Führer Obama baut am Vierten Reich

Der Ton verschärft sich in den USA. Präsident Barack Obama bezeichnete am Dienstag sichtlich genervt in einer Pressekonferenz Teile der republikanischen Partei als „Extremisten“, wirft ihnen „Geiselnahme“ und „Erpressung“ vor. Die Republikaner sind bei diesem verbalen Schlagabtausch nicht besser, ganz im Gegenteil, sie setzen sogar noch einen, zwei, drei drauf. Eine Abgeordnete aus Arizona bezeichnete Obama nun als “Führer”. Nazi-Deutschland habe auch „mit einer nationalen Krankenversicherung und einem Waffenverbot“ in den Gemeinden begonnen. So habe auch Hitler seine Macht im Dritten Reich festigen und ausbauen können, erklärte die Republikanerin Brenda Barton.

Und damit nicht genug, Barton beschwerte sich, dass die Nationalparks geschlossen seien. Während die „Gangster des Nationalen Park Services Überstunden bezahlt bekommen, um die Befehle des Führers auszuführen“, sprich die Parks geschlossen halten, wären „sein Golfplatz und Camp David“ offen. Und sicherlich haben er und seine Frau auch noch all ihre Bediensteten im Weißen Haus. „Ich wette, auch seine drei Vorkoster sind noch im Dienst“, weiß Brenda Barton.

Es wird verbal geschossen, weite Teile der staatlichen Behörden bleiben geschlossen in Amerika. Nichts sieht nach einem Kompromiss aus, die Seiten sind verhärtet. Und bis zum 17. Oktober muß auch noch die Schuldengrenze angehoben werden, sonst droht das große Chaos. Nicht nur für die USA, sondern für die Weltwirtschaft. Alles läuft, wie im besten Western, auf ein Duell um „High Noon“ hinaus.