1981 – San Francisco am Puls der Zeit

Ein altes Video, eine Nachrichtensendung auf einem lokalen Sender aus dem Jahr 1981. Sieht witzig aus und auch was die machen, scheint von vorgestern zu sein. Per Telefon werden Daten übermittelt, in diesem Fall die Artikel einer Zeitung. Zwei Stunden dauerte der Download am roten Telefon „ohne Bilder, ohne Werbung, ohne Comics“. Und doch, schon damals spürte man, dass sich der Zeitungsmarkt verändert und verändern wird.

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Die Katze wars!

In Florida wurde ein Mann wegen Besitzes von Kinderpornographie verhaftet. Die Ermittler fanden 1000 pornographische Bilder auf dem Computer von Keith Griffin, darunter auch zehn eindeutige Photos mit Kindern. Griffin bestritt jemals „Child Pornography“ geladen zu haben und erklärte, als er einmal mp3 Files aus dem Internet lud, sei seine Katze über die Tastatur gelaufen. Danach habe er sich gewundert, was für „seltsame Sachen“ auf seinem Computer waren.

Noch ist nicht klar, ob ein Richter diese Verteidigung gelten lässt. Griffin ist erstmal im County Jail von Martin County eingebuchtet worden. Die Kaution wurde auf 250.000 Dollar gesetzt.
Der Fall allerdings zieht schon seine Kreise, im Internet gibt es bereits einige witzige Kommentare zum Katzenkinderpornodownload:

„The cat was trying to download KITTY porn but typed in KIDDIE by mistake.“

„Well if the dog ate my homework, I guess the cat can download my porn.“

„I’m sure CSI forensics will find paw prints and cat hair on the keyboard and fully exonerate the guy …Unless the cat wore gloves …“

„My Cat once attempted to drive my car….IT’S TRUE, I SWEAR!!!“

„Never share your password with a cat.“

„My cat is constantly getting my credit card and downloading porn. Thankfully, he’s only into Gay Bears.“

„Well, obviously, the cat was going after the mouse!“

„this plea only works if the judge is catatonic…..“

„The cat needs to register as a pet-o-phile.“

„Of course, as others have mentioned, they were looking for KITTY porn ! …Just another reason to SPAY and NEUTER to avoid these kins of problems !“

$ 80.000 pro Download Song

Eine steile Rechnung hat nun eine Frau in Minnesota präsentiert bekommen. Für 24 Songs, die sie im Internet geladen und dann über eine „File Sharing Site“ zur Verfügung gestellt hatte, wurde sie jetzt von einem Gericht zu 1,92 Millionen Dollar oder 80.000 Songs pro Song verdonnert.

Der Anwalt der Frau argumentierte zwar, dass nicht eindeutig festgestellt werden konnte, ob sie es auch wirklich gewesen sei, doch eindeutige Recherchen ergaben, dass sowohl ihr Online Name, ihre Mailladresse als auch ihre Internet Protocol Adresse stimmten. Der Jurist meinte echt, man habe die Frau ja nicht auf frischer Tat erwischt, was für ein Dämelargument ist das denn!!!

Der Verteidiger stellte die Angeklagte als mutige Frau dar, die im Kampf gegen die gewaltige amerikanische Plattenindustrie, die geklagt hatte, aufstand und ihr Recht forderte. Die RIAA betonte nochmals, dass es ihr nicht um einen Richterspruch ginge und sie der Beschuldigten auch nach dem Prozess noch die Möglichkeit einer aussergerichtlichen Einigung einräume.

Die mehrfache Mutter gab sich am Ende gelassen und meinte, sie werde das ohnehin nicht zahlen können. Eigentlich, wenn man sich mal die runtergeladenen Songs der Frau genauer ansieht, kann man nur zum Ergebnis kommen, sie ist für einen schlechten Musikgeschmack bestraft worden. Der Richter dachte sich beim Durchlesen der Songliste sicherlich: „Boah, so wat geht ja gaaaaa nich…dat gehoert verbot’n“.