On-Air in Tchadoua

Hier gehts zu Radio NIYYA-FM.

Hier gehts zu Radio NIYYA-FM.

Ein Hörer am Telefon, ein Moderator lacht, der andere antwortet. Eine lockere Unterhaltung, frisch, witzig und mitreißend. Und ich verstehe nichts. Geredet wird in Hausa. Radio NIYYA-FM sendet aus der Kleinstadt Tchadoua im Süden des Niger in einem Sendegebiet, das nach eigenen Angaben etwa eine Million Menschen umfasst und sogar bis nach Nigeria reicht.

Vor 15 Monaten fing alles mit diesem „Community“-Sender an. Die von CARE unterstützten Frauen- und Kleinspargruppen hatten die Idee für eine eigene Radiostation, um mehr Informationen an die Bevölkerung zu bringen. Der Bürgermeister war schnell überzeugt und so wandte man sich an die Regierung. Und auch die fand die Idee einer Radiostation in diesem Teil des Nigers gut. Die Sendeanlagen und die notwendige Technik wurden besorgt und schon ging man mit mehreren Ehrenamtlichen „on-air“. Und CARE war auch hier dabei. Mit inhaltlichen Sendungen, Interviews und „Public Service Announcements“, also inhaltlichen Mitteilungen zu Themen wie Gesundheit, Hygiene und Ernährung unterstützte man die Radiomacher von NIYYA FM.

Mal was anderes: Im Niger auf Sendung

Mal was anderes: Im Niger auf Sendung

Ein kleiner Master Control Room, dahinter das Sendestudio. Eierkartons an den Wänden, drei Mikrofone, ein Tisch, drei Stühle. Beide Räume sind etwas dunkel, die Deckenbeleuchtung ist dieses typische Sparlicht, das man in Afrika oft vorfindet. Aber egal ob duster oder nicht, hier wird mit Herz und aus dem Bauch heraus gesendet. Das Programm der zwei Moderatoren dreht sich um die Feuergefahr in der Trockenzeit, es wird angerufen und live on-air diskutiert. Als die Sendung vorbei ist, kommen die zwei Moderatoren aus dem Sendestudio und ich meine im Scherz, ob ich nun dran sei….und dann sitze ich vor dem Mikro, Kopfhörer auf, der Regler wird nach oben geschoben und mir wird angezeigt, dass ich was sagen soll. Ich glaube, niemand hat mich da draußen im weiten NIYYA-Land verstanden, aber ich kann nun sagen, ich war auch schon im Niger auf Sendung. Der Programmdirektor trat dann ans andere Mikrofon und erklärte den Hörern auf Hausa, zumindest dachte ich mir das, was da gerade im Sendestudio vor sich ging. Dann gab er mir wieder ein Zeichen und ich quatschte weiter, wie schön ich das Land und wie nett ich die Leute im Niger fände. Der Programmdirektor und ich lachten noch gemeinsam on-air, weil wir uns sprachlich so gar nicht verstanden. Das ist dann wohl ein globales Community-Radio.

Aber dieser Nachmittag hat mir erneut gezeigt, wie wichtig das Radio in Afrika nach wie vor ist. Der Niger ist ein Flächenland, ein paar abgelegene Dörfer habe ich selbst besuchen können. Und dort werden die Programme gehört, zum Teil auch über Mobiltelefone. CARE unterstützt die Inhalte Sendungen mit ihren Inhalten und erreicht so eine breitere Öffentlichkeit. Zum Schluß fragte mich noch der Bürgermeister von Tchadoua, ob ich denn auch für die Deutsche Welle arbeite. Ich bejahte und sagte ihm, als freier Korrespondent produzierte ich hin und wieder einen Beitrag für den deutschen Auslandssender. „Wir sind sehr an dem Hausa Programm der Deutschen Welle für NIYYA-FM interessiert“, meinte er. Am Ende des Besuches wurden noch viele, viele Fotos gemacht, Gruppen- und Einzelbilder. Die nigrischen Kollegen blickten dabei ernst in die Kamera, aber das ist dann wieder normal im Niger.

      Radio NIYYA-FM on air

Da dreht sich Donna Summer im Grab herum

Mit den Toten kann man es ja machen. Der deutsche Auslandssender, die Deutsche Welle, setzt seit ein paar Jahren auf eine neue Zielgruppe. Die Jugendlichen in aller Welt sollen angesprochen werden. Dafür begeistert man sich nun auch für Rammstein, deren CDs man in den 90er Jahren noch nicht einmal mit spitzen Fingern anfassen, geschweige denn über die weltweiten Frequenzen spielen wollte. Nun gut, man denkt um. Bravo dw!

Donna Summer - the German Superstar.

Donna Summer – the German Superstar.

Gestern Abend klickte ich mal wieder durch die Sender und blieb bei Kanal 32 hängen. KMTP-TV ist ein offener Kanal in der San Francisco Bay Area, die Deutsche Welle hat sich hier Sendezeit gekauft. Und es lief PopXport, das Musikmagazin „Made in Germany“. Diesmal ging es um „The ten most successful German acts of the 70s“. Na, das ist doch ein Thema, bei dem ich gerne zuschaue und dranbleibe. Aber dann kam es. Auf Platz 10 die Scorpions, auf Platz 9 Tangerine Dream, auf Platz 8 Eruption, auf Platz 7 Les Humphries Singers, auf Platz 6 Baccara, auf Platz 5 Kraftwerk, auf Platz 4 Silver Convention, auf Platz 3 James Last, auf Platz 2 Boney M und auf dem Spitzenplatz – tata – die Nummer 1 der deutschen Acts in den 70ern setzte die Deutsche Welle Donna Summer.

So…was stimmt mit dieser Liste nicht? Wenn ich die Logik der deutschen Auslandsradiospezialisten weiter verfolge, dann müssten da eigentlich auch David Bowie, Iggy Pop, Lou Reed, Brian Eno, Mike Batt und viele andere stehen, denn die haben auch in Deutschland in den 70ern gelebt, gearbeitet, Platten aufgenommen. David Bowie veröffentlichte sogar Songs, die „Neuköln“ und „V-2 Schneider“ hießen und man denke nur daran, dass er von den „Helden für einen Tag“ sang. Also, Kollegen, deutscher geht es ja wohl nicht mehr!

Dass Deutschland in den 70er Jahren durchaus eine Rolle auf der internationalen Musikbühne spielte, ist unbestritten. Mit Frank Farian werkelte da einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Produzenten seiner Zeit. Mit den Musicland Studios in München und den Hansa Studios in Berlin gab es weltweit geschätzte Aufnahmemöglichkeiten. Und dann gab es da auch noch eine ganze Reihe von wichtigen Bands, die international ihre Spuren hinterließen. Klar, Kraftwerk, Tangerine Dream, Can, Faust uva. Gerade deshalb braucht man die Amerikanerin Donna Summers nicht posthum und noch ein paar weitere Gruppen zu  „German acts“ umschreiben.

Liebe Deutsche Welle, das kommt einfach etwas komisch bei mir und anderen hier drüben in den USA an. Das wäre ungefähr so, als ob ich Fiddler’s Green zu einer Los Angeles Band machen würde, weil sie ihre Platte „Spin Around“ in den Sound Image Studios in LA aufgenommen haben. Ich glaube, wenn ich das damals nach meinem Studiobesuch geschrieben hätte, hätten sich wohl einige zurecht an den Kopf gefasst.

Der Tag des Radios

World Radio Day 2015.

World Radio Day 2015.

Wie oft habe ich das schon gehört: das Radio ist tot! Das kann eigentlich nur jemand sagen, der sich lediglich die lokale, regionale und vielleicht auch noch die nationale Radiolandschaft ansieht und anhört. Es stimmt, es wird kaum noch investiert in den lokalen Hörfunkjournalismus, die Ausbildungsziele sinken, die Musikberieselung aus einer sehr eng gefassten Rotation nimmt zu, und selbst die öffentlich-rechtlichen Sender, einst Bastionen für Information und Anspruch, schließen sich dem Zeitgeist an: Unterhaltung über alles. Die Umstellung von BR-Klassik auf Puls Jugendradio ist meines Erachtens auch ein deutliches Zeichen in diese Richtung.

Vor 30 Jahren begann mit großem Elan der private Rundfunk in Bayern. Im Nürnberger Großraum gab es einige Sender, die kamen und gingen, am Ende wurde das Funkhaus gegründet, ein Zusammenschluß von vier Privatsendern: Radio F, Radio Gong, Radio N1 und Radio Charivari. Ein paar Jahre war ich auch dabei, im Rückblick wohl die schönen Jahre des Lokalfunks, denn einiges war journalistisch möglich und auch gewollt, von dem man heute nur noch träumen kann. Von daher kann ich gut verstehen, dass einige meinen, Radio sei so überflüssig geworden wie der berühmte umfallende Sack Reis im Hafen von Shanghai.

Sendeplakat der Deutschen Welle zum Standort Kigali, Ruanda.

Sendeplakat der Deutschen Welle zum Standort Kigali, Ruanda.

Doch Radio ist viel mehr als nur Berieselung und Bespaßung. Ich hatte das Glück, Radio auch in anderen Teilen der Welt kennenzulernen, hier in den USA, in Afrika, in Afghanistan. Und natürlich gibt es überall die gleiche Entwicklung. Unterhaltung ohne Ende, Moderatoren, die dem Hörer auf dem Schoß sitzen und mir schon morgens um halb sieben sagen, wie toll doch der Tag sei. Grottenschreckliche Comedy, die mit Lachern unterlegt wird, damit man erahnen kann, wann eigentlich gelacht werden sollte. Das ist weit verbreitet.

Dennoch glaube ich an das Radio. Hier in den USA sind es die vielen Community und Collegesender, die Piratenradios, die den demokratischen Grundansatz verteidigen. Hier hört man Programme, Musik, Meinungen, die anders sind, die ehrlich sind, die aus einer ganz anderen Perspektive kommen. Ja, Minderheitenradio wird zum Einschaltfaktor. Und das alles hat sich neben dem riesigen Moloch des kommerziellen Rundfunks in den USA entwickeln und etablieren können und dürfen.

In afrikanischen Ländern wie Ruanda, dem Kongo, Uganda, Burundi, dem Tschad ist es schwer diese Form von „offenen“ Kanälen zu verwirklichen. Der Staat schaut genau hin, was gesendet wird, reglementiert, verbietet, läßt abschalten. Dort ist die Rolle von Auslandssendern, wie der Deutschen Welle, mehr als wichtig, um so neutrale Informationen und durchaus auch kritische Berichterstattungen zu verbreiten. Viele Menschen in Afrika schalten ein, Untersuchungen besagen sogar, dass 75 Prozent der Bevölkerung in Entwicklungsländern Zugang zum Radio hat. Das schafft kein Fernsehen, keine Zeitung, kein Onlinedienst. Radio war, ist und bleibt wichtig.

Doch am 29. März wird die Sendeanlage der Deutschen Welle in der ruandischen Hauptstadt Kigali abgeschaltet. Über diese Sendemasten verbreitete der deutsche Auslandssender seit Jahrzehnten seine Programme in Afrika über Kurzwelle. Der Staat Ruanda wollte das weitläufige Areal zurück haben, bebauen und verlängerte daher nicht mehr die Verträge, die 1963 unterschrieben wurden. Die Deutsche Welle erklärte, man wolle in Zukunft mehr auf Partnerschaften mit UKW Stationen in den verschiedenen Ländern und Smartphone-Apps setzen. „Hier erreichen wir einen stetig wachsenden Hörerkreis in Afrika“, meinte ein Sprecher der DW. Doch das ist ein fataler Irrtum, denn mit UKW Sendern und Apps macht man sich abhängig von anderen, die letztendlich die Kontrolle über die Sendungen des deutschen Auslandssenders haben.

Am Freitag den 13. Februar ist „World Radio Day„, der internationale Tag des Radios, ausgerufen von der UNESCO. Damit soll auf die hohe Bedeutung des Radios hingewiesen werden, dem wohl nach wie vor wichtigsten Medium. Man muß nun genauer hinschauen und hinter die Grenzen der eigenen Region blicken.

„Hello, I’m German“

Deutsch ist weit verbreitet in den USA. Das ist nichts neues. Immer wieder treffe ich hier Menschen, die mich erst aufgrund meines Akzents fragen, woher ich komme, um mir dann zu sagen, sie seien auch Deutsche. Na ja, nicht direkt. Ur-Urgroßmutter kam von dort. Woher? Keine Ahnung „somewhere from the Rhine river“. Andere erklären ganz klar, dass sie ein Fünftel Deutsche seien. Was das nun bedeutet, habe ich bis heute noch nicht rausgefunden. Deutsch sein ist also weit verbreitet in den USA und steht für alte Werte.

Nun hat das Slate Magazin die Daten einer Umfrage ausgewertet, in der es auch um die Sprachen geht, die in amerikanischen Haushalten verbreitet sind. Die beiden Hauptantworten waren klar: Englisch, Spanisch. Doch an dritter Stelle wurde oftmals Deutsch genannt. Slate hat daraus die Drittsprachen auf die USA Landkarte übertragen. Nach wie vor ist Deutsch also in jenen Teilen Amerikas zu finden, in denen sich die Einwanderer jahrhundertelang sesshaft gemacht haben.

Die Aussage, man spricht Deutsch, sagt allerdings nichts darüber aus, ob man mehr sagen kann als „Prost“ oder „Bratwurst“ auf dem lokalen Oktoberfest. Ist ja auch Deutsch, von daher, ich kann ja auch Türkisch, zumindest bis 10 zählen, „Merhaba, „Güle Güle“ und „Inschallah“ sagen. Und doch, viele Amerikaner sehen nach wie vor ihre (Teil)Wurzeln im Deutschen. Die deutsche Sprache ist dennoch in den USA am Aussterben. Universitäten und High Schools im ganzen Land schaffen immer öfters ihre Deutschprogramme ab. Die Teilnehmerzahlen an Deutschkursen sinken, die Einrichtungen müssen sparen, mit einem Rotstift ist alles vorbei. Deutsche Radioprogramme und Zeitungen werden dicht gemacht, die Hörer- und Leserschaft stirbt aus. Man versucht zwar von Seiten der Botschaft, der Konsulate und der Goethe-Institue gegen zu steuern, doch wenn sogar der deutsche Auslandssender „Deutsche Welle“ seine deutschsprachige Berichterstattung ganz einstellt und die mit Steuergeldern geförderte „Intitiative Musik“ keine deutschsprachigen Bands in den USA präsentieren will, dann ist das eine klare Ansage. Deutsch ist nicht mehr zeitgemäß.

Deutsche Welle…bitte Abschalten!

Wer bitte schön braucht noch die Deutsche Welle? Oder anders gefragt, wer bitte schön hört noch die Deutsche Welle? Eines ist mir in den letzten Tagen beim Ab- und Zuhören des deutschen Auslandssenders klar geworden. Die Parlamentarier in Berlin, die über den Haushalt der Rundfunkanstalt entscheiden, hören jedenfalls die Programme der Deutschen Welle nicht. Anders kann ich es mir nicht erklären, was da über den Äther läuft!

Das deutsche Programm wurde aus Kostengründen abgeschaltet. Ist logisch und macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass die Bundesregierung massiv versucht, die Deutschprogramme an ausländischen High Schools und an Universitäten aufrecht zu erhalten. Da werden teure Konzerttourneen, wie jüngst mit Madsen, durch die USA organisiert und DW zieht einfach den Stecker zur deutschsprachigen Berichterstattung. Deutsch ist eben nicht wichtig, olle Sprache, das ist das klare Zeichen, was im Ausland ankommt. Auf der Antenne hört man mittlerweile mehr englische Muttersprachler, den deutschen Steuerzahler wird es freuen, dass man nun diese Art  europäischer Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen fördert.

Ich will gar nicht groß etwas zum Programm der Deutschen Welle sagen. Letztes Jahr habe ich schon über die bescheuerte Unterbrechung der Fussball Liveberichterstatttung am Samstagnachmittag geschrieben, als um 17 Uhr (!) Nachrichten in Kisuaheli eingespielt wurden, eine Viertelstunde vor Schluß. Im Meisterschaftskampf. Und danach fing um 17:08 Uhr auch noch die Sendung auf Kisuaheli an, die Endergebnisse erfuhr man als Hörer nicht. Unfassbar!!!

Die Morgensendung moderieren zwei junge Frauen, die eher wie „Girlies“ rüberkommen. Ist Geschmackssache, aber ich persönlich mag es nicht so, wenn ich das Gefühl habe, ein Moderator hockt mir fast auf dem Schoß. Vor allem morgens nicht, da würde ich als im Ausland sitzender Hörer gerne Informationen bekommen, Schwerpunkt Deutschland, warum sonst sollte ich DW einschalten. Nach drei Tagen intensivstem Hören habe ich viel über Frankreich, England, Rumänien, Zimbabwe, Indien, Italien und andere Länder erfahren. Ach ja, ein in die Länge gedehnter Beitrag über eine Ausstellung in Berlin war auch dabei. Aber ist das die Aufgabe der Deutschen Welle? Wollen die Radiomacher in Bonn mit der BBC konkurrieren? Wenn ja, sollte man am Rhein mal ganz langsam einen Schritt zurück gehen, überlegen und sich neu orientieren. So jedenfalls macht die Deutsche Welle keinen Sinn und sollte abgeschaltet werden. Den deutschen Steuerzahler wird es freuen, denn DW wird nicht aus den GEZ Gebühren finanziert.

75 Minuten Fußball – das langt!!!

Gleich mal vorweg, ich bin kein Freund der Deutschen Welle. Ich habe ihr Programm in den USA, in Kanada und eben auch in Afrika gehört und mich oft genug fragen müssen, was das eigentlich soll? Wäre es nicht sinnvoller, gemeinsam mit den Auslandsprogrammen anderer europäischer Staaten einen Radiosender nach dem Fernsehvorbild Euronews aufzubauen? Billiger wäre es allemal.

Egal, was ich eigentlich erzählen wollte…ich fahre heute durch Ruanda, habe das Radio an, höre die Deutsche Welle und dann um halb fünf fangen sie tatsächlich an die Fußballbundesliga zu übertragen. In einer Konferenzschaltung. Super, denke ich mir. Mir kommen fast die Tränen, als sie live nach Dortmund zu meiner Borussia schalten. Ich mitten im tiefsten Afrika und da höre ich die Gesänge aus dem Stadion. Dann der Club….klar, auch da höre ich hin, dachte mir sogar, da schreib ich doch mal einen positiven Blogeintrag über die DW…und was passiert um Schlag 17 Uhr, die Nasen von der Deutschen Welle schalten die Nachrichten auf…in Kisuaheli….da quakt dann eine Tante schlappe acht Minuten. Kein Witz! Ich denke, mein Gott was soll das und hoffe auf das Ende der News….Und was passiert, eine ganz neue Sendung in Kisuaheli beginnt auf der Frequenz der Deutschen Welle.

Ja, haben die sie noch alle, ist ein Fußballspiel nach 75 Minuten zu Ende? Erstens, warum überträgt man die Bundesliga, wenn 15 Minuten vor Schluß für den Reporter Schluß mit Torjubel ist? Ich verpasse zwei Tore vom BVB, den Ausgleich des Clubs und noch so einiges mehr…das geht doch nicht!!! Und dann – zweitens – als Radiomann kriege ich Hitzewallungen und einen ganz dicken Hals, wenn man eine Live-Schaltung 15 Minuten vor Abpfiff beendet. Das geht überhaupt nicht! Die Deutsche Welle wird mit Steuermitteln finanziert, also bei dem Kram was da manchmal gesendet und gemacht wird frage ich mich schon, ob da überhaupt mal ein Parlamentarier zuhört, denn das Budget für den deutschen Auslandsrundfunk wird ja vom Bundestag verabschiedet.