Es wird sich nichts ändern….mal wieder!

      Unter Beschuss

Foto: Reuters.

Wer glaubt, Amerika wird sich nach der Wahnsinnstat von Las Vegas entwaffnen, der liegt total falsch. Weder erschossene Kinder noch Kirchengänger haben bislang zu einem Umdenken geführt. Country Musik Fans werden das auch nicht erreichen. Das klingt zynisch, ist aber leider die Realität im Land des unbeschränkten Waffenbesitzes. Nun zeigen sich zwar die Waffenlobbyisten der NRA gesprächsbereit, die eingesetzten „Bump Stock“ Zusätze verbieten zu lassen, aber das hat andere Gründe als ein Einlenken oder Einsehen. weiter lesen

Eine überflüssige Debatte über „Gun Control“

„Crime Scene Las Vegas“. Foto: Reuters.

Machen wir uns nichts vor, der Zug hat schon lange den Bahnhof verlassen. Die Amerikaner sollten einfach erkennen, dass der Wilde Westen mit seinen Revolverhelden ein Teil dieser Gesellschaft war, ist und bleiben wird. Der Aufschrei nach dem wahllosen Abschießen von Konzertbesuchern am Strip von Las Vegas ist eigentlich mehr als heuchlerisch. Was bringen die Trauerworte, die Mitleidsbekundungen und die Danksagungen an Rettungskräfte und Polizei, wenn schon jetzt feststeht, dass die Frage nicht ist, ob es wieder passieren wird, sondern wann es wieder passieren wird? weiter lesen

Noch mehr Knarren braucht das Land

Hotel-Kasino Mandalay Bay in Las Vegas. Foto: Reuters.

Es sollte ein friedliches Countrymusikfestival inmitten der Glanz- und Glitterstadt Las Vegas werden, aber es kam alles anders. 50 Menschen starben, mehrere Hundert wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Aus dem 32. Stock des gegenüberliegenden Mandalay Bay Kasinos ballerte der 64jährige Stephen Paddock wahllos auf die Konzertbesucher der Country-Veranstaltung. Der Todesschütze erschoss sich schließlich selbst, als die Polizei sein Hotelzimmer stürmte. weiter lesen

Der Abgang der Raiders

Oakland ist Raiders Nation. Das American Football Team ist fest verankert in der Stadt, seiner Geschichte, seiner Bewohner. Und die Raiders haben Tradition und eine Fankultur, die vielleicht vergleichbar ist mit der so einiger Traditionsvereine in der Fussballbundesliga. Die Fans strömen bunt verkleidet, teils martialisch zu den Spielen der Raiders. Doch das wird schon bald der Vergangenheit angehören.

Die Fans der Raiders setzten sich vergeblich für ihr Team in Oakland ein. Foto: AFP.

Die „National Football League“, NFL, hat nun fast einstimmig entschieden, dass die Raiders in die Glanz- und Glitzer Wüstenstadt Las Vegas umziehen dürfen. Eine mehr als umstrittene Entscheidung, denn Las Vegas lockt mit Steuermitteln, Oakland weigerte sich, einen Stadionneubau aus öffentlichen Geldern zu finanzieren. Bürgermeisterin Libby Schaaf wollte die Raiders halten und dafür Privatgelder anzapfen. Lediglich benötigte Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld des geplanten, neuen Stadions sollten von der Stadt übernommen werden. Schaaf führte an, dass Oakland noch immer Millionen Dollar Schulden von der letzten Stadionsanierung in den frühen 90er Jahren abbezahlt. Geld, das eigentlich dringend an anderer Stelle im Stadthaushalt gebraucht würde.

Die NFL setzte also lieber auf das große Geld im Spielerparadies Las Vegas, als auf Tradition in der East Bay. Jeder der Besitzer eines NFL Teams erhält für den Umzug etwa 25 Millionen Dollar ausgehändigt. Für die Superreichen Sportmannschaftsbesitzer gab es also eigentlich keinen Grund, die Raiders in Oakland zu belassen. Geld regiert die Welt und schon sehr lange im professionellen Sport.

Mit den Raiders wandert nun ein zweites Profi-Team aus Oakland ab. Die Golden State Warriors werden zukünftig in San Francisco auf Körbejagd gehen. Nur die Oakland A’s bleiben als traditionsreiches, aber nicht gerade erfolgreiches Underdog Team meiner neuen Heimatstadt erhalten. Und das ist dann schon fast wieder wie in Nünberg….back to the roots!

ISIS Dröhnung nach der Debatte

Die fünfte Debatte der Republikaner fand in Las Vegas statt.

Die fünfte Debatte der Republikaner fand in Las Vegas statt.

Heute lag eine weitere ISIS Platte im Briefkasten. „Wavering Radiant“ heißt sie, geniales, brachiales Teil. Genau das richtige, um über die republikanische Fernsehdebatte zu schreiben. Den Terroristen von „ISIL“ müssen heute Abend die Ohren geklingelt haben, denn „and the winner is: ISIL“….oder Islamischer Staat oder ISIS. So oft wurde die Terrorgruppe wohl noch nie in der Prime Time im US Fernsehen genannt. Es ging bei dieser Debatte der republikanischen Kandidaten um die nationale Sicherheit. Und das nach den Anschlägen in Paris und San Bernardino. Alles was Präsident Obama macht, ist falsch, jeder der neun Kandidaten auf der Bühne in Las Vegas weiß es besser. Ist klar, es ist Wahlkampf. Punkten konnten an diesem Abend Rand Paul, Jeb Bush und auch John Kasich, die nicht emotional reagierten, konkrete und durchdachte Vorschläge machten. Ob das allerdings in den Umfragen zählen wird, sei dahin gestellt.

Die Moderatoren von CNN und Salem Radio versuchten mit Fragen zu provozieren, Zweikämpfe zu schüren. Vor allem zwischen Jeb Bush und Donald Trump, zwischen Marco Rubio und Ted Cruz. Das gelang ihnen auch ganz gut, zur Erheiterung der Fernsehnation. Politik ist in den USA zur Abendunterhaltung verkommen. Dank auch Donald Trump, der in dieser Debatte der republikanischen Kandidaten wieder mit Grimassen und Zwischenrufen lieferte. Allerdings hielt er sich deutlich im Vergleich zu früheren Auftritten zurück. Seine umstrittene Aussage, Moslems die Einreise in die USA zu verbieten, wurde zwar angerissen, doch kaum diskutiert.

Einen klaren Sieger gab es am Ende nicht, in den Umfragen wird sich wohl nicht viel verändern. Trump weit vorne vor dem Rest des Feldes. Einige Kandidaten auf der Bühne sollten jedoch langsam ans Aufhören denken, denn so wird das nie was mit einer ordentlichen Debatte der Präsidentschaftsanwärter…und so wird das auch nie was mit einem Ende von Trumps Traum vom Weißen Haus.

Der Countdown läuft

Seit Tagen spinnt CNN. Ehrlich, die haben eine Macke. Heute findet die erste Fernsehdebatte der  demokratischen Kandidaten statt und der 24/7 News Channel dreht am Rad. CNN läßt schon seit Tagen einen Countdown laufen, so, als ob bei Null die Erde bebt. Kommentatoren und ihre Gäste diskutieren über einen Debatte, die eigentlich für die Tonne ist. Denn Hillary Clinton liegt in allen Umfragen vorne, ihr „großer“ Herausforderer, der Senator Bernie Sanders, macht sich zwar gut, aber hat keine Chance. Die anderen drei auf der Bühne heute Abend laufen unter ferner liefen.

Alles "ready" in Las Vegas.

Alles „ready“ in Las Vegas.

Ach ja, da ist dann noch das Extrapult, das CNN neben der Bühne stehen hat. Das steht da, weil man ja auf den Fall der Fälle vorbereitet sein will, falls Vize-Präsident Joe Biden doch noch in Las Vegas auftaucht, um seine Kandidatur zu erklären. Ich sag‘ doch, die spinnen!

Hillary Clinton wird, wenn sie nicht noch irgendetwas ganz bescheuertes macht, die Kandidatin ihrer Partei werden. Daran geht kein Weg vorbei. Ob ich das nun gut finde oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Bernie Sanders liegt mir mit seinen Themen, seinen Haltungen und Vorstellungen, seinen politischen Überzeugungen mehr, aber er hat sich selbst aus dem Rennen geschossen. In Umfragen wurde klar, dass Amerikaner heute kein Problem mehr damit hätten, eine Frau, einen Schwarzen, einen Juden, einen Katholiken oder einen Hispanic zu wählen. Mehr als 90 Prozent der Befragten stimmten mit Ja. Doch für einen Sozialisten, wie es Bernie Sanders nach eigenen Angaben ist, würden weniger als die Hälfte der Amerikaner votieren. Noch weniger als für einen erklärten Atheisten.

Das ist eine klare Aussage. Selbst wenn – und dieses wenn ist so, als ob Weihnachten und Ostern im kommenden Jahr auf einen Tag fallen – wenn Bernie Sanders sich trotz allem im demokratischen Vorwahlkampf gegen Hillary Clinton durchsetzen sollte, dann würde er deshalb dennoch nicht am 8. November 2016 zum Präsidenten gewählt werden. Ein bekennender Sozialist ist in den USA unwählbar.

Die Unterstützer von Bernie Sanders können zu diesem Zeitpunkt nur hoffen, dass ihr Kandidat lange im Rennen bleibt, Hillary Clinton das Leben schwer macht. Denn dann hätte er eine Möglichkeit die Politik Clintons zu beeinflussen. Nur als gemeinsame Kandidatin der demokratischen Partei hat Hillary eine Chance am Wahltag gegen den republikanischen Herausforderer zu punkten. Sie müsste sich politisch bewegen und den doch wichtigen und durchaus wiedererstarkten linken Flügel der eigenen Partei für sich gewinnen. Das geht nur mit Zugeständnissen an das Sanders Lager und Kompromissen. Darauf bauen viele, die sich derzeit von Hillary Clinton ab- und Bernie Sanders zuwenden.

Ein Boxer dankt ab

Die Nachricht kam nicht überraschend. Harry Reid stellt sich im kommenden Jahr nicht mehr den Wählern. Nach über 30 Jahren als Politiker tritt er zurück. Am 1. Januar dieses Jahres stürzte er in seinem Haus in Las Vegas, Nevada, beim Fitnesstraining und zog sich eine schwere Verletzung im Gesicht und am rechten Auge zu. Wochenlang war er außer Gefecht gesetzt. Und in dieser Zeit ging Reid in sich und dachte an seine Zukunft. Zuvor hatte er noch erklärt, er werde auch 2016 wieder antreten.

Nun also tritt einer der Schwergewichtsfighter in Washington zurück. Damit steht im kommenden Jahr eine grundlegende Neuausrichtung für die demokratische Partei an, da Präsident Barack Obama nicht mehr kandidieren kann und schon fürs Weiße Haus die Karten neu gemischt werden. Neben Harry Reid hat auch schon die langjährige kalifornische Senatorin Barbara Boxer ihren Rückzug erklärt.

1982 wurde Harry Reid als Abgeordneter in den Kongress gewählt, vier Jahre später in den Senat. 2005 übernahm er von Tom Daschle die Führungsrolle im Senat. Vor seiner parteipolitischen Karrier war Harry Reid Boxer, Anwalt und Vorsitzender der „Nevada Gaming Commission“, jender Kommission, die die Casinos und das Glücksspiel im Bundesstaat überwacht.

Als unnachgiebiger Kämpfer für eine Gesundheitsreform an der Seite von Barack Obama machte sich Reid in den letzten Jahren viele Feinde in Washington. Gerade in den Kreisen der „Tea Party“ wird man die Entscheidung des einstmaligen Boxers mit Freuden aufgenommen haben. Reid war für sie ein rotes Tuch wie Obama. Der Sturz vom 1. Januar kam also für den erprobten Boxer einem Knockout gleich.

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Wenn das Kapital spricht

Bill Gates fordert Einwanderungsreform.

Bill Gates fordert Einwanderungsreform.

Bill Gates, Warren Buffett und Sheldon Adelson sind drei der reichsten Männer der Welt. Ihnen gehört zusammen ein Vermögen von rund 160 Milliarden Dollar. Microsoft Gründer Gates und Investor Buffett haben in der Vergangenheit Barack Obama unterstützt, Las Vegas Kasino Mogul Adelson hat im Wahlkampf 2012 etwa 100 Millionen Dollar gegen die Wiederwahl von Obama ausgegeben. Doch trotz der politischen Differenzen haben die drei nun einen gemeinsamen Beitrag in der New York Times veröffentlicht.

Die Superreichen verstehen nicht, warum es keine Reform des Einwanderungsgesetzes in den USA gibt, obwohl Demokraten, Republikaner und Präsident Obama über die dringende Notwendigkeit überein stimmen. Die drei schreiben in ihrem Kommentar, dass sie trotz politischer Differenzen, in der Lage seien, einen Gesetzestext zu verfassen. Ausdrücklich werfen sie dem republikanisch dominierten Kongress vor, nicht zu handeln, auf Zeit zu setzen, die Reform unnötig zu politisieren.

Gates, Buffett und Adelson sahen sich zu diesem öffentlichen Schritt gezwungen, nachdem die Situation an der mexikanischen Grenze immer mehr außer Kontrolle gerät und gleichzeitig der Sprecher des Kongresses, der Republikaner John Boehner, erklärte, eine Reform sei notwendig, werde aber im Wahljahr 2014 nicht mehr kommen.

Kondomloser Umzug mit Sack und Pack

Los Angeles ist nicht mehr das Mekka der Filmindustrie. Der Porno-Filmindustrie, um es genau zu nehmen. Seitdem die Wähler im Bezirk Los Angeles in einer Abstimmung beschlossen haben, dass Porno Darsteller nur noch mit Kondom ihrem Geschäft nachgehen dürfen, zieht ein Studio nach dem anderen aus dem Valley ab. Gab es 2012 noch 480 Anmeldungen für Pornoproduktionen in Los Angeles, waren es 2013 gerade mal noch 31.Die Kondomverpflichtung ließ für die nackte Industrie das Fass zum Überlaufen bringen. Safe Sex ist ja gut und schön, aber irgendwann ist Schluß mit lustig.

Die Gewinne aus den DVD Verkäufe der Porno-Industrie fallen seit Jahren, der kurzzeitige Boom nach dem Hausfrauenhit „Shades of Grey“ ist auch verpufft. Nun versucht man wieder zu sparen, wo es eben geht. Die Behörden in LA verlangen gleich mehrere Hundert Dollar für eine Filmlizenz und darüberhinaus Gesundheitschecks für alle Darsteller. Hinzu kommen erhöhte Mieten für Büroräume, Lagerhäuser und diverse Örtlichkeiten. Ganz zu Schweigen von diesen neuen Kondomauflagen mit heftigen Strafen, bei Zuwiderhandlung. Deshalb schaute man sich im San Fernando Valley nach neuen Möglichkeiten um, und wo hätte man die besser finden können als in „Sin City“, der Sündenmetropole schlechthin. „What happens in Vegas, stays in Vegas“ ist nur eine der vielen Umschreibungen für Las Vegas.

Clark County, der Bezirk, in dem Las Vegas liegt, verlangt nur eine geringfügige Gebühr für Filmproduktionen. Gesundheitstests fallen ganz weg, die Mieten sind sowieso günstiger als woanders und auch das Wetter ist meistens sonnig und schön. Ideale Bedingungen für Filme, die sowieso nicht durch ihre Handlung oder ihre beeindruckenden Landschaftsaufnahmen bestechen. Fast 20 Prozent der LA Porno-Studios und Produktionsstätten hätten bereits den Umzug nach Las Vegas hinter sich gebracht, sagt ein Insider. Weitere werden mit Sicherheit folgen. Die besseren Bedingungen in Las Vegas waren auch Thema auf der diesjährigen Porno Messe, der „Adult Entertainment Expo“, der größten ihrer Art weltweit.

In Las Vegas freut man sich über diesen Trend, denn die Glitzermetropole im Wüstensand leidet unter massiven Finanzproblemen und kann jeden zusätzlichen Dollar gebrauchen. Ans Sexgeschäft ist man hier auch gewöhnt. Also, da scheinen sich zwei gefunden zu haben, die einfach zusammen gehören.

One Way Ticket To San Francisco

„One way ticket“ hieß der größte Hit der Discoband Eruption. Einzelfahrkarten stellen auch gerne südkalifornische Gemeinden aus, wenn sie Obdachlose loshaben wollen. Ein Greyhound Busticket und ab geht die Reise nach San Francisco, denn die nordkalifornische Metropole ist bekannt für den liberalen Umgang mit Obdachlosen. Ab und weg, das Problem ist gelöst.

Seit einiger Zeit nun schon setzen die Nevada Städte Reno und Las Vegas noch einen drauf, obwohl dieses asoziale Verhalten kaum noch zu toppen. Sie haben es spielend getoppt. Die Stadtverantwortlichen kaufen Pflegebedürftigen ein Busticket und schieben so teure Pflegefälle einfach Richtung San Francisco ab. Jüngstes Beispiel ist der 47jährige taubstumme und blinde Timothy Martin, der im April aus Reno kam. Auf den Straßen San Francsicos wurde er von einer Ambulanz aufgegriffen und ins General Hospital gebracht. Dort stellten Ärzte fest, dass ihm aufgrund seines Diabetes ein Bein abgenommen werden muß, die Krankenhausrechnungen haben sich mittlerweile auf mehrere Hunderttausend Dollar angehäuft. Und die muß die Stadt San Francisco übernehmen, denn Martin ist arm wie eine Kirchenmaus und müßte eigentlich in Betreuung sein.

Bis 2010 lebte Timothy Martin mit seiner Mutter. Als diese an Lungenkrebs verstarb wurde er im privaten, psychiatrischen „West Hills Hospital“ in Reno untergebracht. Doch die Rechnungen häuften sich für den mehrfach behinderten Mann an. In Reno sah man daher einen einfachen Ausweg; Abschiebung. Das Meeresklima in San Francisco würde ihrem Patienten sicherlich gut tun, dachten sich wohl die verantwortlichen Ärzte und kauften ihm ein Busticket. Auch eine Lösung, um den klammen Haushalt so einiger Einrichtungen und Gemeinden zu gesunden.

Die Stadt San Francisco geht nun der Frage nach, wie viele dieser Fälle vorliegen, die bereits als „Greyhound Therapy“ bezeichnet werden. Eine Therapie für die Stadtsäckel einiger Gemeinden wohlgemerkt, die einfach ihre teuren Pflegefälle per Greyhound Bus abschieden. Auf Nimmerwiedersehen wohlgemerkt.