Hoher Besuch im Weißen Haus

Präsident Donald Trump in trauter Runde. Sarah Palin war auf Einladung Trumps im Weißen Haus. Schon im Wahlkampf hatte sie den New Yorker Milliardär unterstützt. Zum Privatbesuch im Oval Office brachte sie gleich zwei weitere Trump-Unterstützer mit – die beiden Musiker Kid Rock und Ted Nugent. Auch die beiden hatten sich im Wahlkampf immer wieder und lautstark für den Kandidaten Donald Trump stark gemacht.Ob Kid und Ted ein Liedlein auf „Mister President“ anstimmten ist nicht bekannt.

Keiner will für Trump spielen

Das neueste T-Shirt im Kid Rock Merchandise Store.

Das neueste T-Shirt im Kid Rock Merchandise Store.

Donald Trump hatte schon im Wahlkampf das Problem, dass keiner für ihn spielen wollte. Zwar kündigte er großmäulig an, der republikanische Parteitag mit seiner Nominierung werde eine große Party mit namhaften Musikern werden, doch daraus wurde nichts. Irgendwie wollte keiner.

Und nun steht das Trump Team vor dem selben Problem. Die Vereidigung steht an, normalerweise ist dieser Tag immer eine große Feier in Washington DC mit zahlreichen Bällen und Parties. Aber keiner der angefragten Musikerinnen und Musiker hat bislang zugestimmt. Weder Beyonce noch Aretha Franklin wollen singen, wie sie das für Präsident Obama machten.

Donald Trump und Ted Nugent im Wahlkampf.

Donald Trump und Ted Nugent im Wahlkampf.

Trumps Leute telefonieren sich derzeit wund, doch ohne Erfolg. Bislang haben nur Kid Rock und Ted Nugent zugesagt, zwei sehr fragwürdige Gestalten im Musikzirkus. Beide vertreten das Mantra „Guns Nation Trump“. Und Kid Rock bietet sogar auf seiner Webseite eindeutige T-Shirts an. Auf einem spricht er von „Dumfuckistan“ und meint damit die Bundesstaaten, die bei der Wahl für die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton stimmten. Alle anderen Staaten werden als „United States of America“ bezeichnet.

Auch Ted Nugent ist bekannt für seine konservativ-patriotischen Äusserungen und seine Haltung zum Waffenbesitz in den USA. Er setzte sich im Wahlkampf in seinem Heimatstaat Michigan für Donald Trump ein und der sieht in ihm einen wichtigen Unterstützer für seinen Wahlsieg in dem Bundessstaat. Donald Trump, Kid Rock und Ted Nugent, ein Trio der Großmäuler, die sich perfekt ergänzen. Auf das Konzert am Rande der Trumpschen Präsidentenvereinigung kann man als mehr als gespannt sein.

Sweet Home, Mister Romney

Ich mochte sie noch nie. Das kann ich ja nun mal ganz offen und ehrlich sagen. Lynyrd Skynyrd mit ihrem dämlichen Song „Sweet Home Alabama“….(was bitte schön ist am Südstaat Alabama süß?). Das Lied ging mir schon immer wohin… und nun ist klar, das wird sich auch nicht mehr ändern. Lynyrd Skynyrd spielen auf dem am Dienstag beginnenden Wahlparteitag der Republikaner in Tampa, Florida, ihrem Heimatstaat (!) auf. Und nicht, weil sie so dolle und fett bezahlt werden. Nein, Lynyrd Skynyrd sind voll von der Message des GOP Kandidaten Mitt Romney überzeugt.

Neben all den Reden und Lobhudeleien auf das Kandidatengespann Romney/Ryan treten dann auch noch Kid Rock (mochte ich auch noch nie), Trace Adkins (poppiger Countrykram), Lee Greenwood (Country Musiker Marke Flaggenjacke – Bild), The Oak Ridge Boys (Country/Gospel) und John Anderson („Na ja-Country).

Musikalisch ist das ja eher ein drittklassiges Feld, was da auf dem Republikaner Wahlkongress aufspielt… die ollen Klassikrock One-Hit-Wonders von Lynyrd Skynyrd mit einbezogen (Ja, ich weiss, sie hatten noch diesen zweiten ach-so-schönen-und-für-die-Tonne-produzierten Song „Free Bird“).

Also, ich freue mich nun doch mehr auf die Reden der vielen A und B und C Politiker der republikanischen Partei, die sind zumindest unterhaltsamer, als zum 1213mal „Sweet Home Alabama“ zu hören.

Dirty Harry kehrt zurück

Clint Eastwood hat eine erfolgreiche Karriere mit seinen Charakterrollen gemacht. Nicht viele Worte, ein harter Blick, der schnelle Griff zur Knarre und wumm….schon war das Problem gelöst. Am Freitagabend nun überraschte der 82jährige erneut mit ein paar knappen Worten: „Ich glaube, das Land braucht einen Ruck. Jetzt mehr als jemals zuvor brauchen wir Gouverneur Romney. Ich werde für ihn stimmen“. Das meinte Eastwood auf einem Fundraiser im kalifornischen Sun Valley. Man brauche wieder ein Steuersystem, das gerecht sei für alle und keiner deshalb angegangen werde, ob er nun seine Steuern zahle oder nicht, so die Hollywood Legende.

Kandidat Mitt Romney freute sich über den Promi im Wahlkampfteam, „Was für ein Kerl“, meinte er strahlend. Noch im Februar dachten viele, Clint Eastwood unterstütze mit seinem Super Bowl Werbeclip „Halftime in America“ Präsident Obama, doch schon damals meinte der Oscar Preisträger, er sei nicht mit Obama politisch liiert.

Eastwood ist nicht der einzige bekannte Name aus dem Showbusiness, der den republikanischen Kandidaten unterstützt. Auch Schauspieler Jon Voight und Rockstar Kid Rock haben sich schon für Romney ausgesprochen.

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