Die studierten Untoten

livingdeadAmerika liebt Gruselschocker und Horrorflicks. Gerade in der Vor-Halloween Zeit werden allerhand Gruselfilme ausgegraben und präsentiert. Die USA sind eine begeisterte „Zombie Nation“.

Die „University of Baltimore“ bietet nun einen ganz neuen Kurs an. Wer sich fortan für „English 333“ einschreibt, wird 16 Zombie Filme sehen und mehrere Zombie Comics lesen müssen. Als Abschluss kann man eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema oder ein Drehbuch schreiben. Arnold Blumberg, Autor des Buches „Zombiemania“, ist der Dozent in dieser Klasse.

Es ist nicht zum ersten mal, dass die Untoten Thema von Universitätsseminaren sind. Auch das „Columbia College“ in Chicago und das „Simpson College“ in Iowa haben in der Vergangenheit ihren Studierenden schon die Zombies näher gebracht.

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Stepping into the Twilight Zone

Eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen, und wohl auch eine der einflussreichsten überhaupt wird 50. „Twilight Zone“ war eine Mischung aus Science-Fiction, Horror, Fantasy und Mystery. Alle Shows endeten fast immer in einem unvorhersehbaren Schluss.

Rod Serling war der Begründer dieser bahnbrechenden Sendung. Rund Zweidrittel der 156 Folgen schrieb er selbst. Serling versuchte sich vor dem Sendestart 1959 an anderen Fernsehformaten, doch merkte schnell, dass die Zensur im Amerika der 50er Jahre ihm eine offene Kritik und einen offenen Umgang mit strittigen Themen nicht erlaubte. Also verlegte er viele seiner inhaltlichen, gesellschaftlichen Kommentare in die Twilight Zone Folgen. Und das mit Erfolg.

Anfangs hatte Rod Serling Schwierigkeiten die Show überhaupt an den Mann zu bringen. Einige Sender und Kritiker waren von dem Konzept einer TV-Sendung über Science-Fiction und Schauriges nicht gerade beeindruckt. Doch Serling setzte sich durch und machte mit Twilight Zone Fernsehgeschichte. Die Originalfolgen liefen von 1959 bis 1964.

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