Die Bürgerrechtsbewegung unserer Zeit

Es geht um Gleichberechtigung     

In Washington DC, vor dem Gebäude des Verfassungsgerichtes, protestierten in dieser Woche Tausende von Menschen. Befürworter und Gegner der Ehe für Schwule und Lesben waren angereist, um lautstark ihren Standpunkt zu erklären. Überall im Land gab es Proteste und Mahnwachen, bunte und schrille Parties. Eines wurde in den letzten Wochen ganz deutlich, Amerika hat in den vergangenen Jahren einen Wandel vollzogen.

Der „Krieg der Kulturen“, vor dem konservative, christliche Radiomacher vor ein paar Jahren im NZ Interview noch warnten, scheint entschieden zu sein. Die USA sind liberaler geworden, zumindest im Bereich der Akzeptanz für gleichgeschlechtliche Ehen. Etliche Umfrageergebnisse belegen dies und machen aber auch deutlich, dass die amerikanische Nation tief gespalten ist.

 

Gay Pride in San Francisco

rainbowflagSan Francisco gilt als die Hauptstadt der Schwulen- und Lesbenbewegung. Doch die Stadt am Golden Gate ist schon seit Goldgräberzeiten für ihre Liberalität bekannt, wenn es um Sexualität und Lebenseinstellungen geht.

Der Juni ist der „Gay Pride“ Monat. Überall in der Stadt hängen die Regenbogenfahnen, viele Veranstaltungen, allen voran das größte Gay Filmfestival der Welt, Frameline, zeugen von einer selbstbewußten Haltung. Am morgigen Sonntag findet in San Francisco auf der Market Street die riesige Parade statt.

Hier ein Audiobeitrag über „Gay San Francisco“:

Gay Capital San Francisco