Love Parade in Florida

Man, man, man….das ist schon ein Lovefest in Tampa, Florida. Alle lieben Mitt, der Retter der Nation. Nur komisch, anscheinend kann sich niemand mehr an den Vorwahlkampf der Republikaner erinnern? Da war Mitt Romney ein Paria. Der Superreiche, der keinen Bezug zum amerikanischen Mittelstand, keine Ahnung von den Alltagsproblemen des Normalsterblichen US Bürgers hat. Er fühle sich verbunden zu den Autobauern in Detroit, so Romney bei einem Besuch bei General Motors, denn seine „Frau fahre auch zwei Cadillac“. Solche Sprüche zeigten nur zu deutlich, in welcher Welt Mitt Romney lebt.

Alles vorbei, alles vergessen. Selbst die christlich-fundamentalistische Basis beißt sich auf die Lippen. Ein „Sekten“ Mormone im Weißen Haus ist noch immer besser als der Sozialist Obama. So ungefähr läßt sich deren Einknicken in Sachen Romney erklären, denn im gesamten Vorwahlkampf setzten sie auf die falschen Kandidaten. Und dann war Schluß mit Wählen, Mitt durch und sie standen da, rieben sich die Augen und wunderten sich, wie es nun dazu kommen konnte.

Nun also beginnt die Liebeskampagne mit der Partei, die nicht so richtig will. Ehefrau Ann Romney erzählt auf dem Parteitag aus dem Familienleben. Die Romneys hätten ja auch harte Zeiten durchgemacht, von daher….Klar, ein Romney wie du und ich. Und dann Chris Christie, Gouverneur von New Jersey. Er gibt den Einheizer „stand up with me“, aber auch er vermeidet die direkten Angriffe auf Präsident Obama. Vielmehr wirbt er um die Unterstützung der Basis für den Kandidaten Mitt Romney. Man wird das Gefühl nicht los, dass in der GOP nur die wenigsten so richtig zufrieden mit ihrem Mann im Rennen ums Weiße Haus sind. Halten wir es daher mit dem Motto der Love Parade „Friede, Freude, Eierkuchen“….sorry, Pancakes!