Das Hakenkreuz im Brötchen

Hakenkreuz unterm Hühnchenbratling.

Hakenkreuz unterm Hühnchenbratling.

„Solch ein Verhalten tolerieren wir nicht bei McDonald’s und sowas unterstützen wir auch in keinster Weise persönlich als Besitzer“. Eine klare Ansage, doch was war passiert? Charleigh Matice hatte in einem McDonald’s „Drive Through“ in Morehead City, North Carolina, einen Chicken Burger gekauft. Als sie den bekam, wollte sie sich noch dick Mayo aufs Brötchen schmieren und schob den gepressten Hühnchenfladen zur Seite. Doch da sah sie es das Hakenkreuz.

Ein Mitarbeiter des Fast Food Restaurants hatte wohl eine besondere Art von Humor. Er hatte mit heißer Butter ein Hakenkreuz auf die Innenseite des Brötchens gezschmiert. Dick und fett, schmierig wie eh und je, war da das Nazisymbol zu erkennen. Charleigh Matice war entsetzt, stieg aus und verlangte ihr Geld zurück. Und sie kontaktierte einen lokalen Fernsehsender, der darüber natürlich berichtete. Die Geschichte wurde von anderen Medien aufgegriffen und McDonald’s sah sich gezwungen zu handeln. Eine Presseerklärung wurde verbreitet, um deutlich zu machen, dass der Burgerladen nicht eine Imbissbude der Nationalsozialisten sei. Der braune Spaßvogel in der Küche wurde umgehend entlassen. Ob Frau Matice wegen emotionalem Schaden klagen wird ist noch unklar. McDonald’s wird sicherlich versuchen, diesen peinlichen Vorfall ausgerichtlich zu lösen. Wahrscheinlich mit einer lebenslänglichen Verköstigung. Hakenkreuzfrei natürlich.

 

Ronald McDonald ist gar nicht „happy“

Der Clown schaut ein bisschen traurig aus der Wäsche. Da wurden Milliarden von Hamburgern verkauft, Kinder lieben ihre „Happy Meals“, ja, McDonald’s hat die Esskultur der westlichen Welt ganz neu ausgerichtet. Mehr als genügend Gründe, um Luftsprünge zu machen. Und was passiert, die Mitarbeiter mucken auf. Nicht nur beim Burger-Riesen, auch bei anderen Fast Food Ketten in den USA murren die Beschäftigten. Natürlich wegen zu wenig Lohn, da haben sie einen Job und sind auch noch undankbar. Billigburger und wenig Personalausgaben, irgendwoher müssen die Aktionäre doch ihre Gewinne bekommen. McDonald’s ist eine der sicheren Anlagen im Markt.

Der Mindestlohn in den USA beträgt derzeit $ 7,25, der wird meist in solchen Schnellimbissen „made in  USA“ pro Stunde bezahlt. Selten mehr, meist langt das nicht zum Leben. Gerade nicht in den Großstädten. Deshalb wurde nun für den kommenden Donnerstag ein Generalstreik in 100 US Städten ausgerufen. Die Forderung ist ein Stundenlohn von $15. Bereits im August streikten in 50 Städten die Beschäftigten an den Herden, nun wird das ganze noch ausgeweitet. Unterstützung erhalten die Angestellten von der „Service Employees International Union“, kirchlichen Gruppen und Studentenorganisationen. Die Arbeitgebervertretung „National Restaurant Association“ warnte vor der, in ihren Augen, übertriebenen Forderung von $15 Dollar Studenlohn. Damit würden nur Jobs wegfallen und die Automatisierung in den Fast Food Restaurants ausgeweitet werden. Oh weh, die Roboterfritten kommen.

 

Albtraum unterm goldenen Bogen

McDonald’s verkauft Burger. Milliarden von Buletten gingen weltweit schon über die Tresen des Fast Food Giganten. Dazu Fritten und Cola, gesund ist was anderes, aber egal. Auch wenn die Restaurantkette immer wieder für die fettige Menuauswahl angegriffen wurde, McDonald’s Aktien sind eine solide Anlage.

Doch seit dem Wochenende kämpft die Fleischpflanzerlbraterei gegen einen Publicity Albtraum. Ein Bild macht die Runde im Internet, darauf steht, aufgrund mehrere Überfälle in der jüngsten Zeit werde eine Zusatzabgabe von jedem Afro-Amerikaner in Höhe von $1,50 verlangt. Das ganze ist auf einem offiziell wirkenden McDonald’s Schreiben aufgesetzt, darunter noch eine Kontakt Telefonnummer. Und, es sieht so aus, als ob dieses Schriftstück an einer McDonald’s Tür hängt.

Das Bild zog schnell riesige Kreise im Internet und McDonald’s versuchte mehrmals zu erklären, dass das ein schlechter Scherz sei. Doch das Photo verbreitet sich mit dem Titel „Seriously McDonald’s“ rasend weiter. Wer hinter dem Bild und dessen Verbreitung steckt ist unklar. Klar ist nur, dass es sich wirklich um eine Fälschung handelt. Sogar die angegebene Telefonnummer stimmt nicht. Wer sie anruft erreicht…..Kentucky Fried Chicken.