1981 – San Francisco am Puls der Zeit

Ein altes Video, eine Nachrichtensendung auf einem lokalen Sender aus dem Jahr 1981. Sieht witzig aus und auch was die machen, scheint von vorgestern zu sein. Per Telefon werden Daten übermittelt, in diesem Fall die Artikel einer Zeitung. Zwei Stunden dauerte der Download am roten Telefon „ohne Bilder, ohne Werbung, ohne Comics“. Und doch, schon damals spürte man, dass sich der Zeitungsmarkt verändert und verändern wird.

YouTube Preview Image

Geschmackloses Spiel gesperrt

Das Apple iphone ist ein Hit. Und auch der „App Store“ ist der absolute Renner, mit derzeit über 25.000 Angeboten. Hier können Apple iphone Kunden sich zusätzliche „Applications“, also Zusatzangebote herunterladen. Teils kostenlos, teils für eine geringe Gebühr. Die Apfelmarke hatte anfangs die Nutzer dazu eingeladen und aufgerufen, eigenständige Anwendungen zu erstellen. Und nun findet man alles im „App Store“, von Spielen bis zum Busfahrplan in Zürich, von einer Taschenlampe bis zur „Wasserwaage“ für den Heimwerker. Nichts ist unmöglich bei diesen Anwendungen. Einige sind hervorragend, andere billiger Schrott.

Apple hat jedoch die Hand über alles, was angeboten wird und prüft vorher, ob auch alles in Ordnung ist. Sowohl Inhalt, wie auch technische Umsetzung müssen stimmen. Somit wird garantiert, dass keine fragwürdigen Dinge oder z.B. Viren über das iphone Netz verbreitet werden.

YouTube Preview Image

Doch Apple hat anscheinend im Fall „Baby Shaker“ nicht ganz so genau hingesehen. Das „Spiel“ geht darum, wie lange man das Gebrüll eines Babies anhören kann, bevor man sagt, „genug ist genug“. Doch der einzige Weg, das Kind zum Schweigen zu bringen ist, wenn man sein iphone kräftig durchschüttelt. Und jeder weiss, was passiert, wenn Babies geschüttelt werden. „Baby Shaker“ war ein geschmackloses Spiel, das für 99 Cent zu haben war. Nun hat die Firma aus Cupertino, Kalifornien, das Schüttelspiel gesperrt. Apple kam dabei mit einem blauen Auge davon und steckt nun kommentarlos die schlechten Schlagzeilen weg. Fragt sich nur, ob das Unternehmen die 33 Cent pro Spiel zurückzahlt, die es an der Verbreitung von „Baby Shaker“ pro Download verdient hat.