Eine Pyramide wird 40

Trans America PyramideVor 40 Jahren begannen die Bauarbeiten an der „Transamerica Pyramid“ in San Francisco. Das ikonische Gebäude war schon in der Planungsphase heftigst umstritten. Die Skyline von San Francisco würde verunstaltet, hiess es. Ein Architektur Magazin erdreistete sich sogar zu der Behauptung, der Bau eines solchen Turmes käme der Sprengung des Grand Canyons gleich.

Doch das 1972 fertiggestellte  und rund 260 Meter hohe Gebäude ist zu einem Blickfang und zu einer Sehenswürdigkeit der nordkalifornischen Stadt geworden. Heute gehört die „Transamerica Pyramid“ zum Stadtbild wie die Golden Gate Bridge. In unzähligen von Hollywoodfilmen war sie schon zu sehen, Touristen halten sie auf ihren Erinnerungsphotos fest. Der spitze Turm prägt die Skyline von San Francisco. Anstelle eines plumpen rechteckigen Kastens wurde ein weiterer Blickfang geschaffen, der einzigartig und eine Bereicherung für die Stadt ist.

Aber es gibt nach wie vor Kritiker, die behaupten, diese Art von Architektur habe nichts in einer alten Stadt und gerade im ältesten Teil von San Francisco zu suchen. Noch immer sehen sie die „Transamerica Pyramid“ als Schandfleck in einer der schönsten Städte der Welt.

Herzlichen Glückwunsch Sesamstrasse

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Vor 40 Jahren, am 10. November 1969 konnten die jungen Fernsehzuschauer zum ersten mal die Sesamstrasse besuchen. Die Idee war, Kinder aus sozial schwachen Schichten mit einem Bildungs- und Unterhaltungsprogramm zu erreichen. Und das Konzept ging auf, nach wie vor ist die Sesamstrasse eine der beliebtesten Kindersendungen im Fernsehen. Die nun kommende 41. Saison beginnt mit Sendung 4187 und dreht sich um den Buchstaben „H“.

Die Sesamstrasse hat ihre kleinen und grossen Fans. Bibo oder „Big Bird“, wie er in den USA heisst, Krümmelmonster, Kermit, Ernie und Bert, Elmo und all die anderen haben sich über die Jahre einen festen Platz in den Herzen der Zuschauer geschaffen. Und ihre Programme, die sich um Buchstaben und Zahlen, ums Lesen und Rechnen drehen, sind durchaus erfolgreich. Noch im letzten Jahr schalteten in den USA pro Woche rund fünf Millionen Zuschauer die Sesamstrasse ein. Eine unabhängige Studie fand sogar heraus, dass Erwachsene, die mit der Sesamstrasse aufgewachsen sind besser in der Schule abgeschnitten haben, als jene, die ohne die witzigen Songs und Geschichten der lieben Monster und der berühmten Gäste auskommen mussten. Und in der Sesamstrasse geben sich alle die Klinke in die Hand. Jüngst sogar First Lady Michelle Obama, die mit Kindern Samen im Gemüsebeet pflanzte.

Man kann nur sagen, Happy Birtday Sesame Street….eine Gläschen Limonade auf noch viele weitere Jahre in der berühmten Strasse.

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40 Jahre Mondlandung

Vor 40 Jahren landete Apollo 11 auf dem Mond und zwei Männer stiegen aus. Neil Armstrong und Buzz Aldrin. Nach ihrem historischen “Moonwalk” und der Rückkehr auf die Erde, wurde die Raumkapsel von der USS Hornet aus dem Pazifik gefischt. Der ausgemusterte Flugzeugträger liegt heute im Hafen von Alameda, gleich gegenüber von San Francisco und ist zu einem schwimmenden Museum umgerüstet. Jedes Jahr zieht es tausende von Menschen an, die durch die engen Gänge der Hornet laufen, sich über die Kämpfe zu Kriegszeiten informieren, sich von Veteranen Geschichten erzählen lassen und eben auch die historischsten Stunden des Seekolosses mitnehmen: Die Bergung der Apollo 11 Raumkapsel.
Gestern wurde der 40. Jahrestag der Mondlandung gefeiert. Buzz Aldrin kam und erzählte von diesen ersten Schritten auf dem Erdtrabanten. Das Flugdeck war restlos mit Menschen gefüllt, die seinen Erzählungen und seinem Ruf nach einer weiteren Weltraummission Amerikas lauschten. Aldrin stellte sein neues Buch “Magnificent Desolation: The Long Journey Home from the Moon” vor.
Darin beschreibt der Astronaut sein Leben. Er litt nach der Rückkehr unter Depression und Alkoholismus, konnte sich einfach nicht mehr einordnen. Er fand für sich keinen Platz, denn alle wollten vor allem mit Armstrong sprechen, der für die Menschheit der Mann auf dem Mond war. Aldrin? Kenne ich nicht! Aldrin schlug sogar einmal einen Mann nieder, als der anzweifelte, dass Aldrin überhaupt auf dem Mond gewesen war.
Buzz Aldrin hat nun seinen Platz gefunden und stellte am Samstag auch kurz sein Rap-Video vor, das er mit Will Ferrell und Snoop Dogg eingespielt hat.