Der Countdown läuft

Seit Tagen spinnt CNN. Ehrlich, die haben eine Macke. Heute findet die erste Fernsehdebatte der  demokratischen Kandidaten statt und der 24/7 News Channel dreht am Rad. CNN läßt schon seit Tagen einen Countdown laufen, so, als ob bei Null die Erde bebt. Kommentatoren und ihre Gäste diskutieren über einen Debatte, die eigentlich für die Tonne ist. Denn Hillary Clinton liegt in allen Umfragen vorne, ihr „großer“ Herausforderer, der Senator Bernie Sanders, macht sich zwar gut, aber hat keine Chance. Die anderen drei auf der Bühne heute Abend laufen unter ferner liefen.

Alles "ready" in Las Vegas.

Alles „ready“ in Las Vegas.

Ach ja, da ist dann noch das Extrapult, das CNN neben der Bühne stehen hat. Das steht da, weil man ja auf den Fall der Fälle vorbereitet sein will, falls Vize-Präsident Joe Biden doch noch in Las Vegas auftaucht, um seine Kandidatur zu erklären. Ich sag‘ doch, die spinnen!

Hillary Clinton wird, wenn sie nicht noch irgendetwas ganz bescheuertes macht, die Kandidatin ihrer Partei werden. Daran geht kein Weg vorbei. Ob ich das nun gut finde oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Bernie Sanders liegt mir mit seinen Themen, seinen Haltungen und Vorstellungen, seinen politischen Überzeugungen mehr, aber er hat sich selbst aus dem Rennen geschossen. In Umfragen wurde klar, dass Amerikaner heute kein Problem mehr damit hätten, eine Frau, einen Schwarzen, einen Juden, einen Katholiken oder einen Hispanic zu wählen. Mehr als 90 Prozent der Befragten stimmten mit Ja. Doch für einen Sozialisten, wie es Bernie Sanders nach eigenen Angaben ist, würden weniger als die Hälfte der Amerikaner votieren. Noch weniger als für einen erklärten Atheisten.

Das ist eine klare Aussage. Selbst wenn – und dieses wenn ist so, als ob Weihnachten und Ostern im kommenden Jahr auf einen Tag fallen – wenn Bernie Sanders sich trotz allem im demokratischen Vorwahlkampf gegen Hillary Clinton durchsetzen sollte, dann würde er deshalb dennoch nicht am 8. November 2016 zum Präsidenten gewählt werden. Ein bekennender Sozialist ist in den USA unwählbar.

Die Unterstützer von Bernie Sanders können zu diesem Zeitpunkt nur hoffen, dass ihr Kandidat lange im Rennen bleibt, Hillary Clinton das Leben schwer macht. Denn dann hätte er eine Möglichkeit die Politik Clintons zu beeinflussen. Nur als gemeinsame Kandidatin der demokratischen Partei hat Hillary eine Chance am Wahltag gegen den republikanischen Herausforderer zu punkten. Sie müsste sich politisch bewegen und den doch wichtigen und durchaus wiedererstarkten linken Flügel der eigenen Partei für sich gewinnen. Das geht nur mit Zugeständnissen an das Sanders Lager und Kompromissen. Darauf bauen viele, die sich derzeit von Hillary Clinton ab- und Bernie Sanders zuwenden.

Ein Boxer dankt ab

Die Nachricht kam nicht überraschend. Harry Reid stellt sich im kommenden Jahr nicht mehr den Wählern. Nach über 30 Jahren als Politiker tritt er zurück. Am 1. Januar dieses Jahres stürzte er in seinem Haus in Las Vegas, Nevada, beim Fitnesstraining und zog sich eine schwere Verletzung im Gesicht und am rechten Auge zu. Wochenlang war er außer Gefecht gesetzt. Und in dieser Zeit ging Reid in sich und dachte an seine Zukunft. Zuvor hatte er noch erklärt, er werde auch 2016 wieder antreten.

Nun also tritt einer der Schwergewichtsfighter in Washington zurück. Damit steht im kommenden Jahr eine grundlegende Neuausrichtung für die demokratische Partei an, da Präsident Barack Obama nicht mehr kandidieren kann und schon fürs Weiße Haus die Karten neu gemischt werden. Neben Harry Reid hat auch schon die langjährige kalifornische Senatorin Barbara Boxer ihren Rückzug erklärt.

1982 wurde Harry Reid als Abgeordneter in den Kongress gewählt, vier Jahre später in den Senat. 2005 übernahm er von Tom Daschle die Führungsrolle im Senat. Vor seiner parteipolitischen Karrier war Harry Reid Boxer, Anwalt und Vorsitzender der „Nevada Gaming Commission“, jender Kommission, die die Casinos und das Glücksspiel im Bundesstaat überwacht.

Als unnachgiebiger Kämpfer für eine Gesundheitsreform an der Seite von Barack Obama machte sich Reid in den letzten Jahren viele Feinde in Washington. Gerade in den Kreisen der „Tea Party“ wird man die Entscheidung des einstmaligen Boxers mit Freuden aufgenommen haben. Reid war für sie ein rotes Tuch wie Obama. Der Sturz vom 1. Januar kam also für den erprobten Boxer einem Knockout gleich.

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Wenn das Kapital spricht

Bill Gates fordert Einwanderungsreform.

Bill Gates fordert Einwanderungsreform.

Bill Gates, Warren Buffett und Sheldon Adelson sind drei der reichsten Männer der Welt. Ihnen gehört zusammen ein Vermögen von rund 160 Milliarden Dollar. Microsoft Gründer Gates und Investor Buffett haben in der Vergangenheit Barack Obama unterstützt, Las Vegas Kasino Mogul Adelson hat im Wahlkampf 2012 etwa 100 Millionen Dollar gegen die Wiederwahl von Obama ausgegeben. Doch trotz der politischen Differenzen haben die drei nun einen gemeinsamen Beitrag in der New York Times veröffentlicht.

Die Superreichen verstehen nicht, warum es keine Reform des Einwanderungsgesetzes in den USA gibt, obwohl Demokraten, Republikaner und Präsident Obama über die dringende Notwendigkeit überein stimmen. Die drei schreiben in ihrem Kommentar, dass sie trotz politischer Differenzen, in der Lage seien, einen Gesetzestext zu verfassen. Ausdrücklich werfen sie dem republikanisch dominierten Kongress vor, nicht zu handeln, auf Zeit zu setzen, die Reform unnötig zu politisieren.

Gates, Buffett und Adelson sahen sich zu diesem öffentlichen Schritt gezwungen, nachdem die Situation an der mexikanischen Grenze immer mehr außer Kontrolle gerät und gleichzeitig der Sprecher des Kongresses, der Republikaner John Boehner, erklärte, eine Reform sei notwendig, werde aber im Wahljahr 2014 nicht mehr kommen.

Kondomloser Umzug mit Sack und Pack

Los Angeles ist nicht mehr das Mekka der Filmindustrie. Der Porno-Filmindustrie, um es genau zu nehmen. Seitdem die Wähler im Bezirk Los Angeles in einer Abstimmung beschlossen haben, dass Porno Darsteller nur noch mit Kondom ihrem Geschäft nachgehen dürfen, zieht ein Studio nach dem anderen aus dem Valley ab. Gab es 2012 noch 480 Anmeldungen für Pornoproduktionen in Los Angeles, waren es 2013 gerade mal noch 31.Die Kondomverpflichtung ließ für die nackte Industrie das Fass zum Überlaufen bringen. Safe Sex ist ja gut und schön, aber irgendwann ist Schluß mit lustig.

Die Gewinne aus den DVD Verkäufe der Porno-Industrie fallen seit Jahren, der kurzzeitige Boom nach dem Hausfrauenhit „Shades of Grey“ ist auch verpufft. Nun versucht man wieder zu sparen, wo es eben geht. Die Behörden in LA verlangen gleich mehrere Hundert Dollar für eine Filmlizenz und darüberhinaus Gesundheitschecks für alle Darsteller. Hinzu kommen erhöhte Mieten für Büroräume, Lagerhäuser und diverse Örtlichkeiten. Ganz zu Schweigen von diesen neuen Kondomauflagen mit heftigen Strafen, bei Zuwiderhandlung. Deshalb schaute man sich im San Fernando Valley nach neuen Möglichkeiten um, und wo hätte man die besser finden können als in „Sin City“, der Sündenmetropole schlechthin. „What happens in Vegas, stays in Vegas“ ist nur eine der vielen Umschreibungen für Las Vegas.

Clark County, der Bezirk, in dem Las Vegas liegt, verlangt nur eine geringfügige Gebühr für Filmproduktionen. Gesundheitstests fallen ganz weg, die Mieten sind sowieso günstiger als woanders und auch das Wetter ist meistens sonnig und schön. Ideale Bedingungen für Filme, die sowieso nicht durch ihre Handlung oder ihre beeindruckenden Landschaftsaufnahmen bestechen. Fast 20 Prozent der LA Porno-Studios und Produktionsstätten hätten bereits den Umzug nach Las Vegas hinter sich gebracht, sagt ein Insider. Weitere werden mit Sicherheit folgen. Die besseren Bedingungen in Las Vegas waren auch Thema auf der diesjährigen Porno Messe, der „Adult Entertainment Expo“, der größten ihrer Art weltweit.

In Las Vegas freut man sich über diesen Trend, denn die Glitzermetropole im Wüstensand leidet unter massiven Finanzproblemen und kann jeden zusätzlichen Dollar gebrauchen. Ans Sexgeschäft ist man hier auch gewöhnt. Also, da scheinen sich zwei gefunden zu haben, die einfach zusammen gehören.

One Way Ticket To San Francisco

„One way ticket“ hieß der größte Hit der Discoband Eruption. Einzelfahrkarten stellen auch gerne südkalifornische Gemeinden aus, wenn sie Obdachlose loshaben wollen. Ein Greyhound Busticket und ab geht die Reise nach San Francisco, denn die nordkalifornische Metropole ist bekannt für den liberalen Umgang mit Obdachlosen. Ab und weg, das Problem ist gelöst.

Seit einiger Zeit nun schon setzen die Nevada Städte Reno und Las Vegas noch einen drauf, obwohl dieses asoziale Verhalten kaum noch zu toppen. Sie haben es spielend getoppt. Die Stadtverantwortlichen kaufen Pflegebedürftigen ein Busticket und schieben so teure Pflegefälle einfach Richtung San Francisco ab. Jüngstes Beispiel ist der 47jährige taubstumme und blinde Timothy Martin, der im April aus Reno kam. Auf den Straßen San Francsicos wurde er von einer Ambulanz aufgegriffen und ins General Hospital gebracht. Dort stellten Ärzte fest, dass ihm aufgrund seines Diabetes ein Bein abgenommen werden muß, die Krankenhausrechnungen haben sich mittlerweile auf mehrere Hunderttausend Dollar angehäuft. Und die muß die Stadt San Francisco übernehmen, denn Martin ist arm wie eine Kirchenmaus und müßte eigentlich in Betreuung sein.

Bis 2010 lebte Timothy Martin mit seiner Mutter. Als diese an Lungenkrebs verstarb wurde er im privaten, psychiatrischen „West Hills Hospital“ in Reno untergebracht. Doch die Rechnungen häuften sich für den mehrfach behinderten Mann an. In Reno sah man daher einen einfachen Ausweg; Abschiebung. Das Meeresklima in San Francisco würde ihrem Patienten sicherlich gut tun, dachten sich wohl die verantwortlichen Ärzte und kauften ihm ein Busticket. Auch eine Lösung, um den klammen Haushalt so einiger Einrichtungen und Gemeinden zu gesunden.

Die Stadt San Francisco geht nun der Frage nach, wie viele dieser Fälle vorliegen, die bereits als „Greyhound Therapy“ bezeichnet werden. Eine Therapie für die Stadtsäckel einiger Gemeinden wohlgemerkt, die einfach ihre teuren Pflegefälle per Greyhound Bus abschieden. Auf Nimmerwiedersehen wohlgemerkt.

 

Das alte Nürnberg im US Fernsehen

Na, da horcht man doch auf, wenn es in einer Sendung wie „Pawn Stars“ (Die Drei vom Pfandhaus) auf einmal um eine historische Sonnenuhr aus Nürnberg geht. In einer der Folgen stapft ein älterer Mann in den Laden in Las Vegas, um eine antike Uhr anzubieten. 600 Dollar wolle er dafür haben. Woher er sie denn habe. Tja, sein Vater hatte als Soldat nach dem Zweiten Weltkrieg die aus Elfenbein angefertigte Uhr einfach nach Hause in die USA geschickt. Wo genau der sie gefunden und eingesteckt hat, das wisse der Sohn allerdings auch nicht.

Gefertigt wurde die Uhr von Albrecht Karner, der von 1619 bis 1687 in Nürnberg lebte und arbeitete. Die Karners waren eine bekannte Kompassmacherfamilie in der freien Reichsstadt.

Der herbeigerufene Experte in der Sendung war denn auch begeistert und bestägtigte die Echtheit des Zeitmessers. In so einem hervorragenden Zustand habe er noch nie solch eine Sonnenuhr gesehen. Jedes Museum würde sich darum reißen. Der ältere Herr ging schließlich mit 4500 Dollar nach Hause, Schätzwert der Uhr fast der doppelte Betrag.

Und ich erinnerte mich an den Heimatkundeunterricht in der Grundschule in St. Leonhard. Ich glaube, da ging es auch mal um Uhren.

Endspurt im Wahlkampf

Von Mittwochnachmittag bis Freitagfrüh war ich in Las Vegas. Dort lief ich durch die Gegend, von einem Kasino ins nächste, war eigentlich nur kurz abends im wachen Zustand im Hotelzimmer. Und dennoch habe ich im Fernsehen rund drei Dutzend Wahlwerbespots gesehen. Nevada ist ein Swingstate, hier werden die Wähler mit solchen Spots bombardiert. Ob das Sinn macht, keine Ahnung. Man schaltet nur noch auf Durchzug, wenn die Werbepause kommt. Ein Tiefschlag folgt dem anderen. Obama gegen Romney, Rommey gegen Obama. Die verschiedenen Interessensgruppen und Super PACs (Political Action Committee) hämmern ihre Message, egal ob sie stimmt oder auch nicht, durch den Äther und um die Ohren der Fernsehnation.

Noch gut eine Woche, dann ist der Zauber vorbei. Mehrere Milliarden Dollar wurden dann ausgegeben, damit einer der beiden Herren im Weißen Haus sitzen kann. Der Graben in Amerika ist dann nur noch tiefer geworden, egal wie die Wahl am Ende ausgehen wird. Amerika ist gespalten, ein riesiges Land ohne klare Linie und Führung. Auch wenn Obama noch einmal im Oval Office Platz nehmen darf, der Kongress wird wohl in Händen der Republikaner bleiben. Damit ist jegliche politische Reform von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Aber es sieht mehr nach einem knappen Wahlsieg von Mitt Romney aus. In landesweiten Umfragen liegt der Republikaner oben, in den Swing States ist es nach wie vor ein Kopf an Kopf Rennen und bei den noch unentschlossenen Wählern (!) gewinnt Romney immer mehr an Sympathie. Es wird ganz, ganz eng für Obama. Um die wenigen Wählerstimmen in den Swing States geht es in den verbleibenden paar Tagen. Die werden noch einmal bearbeitet mit Anrufen, Fernseh- und Radiospots, Wurfsendungen, auf der Straße und vor dem Supermarkt. Man kann also froh sein, wenn am 6. November endlich Wahltag ist. Dann ist Schluß für dieses mal….und es ist der Start für den nächsten Wahlgang in vier Jahren. Die möglichen Kandidaten stehen schon jetzt in den Startlöchern.

Hier ein umstrittener Wahlwerbespot einer Obama nahen Gruppe, die mit einem Kinderchor ganz gezielt die möglichen Politikmaßnahmen der Republikaner angreifen:

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Tote Deutsche in Kalifornien aufgefunden

Sie verschwanden am 22. Juli 1996. Die 27jährige Cornelia Meyer und ihr vierjähriger Sohn Max. Ihr 34jähriger Freund Egbert Rimkus und dessen zehnjähriger Sohn Georg Weber. Die vier aus Dresden befanden sich auf einer Kalifornien Rundreise und kamen aus Las Vegas. Doch im Death Valley, dem heissesten Ort Nordamerikas, verschwanden sie spurlos. An den Tagen im Juli 1996 erreichte das Thermometer im Death Valley rund 50 Grad Celsius. Ohne Wasser und Verpflegung sind die Überlebenschancen in dieser brutalen Umwelt nach dem dritten Tag gleich Null. Nur der Mietwagen der Dresdner konnte Monate später aufgefunden werden.

Georg WeberAuf Online Seiten über vermisste Kinder wurden sogar Phantombilder eingestellt, wie der damals zehnjährige Georg Weber heute aussehen könnte. Man ging sogar davon aus, dass sein Vater ihn nach Costa Rica gebracht habe und dort mit ihm in der Künstlerkolonie lebe.

Am heutigen Freitag nun fanden Wanderer im Death Valley National Park menschliche Knochen, die zu einem oder mehreren der vier gehören könnten. In der Nähe der Knochen wurde auch ein Ausweis der Vermissten entdeckt. Der Ort liegt rund vier Meilen südlich von dem Platz an dem Monate nach dem Verschwinden der Touristen der gemietete Minivan gefunden wurde. Nichts deutet bislang auf eine Straftat hin, die genaue Identifizierung der Knochen kann Wochen dauern.

Quer durchs Land und zurück

Sitze in aller Hergottsfrühe am Flughafen in Indianapolis. Na ja, so früh ist es auch nicht mehr, aber als „freier Journalist“ gewöhnt man sich daran, dass man morgens nicht unbedingt um 6 aufstehen muss. Ausserdem bin ich wohl eher ein Nachtmensch als ein Frühaufsteher.

Ich bin in Indianapolis, weil ich gestern an der Ben Davis High School über „1989 – the year the Berlin Wall came down“ gesprochen habe. An der High School gibt es auch einen Sender, WBDG, der schon seit Jahren mein Radio Goethe Programm ausstrahlt. Über diese Verbindung kam es zu dieser erneuten Einladung. Im letzten Jahr war ich schon mal hier, damals ging es um die Geschichte/Entwicklung der deutschen Musikszene. Gestern kam ich an, quer durchs Land, drei Stunden Zeitunterschied und nun geht es zurück. Wat’n Stress.

Aber solche Besuche sind durchaus interessant und bringen auch was. Letztes mal hatte ich kurz mit Jon von WBDG über die High School gesprochen und dabei erfahren, dass es an der Schule auch eine Deutschklasse gibt. Davon hatte ich dann meiner Bekannten Dagmar Freitag (MdB) aus Iserlohn erzählt, die wieder auf der Suche nach einer Partnerschule war. Zuvor hatten wir schon die Nordhoff High School in Ojai mit einem Gymnasium in Hemer verbandelt. Und dadada…. nun gibt es auch ganz offiziell eine Schulpartnerschaft zwischen der Ben Davis High School und einem Gymnasium in Iserlohn. Toll! Und nur wenige Tage vor meiner Ankunft ist die erste Gruppe von deutschen Schülern wieder abgefahren. Der Austausch ist also bereits angelaufen, im März fährt die erste Gruppe von hier nach Iserlohn.

Und nun sitze ich hier am Flughafen und warte auf meinen Flieger nach Las Vegas, von dort dann weiter nach Oakland. Heute Abend habe ich wieder meine Live-Sendung auf KUSF, zuerst wird es in der Magazinsendung die Rede von Angela Merkel vor dem Kongress geben und danach….ja, Mucke eben. Der gute deutsche Sound wird den Äther von San Francisco und Umgebung erfüllen. Auch schön!

Gratulation aus Übersee

Ich bin in der Nacht runter nach Ojai gefahren, das liegt in Südkalifornien. Als mir mein Hund heute morgen überhaupt keine Ruhe mehr gelassen hat, er mal rein und mal raus wollte, griff ich schliesslich zum iphone. Als News Junkie überfliege ich gerne und gleich am Morgen die Schlagzeilen von dem was passiert ist, während ich dahin schlummerte. Gleich poppte auch die Mail von Darrel auf, der Nürnberger in Las Vegas (Nürnberg Plus berichtete): „Alder…der clubb is fei widder aufgschiiing…:-)“.

Also, gleich auf die Nürnberger Zeitung Online und alles genau gelesen…Von daher, Gratulation von hier drüben, von uns beiden Nürnbergern im Ami-Land. Es ist einfach besser, am Wochenende die Spiele Nürnberg gegen Hamburg oder Schalke mitzuverfolgen, als über ein Match gegen Wehen zu lesen. Der Club hat einfach nichts in der 2. Bundesliga verloren. .