Trump geht seinen Weg

Ein Radiosender aus der Schweiz fragte mich nach meiner Einschätzung über den gewählten Präsidenten Donald Trump. Es seien ja nun schon seit dem Wahlsieg ein paar Wochen ins Land gegangen, wie sei die Stimmung in den USA? Die ist schwierig zu beschreiben, denn Trump macht in Teilen da weiter, wo er als Wahlkämpfer aufgehört hat. Noch immer kommuniziert er tagtäglich über twitter mit Anhängern und Medien. Gibt Inhalte seiner Gespräche bekannt, so, als ob die Zusammenstellung seines Kabinetts eine weitere Folge von „The Apprentice“ wäre. Dann sind da seine Alleingänge, er wisse alles besser. Das geht soweit, dass die Berufsdiplomaten im „State Department“ nur noch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Trump stapft derzeit auf internationaler Bühne von einem Fettnäpfchen in das nächste.

Donald Trump hat auch in Indiana gezeigt, er macht vieles anders, nicht unbedingt besser. Foto: Reuters.

Donald Trump hat auch bei seinem Auftritt in Indiana gezeigt, er macht vieles anders, nicht unbedingt besser. Foto: Reuters.

Auch seine Auswahl der engeren Mitarbeiter und Minister läßt bislang nichts Gutes erwarten. Es sind teils Hardliner, die alles über den Haufen werfen wollen, was Obama in acht Jahren aufgebaut hat. Das hat dann nichts mehr mit einem Präsidenten für alle Amerikaner zu tun, wie es Trump großspurig angekündigt hatte. Teils sind seine Erwählten Freunde und Geschäftspartner, die zwar das Business kennen, aber vor allem das Business sich selbst in die Tasche zu schaufeln.

Trump verbreitet über twitter und über sein Umfeld gemischte Informationen. Mal gibt er sich offen und präsidial, um dann wieder knallhart von einer Mauer an der mexikanischen Grenze zu reden, ein Ende von „Obamacare“ zu versprechen, er schimpft gegen die „Lügenpresse“ und fordert harte Strafen für jene, die die amerikanische Fahne verbrennen, was ganz selten vorkommt. Selbst hartgesottene Unterstützer von Trump, wie Sarah Palin und Ann Coulter, zeigen sich mittlerweile irritiert. Der Milliardär aus New York macht vieles unüberlegt und gegen die eigentlichen Grundsätze der republikanischen Partei.

Trump geht seinen Weg, ohne Rücksicht auf andere, ohne Rücksicht auf Verluste. Er läßt sich leiten von den Reaktionen seiner „Fans“. Das konnte man auch wieder bei seinen Auftritten in Indiana und Ohio sehen. Trump badet im Pool der Emotionen, läßt sich feiern, sich hochschaukeln, bekommt dabei Eingebungen, die dann zu politischen Forderungen im Land und weltweit werden. Alles unter dem Mantra „Let’s make America great again“. Das macht ihn nicht nur unkalkulierbar, das macht Donald Trump als Präsidenten auch gefährlich.

Donald Trump hatte diesmal Recht

Gerade lief das erste gemeinsame Interview von Donald Trump und Mike Pence in der Sendung „60 Minutes“ auf CBS. Und ich muss sagen, Trump hat sich für den richtigen Vize-Kandidaten entschieden. Pence weiß wie er die absurden Ideen und Verbalergüsse von Trump in richtige Worte packen muss, um so zu überzeugen. In diesem Wahlkampf wird Donald Trump den direkten Angriff gegen Hillary Clinton fahren und Mike Pence diskret aber treffend von den Seiten zustoßen. Das wurde auch in diesem Interview deutlich. Trump redet von „lying, crooked Hillary“, Worte, die Pence nie sagen würde.

Er könnte Donald Trump über die Ziellinie helfen. Mike Pence, Gouverneur von Indiana. Foto: Reuters.

Er könnte Donald Trump über die Ziellinie helfen. Mike Pence, Gouverneur von Indiana. Foto: Reuters.

Mike Pence ist der Gouverneur von Indiana, war zuvor für 12 Jahre Kongressabgeordneter. Er ist beliebt bei den christlichen Fundamentalisten und hat nach wie vor sehr gute Kontakte zu den alten Kollegen im Kongress. Er weiß, wie die Maschinen in Washington funktionieren. Und er hat Erfahrungen in der Regierungsarbeit, etwas das Donald Trump fehlt. Pence erschien auch in diesem Interview auf CBS als ruhiger und kühler Kopf neben dem Egomanen Trump. Zum ersten Mal kam ich ins Grübeln, ob Donald Trump nicht doch der nächste Präsident der USA sein könnte. Auch seine deutlichen Worte nach den Terrorangriffen in Orlando, in Paris, den Schießereien in Dallas und heute in Baton Rouge zeigen einen Kandidaten, der zumindest verbal etlichen Wählern eine Sicherheit bietet. „Border“, „Security“, „Law and Order“, „Make America great again“, das sind die Slogans mit denen Donald Trump seit nunmehr über einem Jahr die Amerikaner bombardiert und bearbeitet. Es scheint Früchte zu tragen, immerhin konnte er sich in einem brutalen Vorwahlkampf durchsetzen.

Amerika ist sicherlich nicht weit offen für den selbsternannten „law and order“ Kandidaten Trump und seine katastrophalen Aussagen. Wenn die Demokraten nach acht Jahren Obama verlieren, dann liegt das einzig und allein an Hillary Clinton, einer Kandidatin, die nicht hätte antreten dürfen. Clinton war und ist das rote Tuch der Republikaner und der gesamten konservativen Bewegung im Land. Und wie der Vorwahlkampf zeigte, ist sie selbst in den eigenen Reihen mehr als umstritten. Hillary hat zu viele politische Skandale überlebt und zu viele politische Leichen im Keller angehäuft. Niemand in den USA hat all die Kontroversen um Hillary Clinton vergessen und das Trump-Lager gräbt derzeit alles wieder aus, auch für jene Wählerinnen und Wähler, die während der Bill Clinton Administration noch gar nicht auf der Welt waren.

Ich bin gespannt, wie sich die nächsten Wochen und Monate entwickeln werden. Und ja, das unwohle Gefühl weicht gerade nicht. Trump/Pence könnten…. nein, sie können nicht. Oder doch?

Amerikanische Rechtsverdrehung

Die Uhren werden zurück gedreht. Nein, nicht die Zeit, die ist in den USA schon auf Sommerzeit gestellt. Vielmehr werden politisch die Uhren zurück gedreht. Mit den konservativen Mehrheiten im Abgeordnetenhaus und im Senat, mit der Vielzahl der republikanisch geführten Bundesstaaten, mit dem breiten Feld der republikanischen Kandidaten für das Präsidentenamt wird an so einigen Schrauben in der amerikanischen Gesellschaft rumgefummelt.

Wo diskriminierende Gesetze verabschiedet werden, tauchen auch solche Schilder auf, die deutlich machen, hier wird jeder gleich als Kunde behandelt.

Wo diskriminierende Gesetze verabschiedet werden, tauchen auch solche Schilder auf, die deutlich machen, hier wird jeder gleich als Kunde behandelt.

Da können sich republikanische Gouverneure nicht mit der Gesundheitsreform anfreunden, die eine allgemeine Krankenversicherung garantiert, und klagen vor dem Verfassungsgericht. „Obamacare“ sei unamerikanisch, wird behauptet. Da behindern mehr und mehr republikanische Gouverneure Kliniken, in denen Abtreibungen durchgeführt werden. In einigen Landesstrichen haben Frauen überhaupt nicht mehr die Möglichkeit eine sichere Abtreibung durchführen zu lassen und müssen in andere Staaten ausweichen. Da wird in vielen Bundesstaaten das vermeintliche Grundrecht auf Waffenbesitz fest verankert, auch und gerade nach weiteren Schulmassakern. Da werden die Grenzen von Wahlbezirken neu verlegt, um sichere Wahlbezirke für republikanische Amtsinhaber zu schaffen. Die Reihe der parteipolitisch motivierten Entscheidungen ist lang und wird immer länger.

Und nun hat Indiana als erster Staat in einer Reihe von 19 weiteren ein Gesetz zum vermeintlichen Schutz auf religiöse Freiheit verabschiedet, was zu massiven Diskriminierungen für andere führen kann. Vorausgegangen waren Klagen von gleichgeschlechtlichen Paaren, denen am Hochzeitstag von christlichen Bäckern und Fotografen der Service verweigert wurde, nachdem diese erfuhren, dass es sich um eine Ehe zwischen zwei Männern und zwei Frauen handelte.

Der republikanische Gouverneur Mike Pence hat am Donnerstag ein Gesetz unterschrieben, dass es Geschäftsinhabern erlaubt, aus religiösen Gründen einen Service zu verweigern, wenn sie damit gegen ihre Überzeugung handeln müßten. Eine klare Antwort auf die Diskriminierungsklagen der „Gay Marriage“ Befürworter. Indiana ist nur der erste Bundesstaat, der hier versucht, von höchster politischer Stelle gegen eine mittlerweile weit verbreitete Akzeptanz der gleichgeschlechtlichen Ehe vorzugehen. Es ist ein Zeichen, dass dieses Thema erneut in den Wahlkampf Einzug finden wird. Und es ist auch eine Kampfansage an die Demokraten, denn Amerika steckt bis zu den Knien in einem, wie es konservative Talk Show Moderatoren immer wieder betonen, „Cultural War“, einem Krieg der Kulturen, der Ideologien, der moralischen Überzeugungen. Auch wenn es dabei im Land der unbegrenzten Möglichkeiten keinen Sieger geben wird, alleine die Kriegsführung schwächt das Land und die amerikanische Gesellschaft.

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Der Klang eines Bildes

Der Klang eines Bildes     

Patrick Feaster ist ein Musikethnologe an der Indiana University Bloomington. Er liebt die alten Klänge. Irgendwann war er im Archiv der Uni und fand ein Buch, in dem Photos von alten Grammophon Platten abgedruckt waren. Darunter auch die Aufnahme „Der Handschuh“ von Friedrich Schiller vom 11. November 1889. Vorgetragen von Emil Berliner, einem deutschen Auswanderer, der in den USA viele bahnbrechende Erfindungen hatte, darunter auch das Grammophon. Feaster ist überzeugt, dass diese Berliner Aufnahme wohl die älteste Schallplatte überhaupt ist, allerdings nicht die älteste Tonaufnahme.

Der Musikethnologe schaute sich die Bilder genauer an, vergrößerte sie und stellte fest, dass man die Spuren der Platte eindeutig verfolgen konnte und, dass sie klare Strukturen einer Schallplattenrille aufwiesen. Wenn man sie sehen konnte, so meinte Feaster, müßte man sie doch auch hörbar machen können. Also begann ein zeitaufwendiger Prozess, in dem der Musikethnologe die Spur der Schallplatte erst extrem vergrößerte, sie dann begradigte und zerstückelte, um sie danach wieder in einem Computerprogramm zusammen zu setzen. Kleine Fehler bei Schnittstellen und bei der Bildauflösung wurden ausgebessert. Das ganze wurde dann in das Programm „ImageToSound“ geladen, das bildliche Daten in eine WAV File umwandelt. Das Ergebnis war mehr als beeindruckend. Die Aufnahme von Emil Berliner aus dem Jahr 1889 war wieder zu hören. Dazu oben der Audiobeitrag.

 

Kein gutes „Timing“

Gestern war „Veterans Day“ in den USA. An diesem Tag gedenkt die amerikanische Nation ihrer Veteranen, die in den Kriegen rund um den Erdball für Frieden, Freiheit und Demokratie kämpften. In den letzten Jahren, seit Beginn der Offensiven im Irak und in Afghanistan, ist dieser Feiertag wieder ganz wichtig geworden. Überall weht die amerikanische Flagge, die Soldatenfriedhöfe sind geschmückt, in Veranstaltungen im ganzen Land wird an den Einsatz der Soldaten gedacht. Wie bedeutend dieser Tag ist, zeigt auch der Blitzbesuch von First Lady Michelle Obama auf dem amerikanischen Militärstützpunkt in Ramstein.

Und genau an diesem Tag erschien in unzähligen von amerikanischen Tageszeitungen der jüngste Garfield-Comicstrip von Jim Davis (siehe unten). Und der war leider zeitlich total unpassend, denn etliche Leser und Kritiker sahen dies gleich als Angriff auf die Veteranen, als ein politisches Statement, als ein Belächeln der „wahren Helden“. Als Davis morgens in Muncie, Indiana, die Zeitung aufmachte, mußte ihn wohl der Schlag getroffen haben, denn umgehend ließ er eine Stellungnahme veröffentlichen, in der er sich ausdrücklich für das „Timing“ entschuldigte. Dieser Comicstrip sei schon vor mehr als einem Jahr gezeichnet worden und er habe dabei auf keinem Fall das US Militär im Sinn gehabt. Vielmehr habe sein Bruder in Vietnam gekämpft und sein Sohn sei im Irak und in Afghanistan eingesetzt worden.

Veteranenverbände sehen das ganze gelassen, sowas passiere und eine Entschuldigung sei nicht notwendig. Doch konservative News Organisationen, wie FOX News, blasen das ganze unnötig auf. Muß wohl so sein, denn wir sind ja hier drüben auch in einem „Cultural War“, und wer dabei das Militär unterminiert, dient dem Feind.

GARFIELD-VETERANS-DAY

Quer durchs Land und zurück

Sitze in aller Hergottsfrühe am Flughafen in Indianapolis. Na ja, so früh ist es auch nicht mehr, aber als „freier Journalist“ gewöhnt man sich daran, dass man morgens nicht unbedingt um 6 aufstehen muss. Ausserdem bin ich wohl eher ein Nachtmensch als ein Frühaufsteher.

Ich bin in Indianapolis, weil ich gestern an der Ben Davis High School über „1989 – the year the Berlin Wall came down“ gesprochen habe. An der High School gibt es auch einen Sender, WBDG, der schon seit Jahren mein Radio Goethe Programm ausstrahlt. Über diese Verbindung kam es zu dieser erneuten Einladung. Im letzten Jahr war ich schon mal hier, damals ging es um die Geschichte/Entwicklung der deutschen Musikszene. Gestern kam ich an, quer durchs Land, drei Stunden Zeitunterschied und nun geht es zurück. Wat’n Stress.

Aber solche Besuche sind durchaus interessant und bringen auch was. Letztes mal hatte ich kurz mit Jon von WBDG über die High School gesprochen und dabei erfahren, dass es an der Schule auch eine Deutschklasse gibt. Davon hatte ich dann meiner Bekannten Dagmar Freitag (MdB) aus Iserlohn erzählt, die wieder auf der Suche nach einer Partnerschule war. Zuvor hatten wir schon die Nordhoff High School in Ojai mit einem Gymnasium in Hemer verbandelt. Und dadada…. nun gibt es auch ganz offiziell eine Schulpartnerschaft zwischen der Ben Davis High School und einem Gymnasium in Iserlohn. Toll! Und nur wenige Tage vor meiner Ankunft ist die erste Gruppe von deutschen Schülern wieder abgefahren. Der Austausch ist also bereits angelaufen, im März fährt die erste Gruppe von hier nach Iserlohn.

Und nun sitze ich hier am Flughafen und warte auf meinen Flieger nach Las Vegas, von dort dann weiter nach Oakland. Heute Abend habe ich wieder meine Live-Sendung auf KUSF, zuerst wird es in der Magazinsendung die Rede von Angela Merkel vor dem Kongress geben und danach….ja, Mucke eben. Der gute deutsche Sound wird den Äther von San Francisco und Umgebung erfüllen. Auch schön!

Bye, bye Hillary

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Das war es dann wohl für Hillary. Noch am Montag zeigte sie sich siegessicher, Indiana deutlich zu gewinnen und ihrem Kontrahenten in North Carolina einen harten Kampf zu liefern. Doch daraus wurde nichts. NC war ein Desaster für die frühere First Lady und Indiana mehr Niederlage als Sieg.

Hillary Clinton baute in den Tagen und Wochen vor dem Wahltag auf ihr dusseliges Argument, die Wähler mit einem „Benzinsteuerfeiertag“ ködern zu können. „Die Menschen in Indiana verdienen eine Verschnaufpause“, begründete sie ihre Initiative über die Sommermonate die Benzinsteuer von 18 Cent pro Gallone auszusetzen. Damit, so Hillary, könnten die Menschen richtig gut was einsparen und ihren Familien ein warmes Essen auf den Abendtisch stellen.

Das ganze sah so nach einem billigen Wahlversprechen aus, dass sogar der letzte Sojabohnenfarmer in Indiana ihr das nicht abnahm. Der Vorschlag war als solcher schon aus wirtschaftlichen Gründen kurzsichtig, ganz zu schweigen davon, dass die Wahlen im November und der Amtsantritt im Januar sind. Eine Steuerbefreiung in den Sommermonaten 2008 steht also gar nicht für eine mögliche Präsidentin Clinton auf der Tagesordnung.

Doch die Gedankenspiele, ob die US-Senatorin zurück ins Weisse Haus ziehen wird, sind am Dienstag wohl endgültig ad acta gelegt worden. Nachdem die Wahlergebnisse über die Bildschirme tickerten, sagte das Wahlkampfteam Hillary ’08 erst einmal alle Fernsehauftritte für den Mittwochmorgen ab. Klar, nun muss man sehen, wie und ob es überhaupt noch weiter geht. Der Druck aus der eigenen Partei wird nun heftiger. Die Stimmen sind schon lange da, die von Hillary verlangen, sich aus dem Rennen zu verabschieden. Bislang konnte sie noch erklären, dass sie ja eigentlich die bessere Wahl ist, weil sie blablabla… Aber damit wird nun Schluss sein. Die verbliebenen Super-Delegierten, um die eigentlich noch gekämpft wurde, werden nun ihre Entscheidung treffen, und das wohl zugunsten von Barack Obama.

Am Morgen danach dreht sich die Diskussion darum, wie Hillary ohne Ansehen zu verlieren aus dem Wahlkampf ausscheiden kann. Könnte sie als Vize-Präsidentschaftskandidatin antreten? Ausgeschlossen ist das nicht, aber eher sehr unwahrscheinlich. Zuviel böses Blut ist im Zweikampf Clinton-Obama geflossen.

Hillary Clinton hat am Dienstagabend nicht gerade eine überschwengliche Siegesrede in Indiana gehalten. Man konnte es auch als den Beginn eines geordneten Rückzuges sehen. Immerhin erklärte sie, sie werde den demokratischen Kandidaten im November unterstützen…und das klingt nach einem Eingeständnis einer Niederlage.

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