Michael Jackson Superstar

Vor zwei Jahren am 25. Juni starb der King of Pop Michael Jackson. Seine Musik ist zeitlos und nach wie vor dominiert er die Verkaufscharts. Alleine im ersten Jahr nach seinem Tod wurden 35 Millionen Michael Jackson Alben verkauft. Big Bucks, das dachte sich auch die Plattenfirma Sony, die der Jackson Familie 250 Millionen Dollar für die weiteren Rechte an den Songs des King of Pop überwies.

Zum Jahrestag hier ein Audiobericht:

Michael Jackson     

 

Michael Jacksons Bodyguards

Der King of Pop ist tot. Doch Schlagzeilen liefert er noch immer. Jeder scheint ihn gekannt zu haben, jeder versucht einen Dollar zu machen mit Geschichten, Anekdoten und Gerüchten. Nun treten die Bodyguards von Jackson ins Rampenlicht und berichten über einen Mann, der gefangen im eigenen Erfolg war:

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Meine MJ-Nullnummer

Einemillionfünfhundertneunundneunzigtausendneunhundertneunundneunzig Namen standen mit meinem auf der Liste. Auf jener Liste, die wohl am Wochenende zu einer der „hottesten“ VIP Listen in Los Angeles wurde. Der Namensliste jener Auserwählten, die am Dienstag Zugang zur Michael Jackson Gedenkveranstaltung im Staples Center von Los Angeles haben werden. Und nein, ich bekam keine der 8750 Emails mit dem Betreff „Congratulations“ zugeschickt. Also, liebe Leserinnen und Leser, Anfragen zwecklos.

Eigentlich war das ganze auch mehr als Test gedacht, denn wessen Name aus dem Zauberhut gezogen wurde, der muss schon morgen die Tickets in LA abholen. Der muss seinen Ausweis präsentieren, bekommt dann zwei Tickets überreicht, ein Armband direkt angelegt und eines zum Mitnehmen für eine begleitende Person. Am Dienstag dann muss man Ticket und Armband präsentieren, sonst kommt man nicht in den inneren Kreis um das Staples Center. Ganz nah dran an Michael….fast so nah, wie die erwarteten rund eine Milliarde Fernsehzuschauer die weltweit live am Fernseher die ganze Glanz und Glitter Trauershow mitverfolgen werden.

Also theoretisch, man will ja nichts böses denken, könnte man ein Ticket für diese „historische Feier“ (O-Ton CNN) auch teuer verscherbeln, denn immerhin sind einemillionfünfhunderteinundneunzigtausendzweihundertfünfzig Leute ja noch daran interessiert. Und, wie gesagt, man will ja nichts böses denken, aber trotzdem schaut man sich mal auf ebay und Craigslist um, und Tatsache…solche Lumpen, bieten doch tatsächlich ihre Tickets im Internet zum Verkauf an. Die wollen doch tatsächlich einen schnellen Dollar mit dem Tod von King Michael machen. Und nicht nur einen Dollar, die Tickets für das Spektakel am Dienstag liegen zum Teil schon bei über eintausend Dollar. Ist das nicht ein Skandal, damit hätte man aber wirklich nicht rechnen können!

Ich glaube ja, die Stadt Los Angeles hat sich einen Batzen der Karten unter den Nagel gerissen, will die nun auf dem Schwarzmarkt mit Gewinn loswerden und so für die zig Millionen Dollar teure Veranstaltung zahlen. Denn LA ist pleite, da kommt der Tod eines Michael Jacksons etwas unpassend…das lässt sich ja auch so schlecht werbetechnisch verkaufen. Da passt keine Autowerbung. Viagra? Auch schlecht…sowieso sind Pillenwerbungen da nicht so angesagt….die Umstände von Michaels Tod, Sie verstehen….Fast Food Burgers? Könnte gehen, denn Hunger hat man ja bestimmt nach so einem Tag….aber Pepsi, die sponsern doch bestimmt so eine Gedenkveranstaltung für den „King of Pop“. Immerhin haben sie mit Michael Jackson als Werbeträger so einige Dollars verdient. Also… zisch und Prost!

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Der Notruf von Michael Jacksons Haus

Der Notruf von Michael Jacksons Haus an die Leitzentrale wurde nun veröffentlicht. Darin beschreibt ein Mann, dass der 50jährige leblos auf dem Bett liege, nicht atme und auch Wiederbelebungsversuche erfolglos blieben:

Notruf     

Michael Jackson ist tot

Wie die Entertainment Seite TMZ gerade meldet, ist Michael Jackson am Nachmittag in seinem Haus in Holmby Hills verstorben. Rettungssanitäter konnten den King of Pop nicht mehr reanimieren. Michael Jackson wurde 50 Jahre alt.

Dazu ein Audiobeitrag:

Michael Jackson