Obama gewinnt die UFO-Wahl

Finanzkrise, Gesundheitsreform, illegale Einwanderung, Arbeitslosgikeit, internationaler Terrorismus. Präsident Barack Obama kam in den letzten vier Jahren nicht gerade viel in die Pötte. Vom Sprücheklopfen im Wahlkampf 2008 ist nicht viel umgesetzt worden. Das hat sicherlich verschiedene Gründe, aber von „Hope“ und „Change“ reden nur noch wenige.

Die Amerikaner sind nicht gerade zufrieden mit ihm. Und doch Barack Obama wird die Wahl im November gewinnen. Das steht fest, wie das Wetterleuchten. Denn ihm trauen die Wähler mehr zu, falls und wenn im Dezember Amerika von Außerirdischen angegriffen werden wird. In einer Umfrage des National Geographic Magazins für eine neue Serie mit dem Titel „Chasing UFOs“ (Die Jagd nach UFOs) meinten schlappe 65 Prozent der Befragten, dass Obama besser mit solch einer Bedrohung umgehen würde, als sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney. Und der Amtsinhaber liegt bei allen Bevölkerungsgruppen vorne. 68 % der Frauen stimmten für ihn, 61 % der Männer und 68 % der 18-64jährigen. Nur bei den Senioren lag Romney gleichauf mit Obama. Man setzt also auf die Erfahrung im Amt, denn  die UFO Invasion steht bevor, zumindest wird in den USA immer wieder davon gesprochen: Stichtag 21.12.2012.

Volle Niederlage also in Fragen der intergalaktischen Sicherheit für den Supermillionär Romney. Anscheinend erinnern sich viele Amerikaner auch an den Hollywood-Streifen „Independence Day“, denn auch da saß ein Demokrat auf dem Chefsessel im Oval Office und hat den Aliens mal gezeigt, was eine amerikanische Harke ist.