Musikalische Obama Parodie

Präsident Barack Obama hatte wahrlich kein leichtes Jahr. Von überallher hagelte es Schläge und Kritik und irgendwie ging so gar nichts voran. Weder national noch international konnte der „Hope“ Darsteller überzeugen. Obama wurde zum „Punching Ball“ der Konservativen, der Comedy Entertainer, der Late Night Shows, oftmals ziemlich ungerecht und auch unterhalb der Gürtellinie. Das es auch anders gehen kann zeigt diese musikalische Parodie:

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Nazi-Obama

Nazi-ObamaDie Gesundheitsreform ist derzeit DAS Thema in den USA. Heftigst und bis aufs Blut wird diskutiert. Obama will die Reform (die mehr als notwendig ist), die Konservativen blocken und ziehen mit groben Geschützen ins Feld. Amerika wolle kein sozialistisches System, heisst es da. Amerika brauche keine Todeskomitees, die über Leben und Tod entscheiden, darüber, wer behandelt wird und wer nicht. So abstrus das auch klingen mag, das sind Argumente, die hier vorgebracht werden.

Es wird mit Angst manipuliert. Und nun hat die Diskussion einen absoluten Tiefpunkt erreicht. Immer wieder werden Präsident Obamas Gesundheitsvorschläge als „Nazi-Politik“ abgetan, er selber mit Adolf Hitler verglichen. In sogenannten „Town Hall Meetings“ im ganzen Land treten aufgebrachte Amerikaner Abgeordneten gegenüber und geben genau diese verblendeten Argumente wider. Konservative Talk Show Moderatoren und Teile der Republikaner heizen die Diskussion an. Sie wissen genau, dass Obama mit dem Scheitern der Gesundheitsreform (und das ist zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich)  eine bittere Niederlage einstecken müsste, von der er sich so schnell nicht erholen wird. Und da darf man durchaus mit Lügen, Falschaussagen und unsäglichen Interpretationen der Gesetzesvorlage arbeiten. „Hey, it’s politics, stupid!“

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Gesundheitsreform auf Amerikanisch

Derzeit diskutieren sich die klugen und weniger klugen Köpfe in Amerika die Ohren heiss. Das Thema, die Gesundheitsreform. Präsident Obama will eine allgemeine Versicherungspflicht nach dem Modell europäischer Nationen einführen. Die Republikaner lehnen das strikt ab und malen den Teufel an die Wand. Das konservative Nachrichten Network „FOX News“ palavert schon seit Wochen mit seinen Star Moderatoren dummes Zeug. Allen voran Sean Hannity, Bill O’Reilly und Glenn Beck, die neben ihren Fernsehshows auch noch „syndicated“, also nationalweit ausgestrahlte Radioprogramme haben. Tag für Tag wettern sie gegen Obama und seine Politik.

Wie hier drüben die Diskussion über die Gesundheitsreform geführt wird, zeigt dieser Mitschnitt des Glenn Beck Programmes, das Anfang der Woche über den Äther ging….dran bleiben, das ganze wird richtig unterhaltsam:

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„Ich will raus“

Sarah Palin, Vize-Präsidentschaftskandidatin an der Seite von John McCain, hat keinen Bock mehr im kalten Alaska zu bleiben. Iss ja auch kalt da oben. Und die vielen Mücken. Und die Bären. Und die ollen Naturschützer. Iss alles nicht mehr so, wie es mal war. Nun hat sie angekündigt, 2010 nicht mehr für das Gouverneursamt zu kandidieren. Palin wird schon lange nachgesagt, nach höheren Posten zu greifen. Die republikanische Basis liebt die 45jährige. Gerade ihr starkes Auftreten für Familie, traditionelle Ehe und Waffenbesitz kommt gut in den eigenen Reihen an.

Und eigentlich würde ein Ausscheiden 2010 gut passen, um sich in der GOP in die Reihe der möglichen Präsidentschaftskandidaten einzureihen. Doch die Gouverneurin hat heute noch einen drauf gesetzt. Sie werde am Ende des Monats aus dem Amt ausscheiden. Den Grund lieferte sie auch gleich mit, als „lame duck“, also als Amtsinhaberin auf Zeit könne sie sowieso keine grossen Entscheidungen mehr treffen.

Palin konzentriert sich lieber auf die Zukunft. Sie will Obama herausfordern und hat in den vergangenen Wochen und Monaten schon mehrfach Stellung gegen ihn bezogen. Das „Darling“ der Konservativen wird schon jetzt als humorvolle, ehrliche und kämpfende Kandidatin gefeiert.
Falls es mit der Präsidentschaftskandidatur nichts werden sollte, könnte sich Palin auch noch einen Job als US-Senatorin ihres Bundesstaates vorstellen. Scheint so, als ob sie nur noch weg will aus Alaska.

Obama, der Sozialist

Konservative Amerikaner haben einen neuen Feind: Barack Obama. Der 47jährige Demokrat sei für den Untergang des Abendlandes verantwortlich. So zumindest kommt es einem vor, wenn man sich mal in aller Ruhe die Berichterstattung der konservativen Medien in den USA zu Gemüte führt. Der Erfolg von Obama auf der internationalen Bühne wird von ihnen als Ausverkauf Amerikas gewertet.
Dazu hier ein aktueller Audiobericht:

Barack Obama und die Konservativen     

Frontalangriff auf Obama

Am Wochenende kamen in Washington die führenden Köpfe der Republikaner und der konservativen Bewegung in den USA zusammen. Alle waren da, die Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und Mike Huckabee, der frühere „Speaker of the House“ Newt Gingrich und der neue Vorsitzende der GOP, Michael Steele.

„Conservative Political Action Conference“ hiess die Veranstaltung und glich einem Treffen frustrierter Politiker, die noch immer nicht begriffen haben, dass acht Jahre Bush-Administration die Krise bewirkt haben, in der die Vereinigten Staaten sich derzeit befinden. Ganz offensichtlich wurde das in der Rede des Radio Moderators Rush Limbaugh, der zur Zeit die eigentliche Stimme der Konservativen in den USA ist. Er beschuldigte Barack Obama und Bushs Vorgänger Bill Clinton (!) an allem Schuld zu sein…Kein Wort von George W. Bush und dessen verfehlter Wirtschafts-, Steuer-, Sozial-, Aussen- und Sicherheitspolitik. Auch ein Weg Geschichte zu deuten:

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