Man kann nur noch lachen über „President Trump“

Ich sitze in Somaliland und Donald Trump verfolgt mich, aber das hier muss ich einfach im Blog aufgreifen. Präsident Trump haute in den letzten paar Tagen so richtig auf die Pauke und meinte im „eye of the storm“, seine Regierung habe im vergangenen Jahr hervorragend (1+) auf die Hurricanes in Texas und Florida reagiert und auch auf Puerto Rico einen „great job“ geleistet, der nur nicht anerkannt wird.

Der Aufschrei ließ nicht lange auf sich warten. Immerhin wurden nach offiziellen (!) Zählungen etwa 3000 Todesopfer auf Puerto Rico gezählt. Auch die Reaktion auf die Katastrophe war alles andere als „great“, vielmehr mussten die Menschen lange auf Verpflegung, Wasser, Strom warten. Das allerdings will Trump nicht wahrhaben. Deshalb tweetete er heute, dass es nur 6 – 18 Tote gab, nachdem er die Insel besuchte, Papierhandtuchrollen in die Menge warf und mit seiner stöckelnden Melania auf Mitgefühl machte.

Trump wirft in seinen Tweets den Demokraten vor, eine Falschmeldungskampagne gegen ihn zu führen und sogar aus Altersgründen Verstorbene zu den Opfern des Hurricanes zu zählen. Was soll man darauf noch sagen, man kann eigentlich nur noch mit Humor reagieren, wie Twitter User „Hitting the Trifecta“:

Ehrenwache trotz Sandy

Der Sturm peitscht die Regenwolken über Washington DC, weite Teile der amerikanischen Ostküste sind durch Sandy lahmgelegt. Die Haupstadt steht still. Nur die Ehrenwache am Grab des unbekannten Soldaten auf dem Arlington National Cemetery harrt der Dinge aus. Kein Sturm, kein Regen läßt die Soldaten abziehen. Seit 1948 gibt es diese andauernde Ehrenwache. In dem Grab haben die sterblichen Überreste nicht identifizierter amerikanischer Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg, dem Korea- und dem Vietnamkrieg ihre letzte Ruhe gefunden.