Stolpersteine für McCain und Obama?

story.jpgSie heissen Bob Barr, Ralph Nader, Alan Keyes, Cynthia McKinney oder Gene Amondson. Rund 15 amerikanische Präsidentschaftskandidaten in der zweiten und dritten Reihe werben neben dem bekannten Republikaner und Demokraten auch um Wählerstimmen. Das ganze läuft fast vollständig unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab, denn die nationalen und internationalen Medien konzentrieren sich auf John McCain und Sarah Palin, auf Barack Obama und Joe Biden. Zu den Fernsehdebatten wurden sie nicht eingeladen, nur wenige, wie Barr oder Nader, werden überhaupt interviewt. Nader815.jpg

Doch es gibt sie und sie könnten durchaus auch wahlentscheidend sein. Man denke nur an den Erfolg von Ross Perot oder jüngst Ralph Nader, der im Jahr 2000 durch seinen Wahlkampf wichtige demokratische Stimmen auf sich vereinen konnte, die am Ende Al Gore zum Wahlsieg fehlten. In einigen Bundesstaaten ist deshalb in den letzten Tagen vor dem 4. November der offene Kampf um jede Wählerstimme ausgebrochen.

Hier ein Audio-Bericht über die Drittparteien Kandidaten:

Drittparteien