Charles Manson und die Popkultur

Vor 40 Jahren töteten Charles Manson und seine Kult-Mitglieder sieben Menschen, darunter die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate. In der Nacht des 8. August 1969 drangen sie in das Haus der Roman Polanski Freundin in Los Angeles ein und richteten ein Blutbad an. In der kommenden Nacht ein weiterer brutaler Doppelmord.

Manson und seine Mitstreiter wurden 1971 zum Tode verurteilt, die Höchststrafe jedoch nach der zeitweiligen Abschaffung der Todesstrafe 1972 in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Noch heute sitzt Manson im Gefängnis. Nach Folsom und San Quentin nun in Corcoran Bay.

Charles Manson ist eine Popikone. Seine apokalyptischen Szenarien zogen und ziehen nach wie vor Menschen an. Seine Lieder wurden von den Beach Boys, Guns’n Roses und Marilyn Manson gesungen, sein Konterfei ist auf vielen Postern zu finden, über sein Leben und seine Geschichte wurden etliche Dokumentationen und Beiträge produziert.

Aber eigentlich ist Charles Manson ein Irrer, der mit einer verschrobenen und an der Scientology angelehnten Philosophie den Weltuntergang herbeiredete. Und Reue kennt dieser Mann nicht, wie man in dem folgenden Video sehen kann. Manson ist vielmehr ein Mann, der im Gerichtssaal, nachdem er sich eine Glatze scherte, erklärte: „Ich bin der Teufel und der Teufel hat immer einen Kahlkopf“.

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Woodstock…yeah!

Burk Uzzle ist Photograph und er schoss vor 40 eines der bekanntesten Photos auf dem legendären Woodstock Festival. Jeder kennt das Bild, denn es ist auf dem Cover des Woodstock-Albums. Ein Paar, eigemummelt in eine Steppdecke. Sie stehen an einem leichten Hang, hinter ihnen liegen noch andere Konzertbesucher herum, der Boden etwas matschig, Abfall zwischen den Liegenden.

Das Photo ist derzeit in einer aktuellen Ausstellung über die Arbeit von Burk Uzzle zu sehen. Und wie die New York Daily News herausfand ist das Paar, nun in den Sechzigern, noch immer zusammen. Die beiden erinnern sich noch gut an das Konzert und auch an den Moment, wie sie bei Freunden die Platte anhörten und darauf stiessen, dass sie auf dem Cover des Albums waren. Bobbi Ercoline fand die ganze Sache eigentlich gar nicht so besonders, nur, sie musste danach ihrer Mutter gestehen, dass sie doch auf dem Woodstock Festival war, was diese gar nicht wusste.