Sein Leben lieben lernen

Besuch im Ostkongo     

© Johanniter

Im Osten des Kongos herrscht seit 15 Jahren Krieg. Mehrere Rebellengruppen kämpfen gegen die nationale Armee und untereinander. Das Ergebnis sind Millionen Tote, Hunderttausende Menschen auf der Flucht, die zum Teil in notdürftigen Flüchtlingslagern untergebracht sind. Die Bevölkerung versinkt im Elend, in Armut, in der Not. Hoffnung auf ein Ende der Gewaltspirale ist nicht in Sicht. Der Staat selbst ist unfähig und unwillig dem ganzen Chaos ein Ende zu setzen. Korruption, Vergewaltigung, Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. Im Ostkongo herrscht Anarchie.

Auf meiner kürzlichen Reise in die Region traf ich Arne Schaudinn von der Johanniter Unfallhilfe und die deutsche Journalistin Simone Schlindwein und konnte beide für ein paar Tage in ihrem Leben dort begleiten.