, das ist eine Standardaussage von ihm auf Twitter, die er nur allzugerne wiederholt. Trump ist von Gott gesandt, jeder der das anzweifelt ist damit einen Pakt mit dem Teufel eingegangen.

 

 

„Hell Yeah“ – KMFDM sind zurück

Es wurde auch langsam Zeit! Im November wurde Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt und nun endlich ist es so weit. Gespannt wie ein Flitzebogen habe ich auf die neue KMFDM Platte gewartet. Darauf, wie Sascha Konietzko auf die politische Lage in seiner zeitweiligen Wahlheimat reagieren wird. Der Hamburger legt mit „Hell Yeah“ nun das 20. Studioalbum der Band vor.

Es ist erneut ein brachiales Industrial-Metal Werk, ohne Raum für Kompromisse zu lassen. Die zum Teil hochpolitischen Texte machen deutlich, dass hier ein Angriff auf all das kommt, für was Amerika in diesen Tagen steht: Fake News, Gelaber, Geschichtsverfälschung, eine Verletzung der Grundwerte und Grundrechte. Unterlegt ist das lautstark, mit harten Gitarrenriffs, viel Elektronik und einem typisch-mitreißenden KMFDM Beat. Hier spielt eine Band, die nicht Schönwetter macht, vielmehr den Alltag in seiner ganzen Brutalität widerspiegelt.

KMFDM sind bekannt dafür, das auszusprechen, oder besser hinauszuschreien, was andere nur denken. Als Präsident George W. Bush ins Kriegshorn gegen Afghanistan und Irak blies und viele Künstler aus Angst vor Repressalien still blieben, antwortete Konietzko unmissverständlich mit „WWIII“, ein hochpolitisches, ein mehr als wichtiges Album in der Bandgeschichte. Damals lebte er noch in Seattle, eine Stadt, die ihn und die Band prägte. KMFDM heute sind vor allem das Duo Sascha Konietzko und Lucia Cifarelli, nicht nur musikalisch sind sie ein Paar. Und diese künstlerische Nähe spürt man. Es ist eine Ergänzung durch und durch.

KMFDM wurden 1984 am Rande einer Kunstausstellung gegründet. Seitdem brettert Sascha Konietzko unaufhaltsam voran: „KMFDM never stops“ heisst es in einem Lied. Die Band ist international eine der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Acts. Auch wenn man im eigenen Land den Einfluss von KMFDM nicht erkennt und zu schätzen weiß, viele Bands in den härteren Genres sehen die Gruppe als wichtigen Meilenstein im Musikzirkus. In den USA haben sie Kultstatus, das wird man bald wieder auf der kommenden Tour durch die (Nicht)Vereinigten Trumpschen Staaten erleben können. „Hell Yeah, se Tschörmans are coming!“

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Und Tanz den Mussolini

DAF, die Deutsch Amerikanische Freundschaft, war für mich wie gemacht. Als ich an jenem Samstagmorgen 1996 im kleinen Sendestudio von KUSF San Francisco on-air ging, war das mein Ansatz. „Der Mussolini“ lief, die Deutsch Amerikanische Freundschaft forderte San Francisco zum Tanzen auf. Die Platte war eine der paar wenigen deutschen Platten im Vinyl Archiv des Collegesenders. Daneben gab es noch Kraftwerk, Can, Faust, die Einstürzenden Neubauten. Und diese Liste allein drückt schon aus, welchen Stellenwert DAF gerade in den USA haben. Sie stehen für die Weiterentwicklung des geliebten Krautrock Sounds. Es kratzte etwas, aber egal, hier ging es um die Message. Der DAF-Beat setzte den Ton für das, was da für mich kommen sollte.

Nach 21 Jahren produziere ich noch immer Radio Goethe und das Duo Gabi Delgado-Lopez und Robert Görl ist nach wie vor mit dabei. Ihre Musik wird für mich nicht alt, ganz im Gegenteil, DAF sind zeitlos gut, diese ersten Scheiben werden für mich immer besser und wichtiger. Ihr minimalistischer Sound, ihr provokanter Beat, ihr Sprechgesang, ihre scheinbar banalen Texte sind einzigartig. Nun bringt Grönland Records die vier ersten DAF-Alben in einer Box heraus. Schlicht und einfach sieht sie aus: DAS IST DAF. Kein Gefrille, kein Extrakram, kein Gehudel. Hier wirkt nur die Musik, direkt und auf die 12.

Was DAF auf diesen vier Alben zwischen 1980 und 1982 aufgenommen haben war bahnbrechend. In Deutschland wurden sie durch die Neue Deutsche Welle bekannt, aber sie passten genausowenig zur Party- und Mitsingmucke einer Nena, Markus, Hubert Kah und Frl. Menke, wie die Einstürzenden Neubauten. Aber der NDW Hype ermöglichte DAF, dass sie auch außerhalb eines kleinen Fankreises wahrgenommen wurden. Heute, im Rückblick, finde ich immer wieder neue und leider lange Zeit übersehene und überhörte Perlen aus dieser Zeit. Und auch DAF lerne ich mit jedem mal ganz neu kennen und lieben. Diese vier Platten stehen für die Zeit, in der sie entstanden. Wild und doch so deutsch. Minimal und dennoch komplex. Scheinbar banal, aber eigentlich voller Tiefe. Ausbruch und Aufbruch im Geradeaus.

Die Deutsch Amerikanische Freundschaft war Provokation. Ihr Militär-Fetisch Auftreten, ihr Hit „Der Mussolini“, in dem neben dem Duce, auch Jesus Christus und Adolf Hitler getanzt wurden, waren kaum annehmbar in einer Zeit, in der Helmut Kohl seine Kanzlerschaft begann. Man wußte nie so genau, was man an diesem Duo hatte, wie man Görl und Delgado einordnen sollte. Aber das war gewollt. Undurchschaubar hämmerten sie sich durch diese deutschen Wechseljahre. Die Grönland Box ist eine Hommage an eine der bedeutendsten und wichtigsten deutschen Gruppen überhaupt. Ihr Einfluß weltweit wird beim Durchhören dieser vier Platten ganz deutlich. Anders gesagt – und das wird nun so manchen deutschen Kulturpolitiker und -experten zur Weißglut treiben – die Deutsch Amerikanische Freundschaft wurde mit ihrem besonderen Sound zu wichtigen Kulturbotschaftern Deutschlands. Das ist Völkerverständigung. Das ist DAF!

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Der Muskelmann erklärt die Welt

In den über 20 Jahren Radio Goethe habe ich viel Musik aus deutschen Landen gehört. Das reicht von Krautrock bis Techno, von Rock bis Pop, von Mittelalter bis Gothic und noch so einiges mehr. Vieles hat mich begeistert, anderes läuft so nebenher, etliches war dann doch nichts für mich. Aber Geschmack ist ja was sehr persönliches.

Und irgendwann lag da diese CD auf meinem Schreibtisch, die aus Europa, über den Großen Teich, quer über Nordamerika hinweg nach Oakland geschickt wurde. Darauf ein muskelbepackter, Oberkörper freier, Pfeifen rauchender Kerl, mit einer komischen Gummihornmütze: Rummelsnuff. Ich glaube, das Album wurde mir von Ray van Zeschau zugeschickt, der vor vielen Jahren gemeinsam mit Roger Baptist, so der bürgerliche Name vom Rummelkäpt’n, in der Dresdner Indie-Kultband „Freunde der italienischen Oper“ musizierte.

Rummelsnuff erinnert, bewußt oder unbewußt, an Popeye. Seine Lieder behandeln oftmals Arbeiterthemen, sind mal ganz einfach gestrickt, minimal, wie jene Hymnen des Dadada Trios, und werden so auf ihre Weise zu genialem Liedgut. Und es wird dennoch immer mal wieder eine unglaubliche musikalische und auch sprachliche Tiefe erreicht. Der Gesang ist so schräg-schön, dass er mitreißt. Seit dieser ersten Promo-CD verfolge ich die Karriere des singenden Kraftpakets und beschalle mit seinen Liedern gerne die durchaus gewillte Radio Goethe Gemeinde in aller Welt.

Doch über die Musik soll es hier nicht gehen, vielmehr über das nun in der Eulenspiegel Verlagsgruppe erschienene „Rummelsnuff – Das Buch“. Darin erzählt Roger (Ostdeutsch ausgesprochen) Baptist seinen Werdegang. Mal näher und offen, mal nur andeutend und ausweichend. Ein Buch mit vielen Bildern bereichert, das sich um Musik, Kraftsport, Freundschaften, um Jobs aller Art und einen unendlichen Glauben an die eigene Schaffenskraft und Kreativität dreht. Rummelsnuff schreibt über sich in der dritten Person. So, als ob er auf sein Leben blickt und sich als Teilnehmer eines großen und unvollendeten Filmes wahrnimmt.

Den Mann und Musiker, der oftmals von Kritikern und Alltagsmenschen belächelt wird, bei dessen Anblick viele fragen, ob das alles nur Show ist, stellt sich hier in einer etwas anderen, unkonventionellen und dennoch lesenswerten Art vor. Unter den dicken Muskelbergen steckt ein sensibler Mann, der manchmal etwas umständlich die Dinge beschreibt, doch gerade das macht ihn aus. In seinen Liedtexten über Pumper, Harzer Käse, Seemänner, in seinen Interviews, in diesem Buch. Der Rummelkäpt’n ist schon seit Jahren für mich eine Bereicherung für die deutsche Musikszene und nun auch für das Regal: Musikerbiographien der etwas anderen Art.