Ein ganz weiter Blick zurück

San Francisco ist eine relativ junge Stadt. Zumindest, wenn man, wie ich, aus Nürnberg kommt. Eigentlich beginnt die Zeitrechnung am Golden Gate erst mit dem Jahrhundertbeben von 1906. Damals wurde die Stadt fast dem Erdboden gleich gemacht. Das eigentliche Beben, dazu noch flächendeckende Brände, es war danach ein totaler Neubeginn für die „City by the Bay“.

Das alte Cliff House vor dem Neuschwansteinbau von Adolph Sutro. Foto: Library of Congress.

Das alte Cliff House vor dem Neuschwansteinbau von Adolph Sutro. Der Sutro Park fehlt noch. Foto: Library of Congress.

Doch San Francisco war vor 1906 die größte Stadt an der amerikanischen Westküste. Ein Knotenpunkt für Siedler, Goldgräber, Abenteurer. Weit weg von der Bundesregierung auf der anderen Seite des Kontinents, hier war der Wilde Westen. Und einen besonderen Eindruck vom Leben in dieser Küstenstadt aus vergangenen Tagen und der Region kann man nun in einer Foto-Serie der „Library of Congress“ bekommen.

Die LoC hat 1867 eine 900 Stereographen-Bilder umfassende Sammlung von „Lawrence und Houseworth“ erworben. Die beiden ehemaligen Goldgräber hatten in San Francisco einen Laden eröffnet und experimentierten zwischen 1862 und 1867 mit der Stereographen Technik, bei der zwei Bilder übereinander gelegt werden und so einen 3-D Eindruck bieten. Das Ergebnis waren bewegende Einblicke auf die Boom Town San Francisco, den Alltag, die lokale Industrie, den Hafen, die Minenarbeiter und Golgräber, die Sehenswürdigkeiten. Dazu viele Bilder aus der nordkalifornischen Region. Die Library of Congress erkannte den Wert dieser Fotos und erwarb die Sammlung als eine der ersten für das heute umfangreiche Bilder-Archiv der Bibliothek. Zu finden sind diese einmaligen Blicke in eine verschwundene Stadt in einer Dia-Serie auf der Webseite der Library of Congress.

Die Musik des anderen Amerika

Amerika ist das Land der Einwanderer. Und doch wurde lange Zeit bewusst und unbewusst übersehen, dass die Immigranten ihre eigene Kultur und Sprache mit in die Neue Welt brachten und diese auch pflegten. Seit einiger Zeit beginnt man in die USA auf den kulturellen und ethnischen Reichtum zu blicken, der durch die Einwanderer ins Land kam. Jüngst wurde eine umfassende CD Box mit dem Titel “Folksongs of another America” veröffentlicht, die sich auf die Region des Mittleren Westens konzentriert.

Sidney Robertson war eine von drei Musikethnologen, die in den späten 30er und Anfang der 40er Jahre versuchten, die reichhaltigen Musikwurzeln der Upper Midwest Region in den USA zu dokumentieren. Neben ihr reisten noch Alan Lomax („The man who recorded the world“) und Helene Stratman-Thomas durch Wisconsin, Minnesota und die UP, die Upper Peninsula, of Michigan.

Es sind Feldaufnahmen, die eine Region Amerikas präsentieren, wie sie so noch nie zu hören war. Zusammengefasst sind sie nun als “Folksongs of Another America” bei Dust to Digital Records erschienen. Professor James Leary von der University of Wisconin in Madison steckt hinter dieser Veröffentlichung, an dem er fast zehn Jahre lang arbeitete: „Das Projekt, an dem Alan Lomax, Stratman-Thomas und Sidney Robertson involviert waren, war, den Wert der Kulturvielfalt und des Pluralismus zu zeigen. Ich denke, sie haben auch erkannt, dass nach ein paar Generationen die Kinder und Enkel nicht mehr die Sprache sprechen. Es gibt also noch diesen kritischen Moment, wenn man in der Lage ist, dieses Material zu sammeln.“

Wer von der amerikanischen Folk Music spricht, denkt vor allem an die englischsprachigen Lieder. Doch Amerika, das zeigt vor allem die Upper Midwest Region, hat viel mehr zu bieten. James Leary weiß, dass lange Zeit die fremdsprachigen Lieder der Einwanderer nicht beachtet wurden, auch wenn sie von den drei Musiksammlern für die Library of Congress schon früh aufgezeichnet wurden. Von Seiten der Regierung wurde jedoch ein “English only” ausgegeben, die Songs verschwanden im Archiv. 75 Jahre später wollte Leary jedoch zeigen, dass Amerika ein Land der kulturellen Sprachenvielfalt ist: „Für mich sind American Indians Amerikaner. Viele der frühen Siedler in den Vereinigten Staaten, bevor das Land überhaupt eine Nation wurde, sprachen eine andere Sprache als Englisch. Deutsch, Holländisch, Schwedisch, diese Sprachen sind genauso legitim. Und auch in meiner Heimatregion hörte man viele verschiedene Sprachen. Ich denke also, es ist sehr wichtig, diese Lieder als amerikanische Lieder zu präsentieren und sie denen vorzuhalten, die glauben, jeder sprach hier sofort Englisch und, dass nur das Englische das richtige ist.

Alan Lomax, Sidney Robertson und Helene Stratman-Thomas haben in mehreren Reisen in einem Zeitraum von acht Jahren mehr als 2000 Aufnahmen zusammen getragen. Leary hat auf “Folksongs of another America” 186 Lieder ausgewählt, die repräsentativ für die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Gegend sind. Das reicht von finnischen bis serbischen Songs, von französichen bis litauischen, dänischen, walisischen, polnischen, luxemburgischen, schweizer und deutschen Liedern, wie eine Aufnahme von Herman Meyers, „Was war an diesem Baum?“, vom September 1938, aufgezeichnet von Alan Lomax.

James Leary arbeitete jahrelang an dieser Veröffentlichung. Er bereinigte digital die alten Aufnahmen und trug viele Informationen zusammen, die in den Original Notizen der drei Ethnologen nicht vorhanden waren. Er suchte nach Fotos für das Begleitbuch, kontaktierte Nachfahren der Musiker und übersetzte alle fremdsprachigen Lieder mit Hilfe von Kollegen anderer Fremdsprachenabteilungen der University of Wisconsin. Eine Ausnahmeleistung, die jedoch erst den ganzen Wert des Kulturmischmaschs des oberen Mittleren Westens für den Hörer zugänglich macht. Und obwohl man hier nur alte Aufnahmen hört, ist die eigentliche Botschaft dieser visionären Arbeit aus den 30er und 40er Jahren für James Leary klar: „Heute sorgt man sich in Amerika über die Einwanderung, was die Immigranten mitbringen und ob sie überhaupt ins Land gelassen werden sollen. Und genauso ist es ja auch in Europa. Ich finde, diese Lieder zeigen, dass Neuankömmlinge in einem Land, auch wenn sie Teile ihrer Sprache, ihrer Kultur und Tradition behalten, zur gleichen Zeit offen sind und etwas im positiven Sinne beisteuern. Wenn man sich das ansieht, wie es damals war, kann das eine gute Lektion für heute und morgen sein.“

Die 5CD und eine DVD umfassende Sammlung “Folksongs of another America” ist bei Dust to Digital Records und University of Wisconsin Press erschienen.

 

Samstagnachmittagspaziergang

Vom Hotel zum Weißen Haus ist es nicht weit. Alle möglichen Polizisten sichern den Sitz des Präsidenten ab. Kameras nehmen jede Bewegung der zahlreichen Touristen aus aller Welt auf. Absperrgitter wurden nach den jüngsten Vorfällen noch vor dem eigentlichen Zaun aufgebaut. Ein paar vereinzelte Protestierende sitzen hinter ihren Schildern und warten auf Gespräche. Für was sie demonstrieren interessiert keinen. Die Passanten laufen vorbei, auf der Suche nach einem guten Blick aufs Weiße Haus.

Donald Trump kommt 2016 nach Washington DC.

Donald Trump kommt 2016 nach Washington DC.

Es ist heiß an diesem Samstagnachmittag. Ich gehe weiter Richtung „National Gallery of Art“ und da ein riesiges Plakat vor einem gewaltigen Gebäude. Ganz klar ist nun, Donald Trump wird kandidieren, steht ja da: „TRUMP – Coming 2016“. Und der Donald baut sich gleich dazu eine Unterkunft nur einen Steinwurf vom Weißen Haus entfernt. Das „White House“ scheint ihm wohl nicht gut genug zu sein.

Die Nationalgalerie ist beeindruckend. Und zum ersten Mal in den USA freue ich mich darüber, wie meine Steuern ausgegeben werden. Das Museum hat, wie alle staatlichen Museen in der Hauptstadt, freien Eintritt.

Der Denker regt zum Nachdenken an.

Der Denker regt zum Nachdenken an.

Man sieht ganz verschiedene Menschen vor den Bildern, den Möbeln und auch dem Denker von Rodin stehen. In der Fotoausstellung fallen mir vor allem die vielen deutschen Namen der Fotografen auf. Durch einen futuristischen unterirdischen Gang geht es in das beeindruckende Ostgebäude, wo mehr die moderneren Skulpturen zu finden sind.

Von dort spazierte ich weiter Richtung Mall und dann auf das Kapitolsgebäude zu. Dahinter liegen die Jefferson und Madison Buildings, wo die größte Bücherei der Welt, die „Library of Congress“, untergebracht ist. Auf der Suche nach alten deutschsprachigen Radiosendungen aus den 20er und 30er Jahren kam ich nicht weiter. Einen Versuch war es wert, aber die ethnischen und fremdsprachigen Radioprogramme in den USA wurden über all die Jahrzehnte kaum archiviert.

Der "Sonntags-Gast" wurde 1871 in San Francisco veröffentlicht.

Der „Sonntags-Gast“ wurde 1871 in San Francisco veröffentlicht.

Aber dann schlenderte ich zum Zeitungsarchiv am anderen Ende des Madison Gebäudes auf der Suche nach deutschsprachigen Zeitungen, die in der San Francisco Bay Area veröffentlicht wurden. Viel war nicht in diesem Gewaltarchiv zu finden, doch dann wurde der Archivar in seinem Karteikasten fündig. Ein Jahrgang des „Sonntags-Gast“, erschienen 1871, war auf Mikrofilm verfügbar. Die Zeitung war ein belletristisches Wochenblatt. Interessant darin vor allem die vielen Anzeigen von Handwerkern, Bierhallen, deutschen Geschäften. San Francisco war voller Einwanderer aus den deutschsprachigen Ländern.

Washington ist eine beeindruckende Stadt, die man zu Fuß durchschlendern sollte. So viele Eindrücke, so wenig Zeit.

Music with a Mission

(An English language report for our English reading NZ readers)

The sounds of the world in the heart of Washington DC

Not far from the Capitol in Washington DC is 600 Maryland Avenue. It is a building that looks as if it could be an insurance company or a brokerage house. Instead, the second floor is home to one of the most prestigious, diverse and important record companies in the United States, if not the world, Smithsonian Folkways.

Bertold BrechtThe label was founded in 1948 by Moses Asch; he wanted to document „people’s music,“ spoken word, instruction, and sounds from around the world. Since Asch initiated this bold idea, Folkways has released more than 2,500 titles. Of these, two-thirds have sold fewer than 100 copies a year and many have sold fewer than 500 copies in total. This label and its thinkers, shapers and supporters, though, have never been in business for big bucks or number one hit singles on the Billboard charts. Folkways is about documenting a rich diversity of music, sounds and historical events in America and around the world.

Once asked how he defines Folkways, Moses Asch answered: “Anything that is sound, from Indonesian folk music to James Joyce reading his own poetry.” Woody Guthrie and Pete Seeger, Angolan freedom songs and Mongolian throat singing, Berkeley teach-ins during the Vietnam era and Bertolt Brecht before the Committee on Un-American Activities, this label’s catalogue is all over the place. Exploring their collection is akin to swimming in a pool of sounds of the 20th century.

Atesh Sonneborn has been with Folkways for 12 years. This is his dream job. An ethnomusicologist, he is still amazed by the richness of Folkways’ archive. A temperature-controlled room is the heart of the label and its vast archive. This room houses the soul of more than 60 years of Folkways Recordings. Much of it is music that is largely unknown today, such as field recordings from the South of the country, and artists such as Lead Belly and Woody Guthrie. Folkways has it all. Atesh Sonneborn just pulls out records and tells little stories about each of the recordings. He himself is sometimes amazed at what can be found. Rows and rows of shelves display reel to reels, cassettes, vinyl, master tapes, and acid tape recordings.

Many of these are extremely fragile. Each time the three times the archive has moved, Sonneborn explains, some of the acetate recordings have broken. Fortunately, today Folkways is a label that offers music of the past with current technology that can maintain or repair it. According to Sonneborn, “The Library of Congress now has a machine that can take the pieces of a broken record and piece it together on a computer, so you can play it again.”

Sonneborn stands in the center of Folkways’ archive to search for German-related recordings. This was never a specific focus, Sonneborn explains; founder Moses Asch focused predominantly on American roots music. The bulk of the Folkways catalog reflects the founder’s interest in American folk songs.

Nevertheless, his musical vision was eclectic and Asch viewed folk music as an expression of the people. Many musical researchers came to him with ideas for albums and, consequently, many different immigrant groups were featured in releases, especially those with strong communities, such as the Irish, Polish and Italian communities.

On the other hand, while Germans have deep roots in America, their shared sense of identity and culture here has been hindered by two world wars and Germany’s role in them. While cultural events and backgrounds are celebrated, they are not always cherished and preserved. Therefore, there is still no specific release of the music of German immigrants to the United States on Folkways.

That notwithstanding, many German-related recordings have made it into Folkways’ archives. Of course there are drinking songs such as, “From the Hofbräuhaus to the Reeperbahn.” There are also German Folk songs, sung by internationally acclaimed artist Martha Schlamme, in a release from 1954, and many albums featuring German songs by Ernst Wolff, who was born in Baden-Baden and had to leave his home country in 1933. Moses Asch, born of Jewish parents in Warsaw , Poland also came to the US after the brutal Nazi reign began. He acknowledged the rich German musical traditions and invited German immigrant performers to present their musical roots on his label.

Atesh Sonneborn pulls another vinyl boxset off of the shelves. Folkways released the works of ethnomusicologists Curt Sachs and Erich von Hornbostel, who developed a system of musical instrument classification. Both musical experts had to flee Nazi-Germany, and now their work is preserved on Smithsonian Folkways. Of great historical value is the release, “The Demonstration Collection of E.M. von Hornbostel and the Berlin Phonogramme-Archive,” a collaboration of several archives from 1962 that brought together music from 120 cylinder copies of wax cylinder recordings.

Together these constitute the collection of Erich Moritz von Hornbostel, which he compiled for the “Phonogramm-Archiv” of the Psychological Institute of the University of Berlin . Up until the Second World War, this was the world’s most famous and comprehensive collection of recordings of folk music, tribal music and Oriental art music. This release is surely not a bestseller and the sound quality is poor compared to today’s standards, but it does have a truly historical value, in terms of the recording technology and its cultural importance.

Dozens and dozens of recordings with a German spin can be found in the archives of Folkways. For example, Eric Bentley recorded the songs of Hanns Eisler and Bertolt Brecht and, therefore, these important songs were re-introduced to an American audience in the turbulent decade of the 60s. German can also be heard on albums such as “Folk Music from Nova Scotia” and “Folksongs of Saskatchewan”.

Over time, Asch’s basic idea for this record label has transformed. He wanted to document the music and sounds around him. Today Smithsonian Folkways has become a label that, without a specific goal or approach, preserves the music and sounds of the past for future generations. All recordings are available to the public and are not hidden away in their archives.

Folksongs of SaskatchewanWhen Moses Asch was looking for a partner or institution to take over the vast collection in the early 1980s, all labels just put him off. They were interested in the jewels of the archive, such as Woody Guthrie, Pete Seeger and Lead Belly; they weren’t, however, interested in releases such as “Early German Ballads, Vol. 1: 1280-1619,” “Bentley on Biermann: Songs and Poems of Wolf Biermann,” and “Pennsylvania Dutch Folk Songs”.

But Asch wanted to make sure that all of Folkways’ archive would remain accessible to the public. One year after Moses Asch’s death in 1986, the Smithsonian Institution Center for Folklife and Cultural Heritage in Washington D.C. acquired Folkways Recordings. An important part of the deal was that all recordings had to be available to the public. Through a grant, the entire collection has been digitalized which makes the idea of accessibility possible.

Whenever a customer orders a release on the website, even if it is the first time, five copies of the album will be printed: one for the customer, one to stay with the label, and three for future customers of the same release. This is not really a money making concept, but a beautiful way to keep the diversity of music and its roots alive.

Heute schon für LoC getwittert?

Twitter ging am 21. März 2006 online und seitdem wird getwittert, was das Zeug hält. 105,8 Millionen Nutzer sind registriert, die pro Tag rund 55 Millionen Tweets rausballern. Nun wird das alles, was man so in 140 Zeichen schreiben kann, archiviert. Und nicht irgendwo. Die Library of Congress in Washington DC will alle Twitter Nachrichten für die Zukunft bewahren. TwitterAlso jeder Tweet geht nun ins Archiv. Sei er noch so wichtig oder so bescheuert, wie die Meldung, dass der Kaffee am Morgen schon wieder kalt sei, oder man nun auf der Stirn einen Pickel entdeckt habe.

Die Library of Congress will alles und Twitter freut sich wie Bolle. Biz Stone, Mitbegründer des Unternehmens, erklärte auf der Webseite: „Es ist sehr aufregend, dass Tweets Teil der Geschichte werden“. Wie das ganze in Zukunft genutzt werden soll ist noch fraglich, denn die Library of Congress ist zwar das grösste Archiv der Welt, gilt bei vielen aber auch als Schwarzes Loch. Was dort versinkt, taucht nie wieder auf. In den Weiten der Lagerhallen finden sich 142 Millionen geschichtliche Dokumente. 32 Millionen Bücher, 62 Millionen Manuskripte und die grösste Sammlung an Film- und Tonaufnahmen auf der Welt.

Nun also auch Tweets, ist doch schön, dass man seinen Namen, oder seine User ID, nun auch in der Library of Congress finden kann. Dazu passt doch gut der Song von Madsen „Du schreibst Geschichte“….jeder von uns Tweeties.

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The music of Haiti

Haiti BoxIch bin gerade von meinem Trip nach Juarez, Mexiko, zurück gekommen. Zuhause lag ein Paket von amazon, darin die bestellte CD Box „Haiti – Recordings for the Library of Congress“. Der Ethnologe und Folklorist Alan Lomax reiste 1936/1937 nach Haiti, um dort die einheimische Musik aufzuzeichnen und für nachfolgende Generationen zu archivieren. Nun ist diese umfangreiche CD Box erschienen. Komischer Zeitpunkt. Man hört in diesen Tagen ganz anders in.