Seufz…es könnte so anders sein

Zwei Fotos, die viel, sehr viel, alles aussagen, was derzeit in Washington nicht so richtig rund läuft. Die Trumps verstecken sich in ihrem güldenen Palast, dem „Winter White House“ in Mar-a-Lago, im Trump Tower oder hinter den geschützten Mauern des Weißen Hauses. Doch es könnte auch ganz anders sein. Reden wir mal nicht über die Politik, sondern einfach mal um das Auftreten, das Charisma, die Ausstrahlung. Und da lagen die Obamas zu Amtszeiten und auch jetzt noch nach dem Ausscheiden aus dem politischen Leben Welten vor den Trumps. Das machen diese Bilder deutlich, die Barack und Michelle Obama im Kinderkrankenhaus von Washington D.C. zeigen. Eine Überraschung für all die Kinder und ihre Eltern, für die Ärzte und das Pflegepersonal.

Fotos: Office of the Obama Foundation.

 

Wieviel Weihnachtslied verträgt man

Egal welchen Radiosender man in diesen Wochen einschaltet, jeder spielt Weihnachtslieder in allen Variationen. Von Klassik bis Rock, von Hip Hop bis Pop und dazu noch Coverversionen von sowieso schlechten „Christmas Songs“. Ende November bekomme ich dann auch noch Weihnachtslieder von zumeist unbekannten deutschen Schlagersängerinnen und -sängern zugeschickt, die mir schreiben, für die vielen Deutschen fern der Heimat sollte ich doch einen Weihnachtsgruß spielen.

Ich frage mich echt, wer all die „Christmas Songs“ wirklich hören will. Ich habe nichts gegen Weihnachtslieder, ich habe nur etwas dagegen, wenn ich von allen Seiten zugedröhnt und zugeballert werde, egal welchen Sender man einschaltet oder in welchen Laden man auch geht. Und es sind ja nicht nur die Songs, die gut sind. Entweder kommt eine kitschige Berieselung beim Einkaufen im Supermarkt oder es erklingen Versionen zum Fremdschämen aus dem Radio oder es werden eben solche abgenudelten Lieder wie „Do they know it’s Christmas“ zum 753mal gespielt.

Nein, ich bin nicht der Grinch, will auch niemandem seinen Spass am Weihnachtsliedgut verderben. Aber was zu viel ist, ist zu viel. Bei all der Beschallung fehlt doch wirklich etwas die Besinnung in diesen festlichen Tagen des Rück- und Ausblicks auf das Jahr. Dennoch frohe Weihnachten, schöne Feiertage, happy holiday!

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Es weihnachtet sehr

Es gibt wirklich Männer, die so rumlaufen!? Ein besonders schickes 3-D Exemplar von uglychristmassweater.com.

Gestern war ich in Healdsburg und traf dort in einem „Wine Tasting Room“ jemanden, den ich zuvor schon oft gesehen hatte. Und dieser jemand hatte einen „Christmas Sweater“ an, einen Pullover passend zur Jahreszeit. Nun muss ich sagen, das Ding war pottenhässlich. Ein ekliges Blau, und darauf ein Druck der schon vom Hingucken Kopfschmerzen bereitete. Und ich fragte frank und frei heraus, ob das ein Sweatshirt von der Webseite uglychristmassweater.com sei.

Die Reaktion, die ich bekam, war allerdings nicht locker. Ich wurde mit Blicken durchbohrt. Also meinte ich anschließend, „wirklich, diese Webseite gibt es tatsächlich“. Doch das half nichts. Er kannte sie nicht und meinte, ich wolle ihn nur veralbern. Versuch Fehlgeschlagen! Auf uglychristmassweater.com werden die absolut hässlichsten Weihnachtspullover verkauft, die man sich nur vorstellen kann. Wie ich lernte, gibt es in den USA eine große Fangemeinde von diesen Pullovern, die einfach nur schrecklich sind und mit denen ich noch nicht mal in tiefster, dunkler Nacht rumlaufen würde. Selbst die Hip Hop Größe Method Man vom Wu-Tang-Clan ist großer Weihnachtspulloverfan und hat sein eigenes Model.

Und ich dachte eben am gestrigen Samstag, dieser jene in dem Weinladen gehört zu diesen Zeitgenossen, die das ganze Jahr darauf warten, ihre besonderen Feiertags-Sweat Shirts rauszuholen und ihre Mitmenschen damit zu schocken. Ich lag falsch, er hatte seinen nicht auf der Webseite gekauft und fand ihn auch noch ansehnlich. Er sah ihn auch nicht als hässlich an, sondern als passend zur besinnlichen Weihnachtszeit. Na denn…Ho, Ho, Ho…Merry Christmas!

 

„Merry Christmas“ aus Nordkalifornien

Weihnachten am Golden Gate:

Christmas in San Francisco     

Union Square in der Adventszeit

Weihnachtsmänner sind verschnupft

Santa ClausNun beginnt die heisse Phase des Weihnachtsmannberufs. Dutzende und Hunderte von Kinder werden jeden Tag in die amerikanischen Einkaufszentren pilgern, um dem langbärtigen Santa ihre Weihnachtswünsche mitzuteilen. Viele davon werden auf dem Schoss des rot Gekleideten sitzen. Doch nun im Zeitalter der Schweinegrippe haben die Weihnachtsmänner richtig Muffensauen. Nix mit Friede, Freude, Eierkuchen. Die Organisation der amerikanischen Santa Claus‘ verlangen jetzt, dass sie ganz nach vorne auf die Liste der zu Impfenden kommen. Und die Forderung scheint Gehör in Washington zu finden. Gleich mehrere Abgeordnete haben versprochen, sich dem Anliegen anzunehmen und es prüfen zu lassen.

Auch fordern sie ihre Mitglieder auf, keine Handschuhe zu tragen, vor und mit den Kindern die Hände zu desinfizieren und auch den roten Anzug mehrmals in den kommenden Wochen zu waschen. Was sicherlich für Tränen sorgen wird ist, dass den Weihnachtsmännern auch empfohlen wird, offensichtlich kranke Kinder abzuweisen und den Eltern klar zu machen, dass mit einer Rotznase der Spass aufhört.