„Bär, warum machst du das?“

Mary Maley paddelte mit ihrem Kayak von Ketchikan nach Petersburg in Alaska, als sie einen Zwischenstopp in Berg Bay einlegte. Kurz darauf tauchte ein Bär auf, der neugierig auf sie zulief. Maley griff zu ihrem Pfefferspray, drückte ab, was dem Bären so gar nicht gefiel. Dabei redete sie auf Meister Petz ein. Der drehte sich jedoch um und ging schnurstraks auf ihr Kayak zu. Mary Maley versuchte ihn mit Worten davon abzuhalten, doch der zerlegte etwas das Boot der Touristin. Nach etwa zehn Minuten verschwand der Schwarzbär, Maley mußte zu einem Segelboot in der Bay schwimmen, um von dort Hilfe zu rufen. Ein deutsches Schiff griff sie und ihr lädiertes Kayak schließlich auf. Das Video von der etwas anderen Bärenbegegnung wurde zum youtube Hit.

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Der Bär, der deutsches Essen mag

Rouladen, die sind lecker. Ein Bär in Colorado Springs kommt seit ein paar Tagen in den frühen Morgenstunden beim dortigen Edelweiss Restaurant vorbei, um dort im Abfallcontainer nach dem deutschen Gericht zu graben. Der rund 1,80 Meter große Bär geht ganz gezielt am Recycling Container vorbei, direkt der Nase nach auf den Behälter mit den Speiseresten zu, schiebt den dann auf den Parkplatz und schmeisst ihn um. Und die Rouladen von Edelweiss haben es ihm angetan. Schwer zu glauben? Dann schauen Sie sich die Überwachungskamera des Restaurants an.

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Ein Bär, ein Bär…wo kommt der her?

Wahlkampf hin, Wahlkampf her. Romney oder Obama, langsam schaltet man ab bei all den Nachrichten, dem Getöse, dem Gezeter. Der 6. November kann nicht früh genug kommen und hoffentlich kehrt dann mal wieder Ruhe und Gelassenheit in Washington ein.

Bei all dem Palaver freut man sich richtig über eine Nachricht, die traurig und doch auch schön ist. Im kalifornischen Ojai, Ventura County, beobachtete ein Farmarbeiter drei Tage lang einen kleinen Bären. Am dritten Tag war ihm klar, dass das Jungtier ohne Mutter war, fing es ein und brachte es zu einem nahegelegenen Raubvogelrettungscenter.

Herbeigerufene Park Ranger, die im „Los Padres National Forest“ tätig sind, suchten die Gegend ab, an der die Kleine aufgegriffen wurde. Doch auch sie fanden keine sichtbaren Spuren der Mutter, weder Kotreste noch abgeschabte Rinde an den Bäumen. Was genau geschah ist unklar, das Muttertier jedoch ist spurlos verschwunden.

Die kleine Bärin wurde zunächst in eine Rettungsstation in Calabasas gebracht und dort untersucht. Die Bärin ist rundum gesund, doch mit gerade mal 4,5 Kilogramm Gewicht zu klein, um alleine in freier Wildbahn zu überleben. Deshalb entschloss man sich, sie in eine Überwinterungsstation nach Lake Tahoe, in Nordkalifornien zu überführen. Nach den Wintermonaten, gestärkt und gewachsen, soll sie dann in ihrer Umgebung im Los Padres National Forest wieder ausgesetzt werden.