Entscheidungsstunden

Nach einem Kurztrip bin ich wieder in Oakland gelandet. Eine Woche Nürnberg mit Familie und Freunden, habe das Bardentreffen am Samstag auch noch mitnehmen können….sehr schön.

Und nun zurück in den Alltag und hier erwarten mich gleich mehrere schwierige Entscheidungen. Arbeit und Testamentsauflösung und dann vor allem mein Hund Dolfi. Es liegt der Befund vor, dass er Knochenkrebs hat. Es ist von Metastasen und Beinamputierung die Rede. Vom schnellen Handeln und Schmerzregulierung. Und nun muss man sich überlegen, was man macht. Er ist nach wie vor ein „Happy Camper“, hat sich gefreut mich wiederzusehen, vom Krebspatienten keine Spur. Doch da ist diese Schwellung, da ist eine Röntgenaufnahme vom Bein und da ist der Befund eines Spezialisten.

Letzte Woche sass ich mehrmals im Auto in St. Leonhard und habe mir dort eine wireless Verbindung eingefangen, um online nachzulesen, was Knochenkrebs bei Hunden und auch eine Amputierung des Vorderbeins bedeutet. Spätnachts, als alle schon schliefen durchstöberte ich das Netz. Und das, was ich da zu lesen bekam, war alles andere als aufbauend, wie man beispielsweise hier auf „Roxys Seite“ nachlesen kann.

Ich bin mir nicht sicher, ob Dolfi wirklich Knochenkrebs hat, auch wenn ein studierter Veterinär das sagt, denn die Schwellung stammt eigentlich von einen dummen Unfall, bei dem mir Dolfi ins Fitnessbike gelaufen ist. Was soll man machen, was tun, was ist das beste für ihn? Vieles geht einem durch den Kopf und viele werden das wohl gar nicht verstehen, aber Dolfi war seitdem er ein paar Wochen alt war bei mir. Nun ist er fast 11 Jahre alt, ein herzensguter Hund, der immer dabei war…und noch immer dabei ist.

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