Die Haushaltskrise wird geraucht

Marihuana Rauchen tut gut. Zumindest könnte man damit den kranken kalifornischen Haushalt wieder gesund machen. Das zumindest dachte sich der Abgeordnete Tom Ammiano, der San Francisco im Staatsparlament vertritt und nun die Legalisierung und die Besteuerung von „Pot“ verlangt. Jeder über 21 im Sonnenstaat sollte das Gras anbauen, kaufen, verkaufen und besitzen dürfen. Zwar ist all das bundesrechtlich verboten, aber schwierige Zeiten erfordern schwierige Lösungswege.

Ammiano geht davon aus, dass die Legalisierung und die Besteuerung von Marihuana bis zu einer Milliarde Dollar pro Jahr in den Staatssäckel Kaliforniens bringen würde. Ein Betrag, den man in diesen Zeiten dringend brauchen könnte.

Zwar stösst der Vorstoss des Abgeordneten nicht gerade auf breite Basis, doch er wird durchaus ernsthaft auf vielen Ebenen diskutiert. Viele in Kalifornien sind dem Marihuana nicht gerade abgeneigt. Im Norden des Bundesstaates wird tonnenweise angebaut, privat zum persönlichen Gebrauch, aber auch landwirtschaftlich im grösseren Stil. Allerdings bislang illegal. Auch stimmten die Wähler Kaliforniens im Jahr 2006 zu, dass schwer Erkrankte Zugang zu Marihuana als schmerzstillendes und stimulierendes Medikament haben sollten.

Also, abwarten….in Kalifornien könnten schon bald die roten Zahlen des Staatshaushalts in Rauch aufgehen…und das mit einem breiten Grinsen um die Lippen.

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