Über den Wolken…

JetBlue…muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Das zumindest denkt sich die Fluggesellschaft jetBlue, die vom 8. September bis zum 8. Oktober ein „All you can fly“ Angebot hat. Also, nach dem Motto einmal zahlen, soviel auf den Teller laden wie es nur geht, nun also einmal zahlen und soviel fliegen, wie man will.
Man zahlt eine einmalige Gebühr von 599 Dollar ein und kann dann in diesen vier Wochen so oft und wohin fliegen, wie man will. Die Airline geht damit ganz neue Wege, mal sehen, ob sich dieses Angebot durchsetzen kann.

Zelt im (Hotel)Zimmer

Das Rancho Bernardo Inn in San Diego ist eines der luxuriösen Golf und Spa Resorts im Süden Kaliforniens. Sieht nett aus, man wird bedient und betüdelt, wo es nur geht. Und das kostet eben seinen Preis.

Doch in Zeiten der Wirtschaftskrise sitzen den Amerikanern die Dollar dann doch nicht mehr so locker in der Tasche. Von daher hat sich das Management des Inns etwas einfallen lassen, das sogenannte „Survivor Package“. Normalerweise kostet ein normale Zimmer pro Nacht 219 Dollar. Doch man kann Abstriche machen:

• $199 without breakfast (ohne Frühstück)
• $179 without honor bar (Bar im Kühlschrank)
• $159 without A/C or heat (keine Klimaanlage oder Heizung)
• $139 without pillows (keine Kissen)
• $109 without sheets (keine Betttücher)
• $89 without lights (kein Licht)
• $59 without linens (keine Laken)
• $39 without toiletries (keine Seifen, Shampoo etc.)
• $19 without bed (kein Bett)

Und wenn man sich für den Preis von 19 Dollar entscheidet, wird ein Zelt als Schlafplatz im Zimmer aufgestellt. Das Management erhofft sich durch diese „Bestimm den eigenen Preis“ Kampagne, neue Kunden zu erreichen, die sich das Inn zuerst einmal auf billige Weise ansehen, um dann beim nächsten Aufenthalt den vollen Preis hinzublättern.