Nürnberg hat ein Eisbärenbaby, San Francisco einen kleinen Gorilla

ba_gorilla10_0499544484.jpgAm Montag kam ein kleiner Gorillajunge im Zoo von San Francisco zur Welt. Die Mutter wusste erstmal so gar nicht, was sie mit dem kleinen Wuselbündel anfangen sollte. Also entschieden sich die Verantwortlichen, den Jungen ins Zookrankenhaus zu bringen. Nun versucht man, die beiden wieder aneinander zu gewöhnen, damit die Mutter doch noch den Kleinen selbst aufzieht.
ba_gorilla10_0499544482.jpgFalls das nicht funktioniert, will man das Gorillababy per Flasche aufpeppeln und aufziehen. Gorillababies brauchen nicht sofort Muttermilch, können bis zu drei Tage ohne auskommen. Und diese Zeit will man im SF Zoo nun nutzen. Der Kleine ist aber wohlauf, nuckelt an seinem Daumen und an den Fingern der Betreuer.

Quer durch die USA

Puh, das war ein Wochenende…Am Freitagmorgen ging es von Oakland nach Washington DC. Ich war als Radio Goethe DJ von der Deutschen Botschaft eingeladen worden, am „Tag der Offenen Türen der europäischen Botschaften“ das Musikprogramm mitzugestalten.

Am Samstag stand ich dann auf dem wunderschönen deutschen Botschaftsgelände auf der Bühne und spielte zwischen Drafi Deutscher, Marianne Rosenberg, Nena, Rammstein, Tokio Hotel (und auch die Nürnberger Fade und Fiddler’s Green) so alles was möglich war und ankam. Fast 4000 Menschen tummelten sich auf dem Gelände, informierten sich über Deutschland, genossen Bitburger Bier, Brezn und Bratwurst. Und das Wetter war hervorragend. Ein Klassetag.

Neben mir war noch die Blaskapelle „Alte Kameraden“ mit dabei, die mehr den zünftigen, traditionellen Part übernahmen. Und mit einem klassischen Denglisch kündigten sie ihre Lieder an „We are here to preserve die rich Tradition der Dorfkapelle“. Die Kapelle spielte zweimal eine Stunde lang und dann war ich wieder dran. Es fehlte also bloss noch ein Kammerorchester, und wir hätten da auf der Bühne den deutschen musikalischen Rundumschlag geschafft.

Ich war das erste mal in Washington und was ich so sah ist es eine sehr interessante Stadt. Möchte gerne mal wieder und in aller Ruhe hin, um das typische touristische Programm zu machen, aber auch, um mir mal in aller Ruhe das Smithsonian Museum mit seiner umfangreichen Audio-Sammlung anzusehen und wenn möglich anzuhören. Das einzige, was mich an dem Wochenende gestört hat war der lange Flug, fünfeinhalb Stunden von Oakland…ach ja, und dann noch die Schwüle. Ich war ja schon klatschnass, als ich am Morgen vom Hotel zum Botschaftsgelände lief. Dachte mir, das geht ja schon gut los…Aber es war eine schöne Zeit und DC ist sehr zu empfehlen.

Kleiner Themenwechsel, heute bekam ich eine Mail mit einem neuen Song von Haindling: „Ich möchte kein Eisbär sein“. Die Melodie vom NDW-Grauzone Klassiker und der Text auf die Umweltprobleme und auch auf die jüngsten Eisbärbabies Knut und Flocke gemünzt. Bin mal gespannt, ob Kollege uwo in seinem Blog auf das Lied eingehen wird.