Ich bin ein Ballermann

Endlich. Wurde auch langsam Zeit, dass die National Rifle Association (NRA) reagiert. Die ganzen Anfeindungen gegen Sportschützen, Jäger, Waffenliebhaber und vor allem patriotische Amerikaner, die jederzeit dazu bereit sind, ihr Land gegen Kommunisten, Immigranten, korrupte Regierungsbeamte zu verteidigen, nahm überhand. Man denke nur an Mao, Stalin, Hitler, Pol Pot. Was haben diese als erstes gemacht? Jawohl, die eigene Bevölkerung entwaffnet. Klar ist doch wohl, die vielen Massenmorde zwischen Deutschland, Russland, China und Kambodscha wären alle nicht so schlimm gewesen, oder zumindest früher beendet worden, wenn die Bevölkerung sich mit der Knarre in der Hand hätte wehren können. Gerade wir Deutschen müssten das doch verstehen. Gewehr bei Fuss und Hitler hätte sich wieder nach Österreich getummelt.

Und dann die Morde in den USA. Rund 16.000 im Jahr. Also, das ist doch wohl einleuchtend, wenn auf beiden Seiten mit gleichen Mitteln gekämpft würde, dann gäbe es auch weniger Morde. Wenn da einer kommt und will Dir böses, dann hau ihm einen auf den Latz oder schieß zurück. Steht schon in der Bibel….Auge um Auge, Zahn um Zahn…lässt sich spielend erweitern um Kugel um Kugel.

Schauen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, in Zeiten, in denen die lokalen Behörden einsparen, wo es nur geht, ist eine Selbstverteidigung dringendst möglich. In Oakland, einer Stadt, in der eine demokratische (!) Politikerin regiert, braucht die Polizei mittlerweile 23 Minuten, um an einem Tatort zu sein. Die Polizeireihen wurden so ausgedünnt, dass die Verbrecher und Kriminellen, die Vergewaltiger und Mörder nur noch lachen und sich frei in der Stadt bewegen können. Da ist es doch nur verständlich, dass sich die Bürger selbst zur Wehr setzen, sich ein Schießeisen zulegen und bereit sind für den Fall der Fälle. Sie glauben nicht, wie schnell ein Einbrecher das Weite sucht, wenn er in ein Haus einbricht und dieses Geräusch einer Pumpgun hört. Da wird nicht groß debattiert, da nützt auch nicht der Notruf, da hilft auch nicht, dass man erklärt, doch die Leiden des armen Bösewichts zu verstehen. Da hilft nur Ritsch-Ratsch und Bumm. Der gibt Fersengeld, garantiert! Also, ist es doch nicht verwunderlich, dass die Gun Show im Cow Palace von San Francisco vor ein paar Tagen mehr als gut besucht war. Auch die „Liberalen“ der Bay Area bewaffnen sich, so lange es noch möglich ist in diesem Land. Und nicht nur mit Kleinkalibrigem.

Und dann wird da von den Liberalen und sogenannten Progressiven immer auch die Zahl der Selbstmörder angeführt, die sich mit einer Knarre den Kopf wegblasen. Ja, aber bitte, da kann doch ein ehrenwerter Waffenbesitzer in „God’s Country“ nichts dafür. Wer des Lebens müde ist, macht eben Schluß. Ob nun ein Sprung von der Brücke, am Strang oder eben mit einem sauberen Hirnschuss. Ich sage es mal so, ist doch besser, wenn es schnell geht, als wenn man nicht weiss, ob man am Ende ein Krüppel ist oder als quasi Hirntoter am Leben erhalten wird. Ein guter Schuß aufwärts im Mundraum und aus ist. Und dann, nur weil da jedes Jahr Dutzende von der Golden Gate Brücke springen, macht man die Brücke ja auch nicht dicht und fährt wieder mit dem Schiff übers Wasser. Ganz im Gegenteil, die Golden Gate Brücke ist eine Touristenattraktion, ein Symbol für die Freiheit Amerikas. Wie eben die Freiheitsstatue oder das Grundrecht auf Waffenbesitz.

Aber bleiben wir mal bei den Fakten. Die ganze Aufregung nach dem tragischen Zwischenfall von Newtown – und mehr war es ja wirklich nicht – ist schon etwas von den linken Medien aufgebauscht worden. Die armen Kinder, klar, also, das war schon eine fiese Tat. Aber wenn da ein Lehrer eine Schußwaffe im Lehrerpult gehabt hätte, oder die Schulleiterin in ihrem Büro einen Waffensafe…oder noch besser, schon vor der Schule ein bewaffnter Patriot Wache gestanden hätte, dann wäre das alles nicht passiert. Dieser Kranke wäre schon im Anmarsch von seinen Füßen geblasen worden. Punkt. Das ist Fakt.

Von daher, Amerika braucht nicht noch mehr Gesetze, um gesetzestreue Bürger in ihrem Grundrecht auf Waffenbesitz zu behindern. Amerika braucht schlicht und einfach mehr Waffen. Deshalb hat nun auch die NRA zum richtigen Zeitpunkt reagiert und eine eigene iPhone Application (auch fürs iPad zu haben) veröffentlicht. „Shooting Range“ heißt es und kann schon Siebenjährigen spielerisch das genaue Zielen beibringen. Und das mit ganz verschiedenen Waffentypen. Das ist patriotisch, das ist amerikanisch, Herr Barack Hussein Obama!

Todessprung mit Aussicht

45 Millionen Dollar werden gebraucht. Die fehlen und bis sie zusammen gespart sind, springen weiter Menschen von der Golden Gate Bridge in den fast sicheren Tod. Allein im letzten Jahr wurden 37 Selbstmörder gezählt, die Zahl ist zu den Vorjahren gestiegen. Nicht alle zerschmetterten Körper wurden gefunden. Manche tauchen nie mehr aus den dunklen San Francisco Bay Wassern auf und werden ins offene Meer hinausgespült.

Zusätzlich zu diesen wurden mehr als einhundert Menschen von der Brücke geholt, die auffällig waren und als potentielle Selbstmörder eingestuft wurden. Schon seit Jahren wird die Golden Gate Bridge mit Kameras überwacht, Notruf- und Seelsorgetelefone eingerichtet. Jede Rettungsaktion eines Selbstmörders führt zu einem Verkehrschaos auf dieser Nord-Süd Achse. Manche Autofahrer zeigen Verständnis und warten geduldig bis alle Spuren wieder offen sind, andere fahren hupend vorbei und schreien lauthals aus dem offenen Fenster „Spring endlich“.

45 Millionen Dollar. Die werden gebraucht, um ein Netz unter der Brücke spannen zu können. Der Golden Gate District aus Vertretern des Privatunternehmens, von Marin und San Francisco County hatte schon 2008 beschlossen, dieses Vorhaben zu realisieren. Eine kostspielige Untersuchung hatte ergeben, dass es statisch möglich sei und, dass gleichzeitig das Bild der Golden Gate Bridge nicht verändert werden würde, was als oberste Priorität galt. Doch das Geld fehlt. Das Warten ist für Paul Muller, einem Gründungsmitglied der Bridge Rail Foundation, die das Sicherungsnetz vorgeschlagen hatte, unverständlich. Die Zahlen belegten, „dass die Brücke den weltweiten Spitzenplatz für Selbstmörder einnimmt…und das seit 75 Jahren“.

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Neues Make-up für GGB

Zum ersten mal seit 75 Jahren werden die Hauptkabel der Golden Gate Bridge neu gestrichen. Und das ist ein Riesenjob, der vier Jahre dauern wird und für den man rund 150.000 Liter Farbe benötigen wird. Die gewaltigen Hängekabel bestehen aus 27,572 Bleistift dicken Einzelkabeln, darüber liegt die dicke Farbschicht, die das ganze wie ein breites Stahlseil wirken läßt. Jedes fette Kabel ist 1,7 Meilen lang.

Das amerikanische Wahrzeichen an der Westküste, das Tor zum Golden Gate hält seit 1937 Wind und Wetter und vor allem dem dicken San Francisco Nebel stand. Der „Fog“ ist auch ein Problem für die Maler, die immer wieder die Arbeiten unterbrechen müssen, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird. Natürlich wird die Brücke bei diesem „Makeover“ in der bekannten Farbe gestrichen: International Orange.

Todessprung überlebt

Eine Schulklasse aus Sonoma County hatte am Donnerstag einen unvergesslichen Schulausflug nach San Francisco. Einer der Schüler meinte, es sei besonders „cool“ von der Golden Gate Bridge zu springen. Als die 45 Schüler über die Brücke liefen, überkletterte der 17jährige das Geländer und sprang. Was in 99 Prozent der Fälle tödlich ausgeht, am Donnerstag war dies anders. Ein Surfer, der zu dieser Zeit an einem beliebten Spot direkt unterhalb der Brücke die Wellen ritt, sah den Schüler ins Wasser fallen und wieder auftauchen. Er schwamm sofort auf seinem Surfbrett zu ihm und gemeinsam mit dem Schüler zurück an Land. Der Junge meinte zu dem perplexen Surfer, er sei wegen des „Kicks“ gesprungen.

Im Krankenhaus stellten sie nur einen kleineren Bruch und ein paar blaue Flecken an dem Jugendlichen fest. Der Surfer ist sich sicher, dass ein starker Südwind, den Sprung des Jungen abgefedert und ihn letztendlich gerettet habe. Seitdem die Brücke 1937 eröffnet wurde, sprangen fast 2000 Menschen am Golden Gate in den Freitod. Pro Jahr bringen sich hier zwischen 20 und 30 Menschen um, meist auf der Seite, auf der San Francisco liegt.