Holocaust Leugner in San Francisco

Was in der Nürnberger U-Bahn Haltestelle Plärrer undenkbar ist, passiert gerade an der BART Stop Powell Street, dort wo oben die Cable Cars an der Market Street in San Francisco abfahren. Das „Institute for Historical Review“ wirbt auf einer digitalen Werbefläche mit dem Slogan „History Matters“. Und das einen ganzen Monat lang, mitten in der liberalsten Stadt der USA.

Beim Warten auf die U-Bahn gibt es etwas Werbung für Geschichtsrevisionismus.

Das „Institute for Historical Review“ ist eine Organisation von Geschichtsrevisionisten, die neben anti-semitischer Propaganda auch das Dritte Reich neu erklären und den Holocaust nicht nur anzweifeln sondern als Erfindung der Alliierten abtun. Der eigene Online Buchladen versammelt all die bekannten Holocaust Leugner, darunter David Irving, Fred Leuchter und David Cole. Jüdische Organisationen in der Stadt liefen Sturm gegen diese Werbetafel, als bekannt wurde, wer hier vier Wochen lang für den Geschichtsrevisionismus werben wollte. Doch BART, Bay Area Rapid Transit, also die regionale VGN in der San Francisco Bay Area, erklärte, man könne nichts gegen die Anzeige unternehmen, denn der Auftritt des IHR falle unter den Schutz der Meinungsfreiheit in den USA. Offizielle von BART erklärten, es sei von vornherein klar, wenn man dagegen vor Gericht ziehen würde, würde man verlieren. Also warum groß Gelder für Anwälte verschwenden, hieß es aus der Zentrale der Behörde.

Für vier Wochen haben sich die Geschichtsverfälscher den Luxus mit der digitalen Werbefläche geleistet. Alle paar Minuten taucht nun „History Matters“ und der Schriftzug des Instituts zwischen einer Festivalankündigung, einer Bankwerbung und aktuellen Showbusiness News auf. Die meisten Passanten wissen nicht, was sich hinter dieser ungewöhnlichen Reklame verbirgt. Allerdings hat das „Institut“ sein Ziel erreicht: Aufmerksamkeit. Unzählige Zeitungs-, Hörfunk- und Fernsehbeiträge wurden über die Werbetafel geschrieben und gesendet. Sogar FoxNews griff das Thema auf und katapultierte diese Story damit auf eine nationale Ebene.

Der Fahrschein ins Leben

Von Oakland nach San Francisco Downtown und zurück nimmt man am besten öffentliche Verkehrsmittel. Kein Stau, keine Parkplatzsorgen und es ist billiger als die Spritkosten, Brücken- und Parkgebühren. Heute mußte ich rüber, direkt auf die Powell Street, um dort ein Interview mit einer Organisation zum Thema „Waffen in den USA“ zu führen. Also, nahm ich die Bart, die U-Bahn in der Region. Dutzende Touristen standen an der Cable Car an und schauten zu, wie eine ankommende Bahn gedreht wurde. Ein paar Obdachlose saßen auf dem Boden, vor einem Hotel gab es eine Protestaktion einer Gewerkschaft. Ein Morgen wie jeder andere in San Francisco.

Erst auf dem Rückweg, als ich mein Ticket wieder aus der Jacke zog, sah ich die Rückseite der Fahrkarte. Darauf die eindeutige Botschaft. Wenn man emotionale Probleme hat oder über Selbstmord nachdenkt, dann soll man die angegebene und kostenfreie Telefonnummer anrufen.

Die Rückseite des Bart-Tickets.

Die Rückseite des Bart-Tickets.

Hinter dieser sehr direkten, doch ganz und gar nicht „schreienden“ Aktion stecken gleich mehrere Gruppen in den verschiedenen Counties, die von Bart angefahren werden. Ein Projekt, das durchaus Sinn macht, denn oftmals kann man in der Bahn mitreisende beobachten, die ihren Gedanken nachhängen. Vielleicht sieht der eine oder die andere diese Nummer und wählt sie in einem stillen Moment.

Selbstmord ist in San Francisco ein durchaus stets aktuelles Thema. Die Golden Gate Bridge ist und bleibt ein Anziehungspunkt für suizidgefährdete Menschen. Ein letzter Blick auf die Stadt, dann der Sprung, der fast immer den sicheren Tod bringt. Krisentelefone wurden zwar auf der Brücke angebracht, ein Suizidnetz soll nun nach einer längeren Debatte unterhalb der Bridge befestigt werden. Doch die Brücke bleibt ein Magnet für Lebensmüde. Vor diesem Hintergrund wirkt die Fahrkartenaktion der Beratungsgruppen in der San Francisco Bay Area als ein wichtiges Signal für Menschen in Not.

„Fruitvale Station“ im deutschen Kino

Ja, was ist das denn? Mit grossem Interesse habe ich die Filmkritik einer „lokalen“ Zeitung zum Spielfilm „Fruitvale Station“ gelesen. Gleich am Anfang kommt der Klopper; Oakland wird lapidar als Vorstadt von San Francisco abgetan. Auch eine Sicht der Dinge. 400.000 Menschen leben in Oakland, in San Francisco sind es 750.000, die Städte grenzen auch nicht aneinander, die Bay Bridge verbindet sie. Oakland als Vorstadt zu bezeichnen ist ungefähr so, als ob man in Artikeln über Fürth nur von der Nürnberger Vorstadt sprechen würde. Aber wenn man in diesem Artikel kein einziges mal Oakland beim Namen nennt, das setzt dem Klopper noch einen Oberklopper drauf. Da schüttelt es mich.

Also, es geht um „Fruitvale Station“, einen Film, der in der Silvesternacht 2008 spielt. Damals wurde der 23jährige, unbewaffnete Oscar Grant auf dem Boden liegend von einem Polizisten der Regionalbahn BART erschossen. Eben in der Haltestelle „Fruitvale“ in Oakland, eine Station vor dem Oakland Coliseum, in dem die Golden State Warriors, die A’s und die Oakland Raiders spielen. Ich war anfangs durchaus skeptisch, ob man einen Film über die tödlichen Schüsse in der Neujahrsnacht 2009 machen kann und machen sollte. Der Regisseur hat sich damit auf sehr dünnes Eis begeben, das wußte er auch. Doch irgendwie hat er diesen Gang gut gemeistert. Das Ergebnis war durchaus überzeugend, gerade weil er Oscar Grant nicht als Helden oder Bürgerrechtler   dargestellt hat. Grant war zur falschen Zeit am falschen Ort. Und er war schwarz, was manchmal noch immer ein „Problem“ in den USA ist.

„Fruitvale Station“ ist eine Independent Produktion, die dennoch viel Unterstützung bekommen hat, gerade weil die Geschichte so wichtig für Oakland und für Schwarze allgemein ist. Oakland ist eine „schwarze“ Stadt. Hier gab es nach den tödlichen Schüssen auf Oscar Grant mehrmals massive Ausschreitungen. Nach dem quasi Freispruch des Bart Polizisten kam es zu Strassenschlachten. Und man rechnete damit, dass dieser Film erneut gewaltsame Proteste nach sich ziehen würde. Doch genau das Gegenteil passierte. Es blieb ruhig. Die Kinosäle waren voll und danach redete man vor den Theatern. Für Oakland und für viele andere afro-amerikanische „Communities“ in den USA war dieser Film der Ausgangspunkt vieler Diskussionen.

Man kann sicherlich diesen Film kritisieren, einiges wirkt platt, anderes ein bißchen weit hergeholt. Allerdings zu schreiben, dass die Preise, die „Fruitvale Station“ bekommen hat lediglich „Solidaritätsbekundungen“ seien, ist ein gewagtes Urteil. Das deutet für mich eher darauf hin, dass man sich nicht so sehr, mit der eigentlichen Geschichte und den Zusammenhängen, die hier ganz offen angesprochen werden, beschäftigt hat. Vielleicht steht es auch nicht so in der Pressemappe des Filmverleihs.

Der ganz normale Wahnsinn geht weiter

Man kann sich freuen. Die Regierungsgeschäfte laufen wieder, die 401 amerikanischen Nationalparks können besucht werden, staatliche Behörden haben ihre Türen für Anfragen der Bürger, für Serviceleistungen und Hilfen für Bedürftige wieder geöffnet. Und auch die Webseite des Weißen Hauses ist wieder online und aktualisiert. In Washington geht die Diskussion allerdings weiter, wie man in naher Zukunft die Probleme sachlich und ohne solche drastischen Konsequenzen wie in den letzten Wochen lösen kann. Unterdessen schieben die einen den anderen die Schuld an allem zu. Klar ist allerdings, die Tea Party Fraktion der Republikaner, und da sind sich mal alle einig, haben sehr deutlich gemacht, dass man ohne sie in Washington nicht mehr regieren kann. Dann wird auch noch gerechnet, was die zweiwöchige Auszeit eigentlich an Geld und Ansehen gekostet hat. Der politische Machtkampf war nicht gerade billig.

In der San Francisco Bay Area kann man wieder Alcatraz und die „Golden Gate National Seashore“ besuchen, wenn man denn hin kommt. Denn seit Freitagmorgen streiken die Mitarbeiter von BART, der U-Bahngesellschaft im Großraum. Und das hat ein immenses Verkehrschaos nach sich gezogen. Die Brücken über die Bay sind überlastet, dazu noch lange Schlagen vor den Fähren und an den Bushaltestellen. Noch ist nicht klar, wie lange der Streik andauern wird. Die öffentliche Seele kocht allerdings schon hoch und verlangt eine Privatisierung der staatlichen U-Bahn. Die Gewerkschaften fordern mehr Geld und keine längeren Arbeitszeiten. Das Management von BART bietet mehr Geld, fordert aber Abbau der Überstunden, längere Arbeitszeit, Eigenbeteiligung an Renteneinzahlungen und der Krankenversicherung. Derzeit, so sieht es aus, kann man die Differenzen nicht überwinden, die Züge stehen still.

Und dann wurde mal wieder ein zweijähriger Junge lebensgefährlich in Oakland angeschossen. Am hellichten Tag, gegen 13 Uhr begann ein Schußwechsel zwischen zwei Gangs auf offener Straße in East Oakland. Der Junge spielte vor der Haustür, als die Knallerei losging. Alltag in Oakland. Die Bürgermeisterin Jean Quan zeigte sich – wie immer – tief betroffen. Der Bleikurs in diesem Jahr ist stabil, Oakland wird auch 2013 wieder mehr als 100 Morde und über 500 Schießereien im Stadtgebiet haben. Die jüngste Kriminalitätsstatistik belegt auch, dass Oakland die meisten Raubüberfälle in Kalifornien und die meisten Einbrüche in den USA hat. Man kann nur hoffen, dass im kommenden Jahr ein politischer Wechsel im Rathaus stattfinden wird.

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Oakland in Alarmbereitschaft

Das Urteil ist da. Der frühere BART Polizist Johannes Mehserle muß für zwei Jahre ins Gefägnis. Mit zehn Monaten U-Haft und bei guter Führung könnte er schon wieder in zehn Monaten auf freiem Fuß sein.

Mehserle/GrantMehserle hatte in der Neujahrsnacht 2009 bei einer Verhaftung den wehrlos am Boden liegenden Oscar Grant erschossen. Im Prozess erklärte Mehserle, er habe im Eifer aus Versehen anstatt der Elektroschockpistole seine richtige Knarre gezogen und Grant in den Rücken geschossen.

Die Jury folgte im Juli der Begründung der Verteidigung und entschied sich für fahrlässige Tötung und nicht für die Anklage auf Mord. Nun hat der Richter das Strafmaß festgesetzt und blieb am äussersten unteren Strafrahmen. Auch er folgte in der Begründung der Verteidigung.

Nun bereitet sich Oakland auf eine heiße Nacht vor, denn schon zweimal kam es in der Vergangenheit zu Ausschreitungen, chaotischen Zuständen und Plünderungen in der Innenstadt. Angehörige von Oscar Grant erklärten, es wundere sie nicht, dass Mehserle kaum belangt werde und nicht die Höchststrafe von 14 Jahren erhalte. Das Rechtssystem in den USA sei nach wie vor rassistisch. Johannes Mehserle ist weiß, Oscar Grant Afro-Amerikaner …. Kein gutes Zeichen für das, was auf Oakland zukommt.

The Best of Oakland!

Heute wurde in Los Angeles das Urteil gegen Johannes Mehserle gesprochen, der am Neujahrstag 2009 Oscar Grant tötete. Mehserle war in der Bay Area Polizist des U-Bahn Systems „BART“ und zog bei der Verhaftung seine Pistole und erschoß den am Boden liegenden Grant. Der Ex-Cop erklärte im Prozess, er habe aus Versehen seine Pistole gezogen, er wollte vielmehr seine „Taser Gun“ einsetzen und den Verhafteten zur Ruhe bringen, der sich widersetzte. Johannes Mehserle ist weißer Hautfarbe, Oscar Grant ein Afro-Amerikaner.

Oakland DowntownDer gesamte Zwischenfall wurde von Umstehenden mit Handy Kameras gefilmt und führte schon kurz danach zu Gewaltausbrüchen in Oakland. Johannes Mehserle wurde des Mordes angeklagt, heute jedoch erklärte eine Jury es sei nur „fahrlässige Tötung“, allerdings mit einer Waffe gewesen. Dieser Zusammenhang kann eine Gefängnisstrafe von 5-12 Jahren nach sich ziehen. Das Urteil wird Anfang August gesprochen. Die Familie von Oscar Grant zeigte sich enttäuscht und erklärte „das System habe erneut die Afro-Amerikaner im Land betrogen“.

Die Polizeieinheiten sind bereits in Oakland Downtown aufmarschiert und zeigen Präsenz. Anwohner, Ladenbesitzer und Angestellte fliehen aus dem Innenstadtbereich aus Angst vor erneuten Gewaltausbrüchen. Anarchistische und gewaltbereite Gruppen kündigten im Vorfeld des Urteilsspruchs Proteste an. Geschäftsinhaber haben schon am Wochenende ihre Ladenfronten mit Spanholzplatten abgesichert, um eingeschmissene Scheiben und Plünderungen zu verhindern, wie es sie beim letzten mal zahlreich gab. Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief zur Besonnenheit auf. Bürgermeister Ron Dellums appellierte an alle Bürger: „Show the best of Oakland“….was auch immer das heißen soll!

UPDATE: Ich komme gerade nach Hause, war nach meiner Sendung noch in Downtown Oakland und dort ging es am Abend rund. Läden wurden geplündert, Steine und Flaschen flogen, die Polizei rückte massiv gegen gewalttätige, zumeist weiße, Jugendliche vor. Rund 100 Personen wurden festgenommen. Die Polizei erwartet ein heisses Wochenende in Oakland.

Verkehrschaos

Ein „Traffic Nightmare“ war es schon heute zum abendlichen Berufsverkehr. Und morgen früh soll es noch schlimmer werden. Gegen 18 Uhr riss ein Kabel auf der Bay Bridge, die San Francisco und Oakland verbindet. Erst vor ein paar Wochen wurden genau an dieser Stelle Risse im Stahl entdeckt und ausgebessert. Heute jedoch stürzten Metallteile auf die Fahrbahn. Mehrere Autos wurden beschädigt, glücklicherweise dabei keine Personen verletzt. Nun ist die Brücke erst einmal total gesperrt, für wie lange steht noch in den Sternen.

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BART-Polizist in Untersuchungshaft

Am Dienstagabend wurde Johannes Mehserle, der BART-Polizist, der am Neujahrstag den am Boden liegenden 22jährigen Afro-Amerikaner Oscar Grant in den Rücken schoss, verhaftet. Mehserle war zu diesem Zeitpunkt bei einem Freund in Nevada. Ohne Widerstand liess er sich abführen und widersetzte sich auch nicht der Auslieferung nach Kalifornien. Am Dienstag hatte ein Richter in Alameda County, dem Bezirk, in dem Oakland liegt, den Haftbefehl wegen Mordes unterzeichnet.

Der zuständige Staatsanwalt Tom Orloff erklärte zur Verhaftung Mehserles: „Anhand der Beweise, die uns vorliegen, rechtfertigt nichts eine geringere Anklage als Mord.“ Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Untersuchungen in zwei Wochen abgeschlossen sind.

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Der Tod von Oscar Grant und das Blog

Ich bin wirklich über die Reaktionen auf meinen Blogeintrag „Tödlicher Irrtum mit verheerenden Folgen“ überrascht. Nun gipfelten sie sogar in folgendem Kommentar von Salim Spohr:

„Es ist mir schier unbegreiflich, wie es möglich ist, daß die Nürnberger Zeitung den Vorfall der Erschießung Oskar Grants in Oakland durch einen BART-Polizisten unter den euphemischen Titel «Tödlicher Irrtum mit verheerenden Folgen» bringen kann. Da hat ein Polizist einen gefesselten mit dem Bauch auf dem Boden liegenden jungen Mann von hinten einfach erschossen, und Sie schwafeln von einem tödlichen Irrtum, bevor der Fall überhaupt ordentlich untersucht wurde?? – So etwas nenne ich, Dreck unter den Teppech kehren. – Welcher Journalist ist für den Wortlaut dieses Titels verantwortlich? – Ihm sollte man in Zukunft kein Wort mehr glauben.“

Dazu möchte ich gerne ein paar Anmerkungen machen. Ich lebe in Oakland und verfolge hier die Medien und alle Sichtweisen zu diesem Fall. Der Tod von Oscar Grant, der gefesselt und mit dem Bauch auf dem Boden lag, als der tödliche Schuss aus der Waffe von BART-Polizist Johannes Mehserle fiel, ist tragisch. Ich habe als einer der ersten Journalisten in den deutschen Medien über den Fall berichtet, weil mir eben auch die explosiven Folgen davon mehr als klar sind. Und wer mir vorwirft, „Dreck unter den Teppich zu kehren“ verkennt schlichtweg, dass hier im Blog das Video von dem Zwischenfall gezeigt wurde und wird. Mit keinem Wort habe ich die Tat des Polizisten verteidigt oder relativiert, vielmehr nur das wiedergegeben, über was hier vor Ort in den Medien berichtet wurde und wird. Dabei ging es natürlich um die Frage, wie sowas passieren konnte. Niemand geht davon aus, dass der BART-Polizist einfach so und vor seinen Kollegen und Dutzenden von Zeugen seine Waffe zog und den vor ihm liegenden Mann kaltblütig erschoss. Die Diskussion geht vielmehr in die Richtung, dass er wohl aus Versehen und in dieser Stresssituation die Pistole zog, anstatt der „Taser Gun“. Das Wort „Versehen“ soll hier nicht die Tat relativieren, sondern nur wiedergeben, in welche Richtung die Ermittlungen laufen…denn von Mord geht hier bei den ermittelnden Behörden und in den (seriösen) Medien keiner aus.