Er schafft sich selbst ab

Wer dachte, Donald Trump wird in Washington aufräumen, der sollte sich langsam warm anziehen. Trump bringt da eine Mannschaft zusammen, bei der man nur noch den Kopf schütteln kann. Wie kann es sein, dass Rick Perry zum Energieminister ernannt werden soll, jenem Ministerium, das er im Wahlkampf 2012 als republikanischer Kandidat noch abschaffen wollte? Peinlich, wie er damals von drei Ministerien sprach, die er als Präsident umgehend streichen würde. Eines davon fiel ihm auf der Bühne nicht ein, es war das Energieministerium, das er nun leiten soll.

Rick Perry hat(te) gute Gründe dafür das Ministerium in Washington aufzulösen, denn der Texaner ist eng mit der Ölindustrie in seinem Bundesstaat verbandelt. Die Ausrichtung des Energieministeriums unter Trump/Perry ist also klar. Zukunftsorientiert, regenerative Energiequellen, Energiesparmaßnahmen, alles fehl am Platz. Donald Trump setzt mit seiner Wahl des Energieministers und auch mit seiner Entscheidung den Chef des ExxonMobil Unternehmens, Rex Tillerson, zum Außenminister zu machen deutliche Zeichen. Öl, Erdgas, Kohle…Willkommen im Trump-Reich.

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