Es läuft nicht so bei Mister President

Die zweite Woche der Obama-Administration war nicht so, wie geplant. Erst die Republikaner, die rumzickten und dem vorliegenden Wirtschaftsplan nicht abnicken wollten, dann weitere Horrormeldungen vom Arbeitsmarkt und die ersten kritischen Stimmen aus Übersee.

Und dann auch noch das Desaster um Tom Daschle und Nancy Killefer, zwei Kandidaten für die Obama-Adminstration, die nun ihre Namen wieder von der zukünftigen Mitarbeiterliste des Weissen Hauses streichen konnten. Beide hatten erhebliche Steuerprobleme.

Nun ist Präsident Obama gefragt, schnell wieder auf Kurs zu kommen.

Hier ein aktueller Audiobeitrag:

2. Woche Obama     

Kapitän Obama will Hillary ins Boot holen

Ein erbitterter und sündhaft teurer Vorwahlkampf liegt hinter ihnen, der nicht nur beide an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte, sondern auch die Partei fast zerriss. Doch Hillary (und ihr Mann Bill) Clinton zeigte sich nicht als schlechte Verliererin. Sie gratulierte, rief ihre Anhänger zur bedingungslosen Unterstützung von Obama auf und machte selbst Wahlkampf für ihren Bezwinger.ObamaHillaryWinMcNamee.jpg

Viele hofften, dass der Senator aus Illinois und Präsidentschaftskandidat der Demokraten Hillary Clinton zu seiner Vize-Kandidatin küren würde. Doch Obama entschied sich für Biden, und das wohl in Absprache mit Clinton, die lieber einen anderen Job in einer Obama-Administration bekommen wollte: Aussenministerin.

Nun wird es von allen Türmen verkündet, dass Obama mit der New Yorker Senatorin gesprochen habe und ihr das Jobangebot unterbreitet hätte. Doch zu erwarten war schon lange, dass der neue Mann im Weissen Haus auch Hillary irgendwie einbinden werde. Obama baut Brücken, am Montag steht bereits das nächste Friedensgespräch an – mit John McCain. Einige Jobs sind noch zu vergeben.