Erinnern nicht vergessen

Heute ist Memorial Day in den USA. Die amerikanische Fahne ist fast überall zu sehen. Nachbarn lassen sie im Wind wehen, Autoverkäufer bieten mit den „Stars and Stripes“ besondere „Deals“ an, Supermärkte verkaufen die Hot Dogs mit einem „Flag Sticker“.

Und dann sind da noch die Gedenkveranstaltungen im ganzen Land. Präsident Obama war am Morgen für eine zentrale Veranstaltung auf dem Arlington National Cemetery. Auch hier in der Bay Area kamen viele Offizielle, Familienangehörige und Freunde von gefallenen Soldaten zusammen. Auf dem Friedhof im Presidio, gleich bei der Golden Gate Bridge, oder in Colma auf dem riesigen Soldatenfriedhof südlich von San Francisco.

Man gedenkt heute der gefallenen Soldaten. Vor allem der mehr als 6700 Männer und Frauen, die seit Ende 2001 auf den jüngsten Kriegsschauplätzen im Irak und in Afghanistan starben. Im Fernsehen, im Internet und in den Zeitungen sieht man Photos von zumeist jungen Militärangehörigen, die für ihr Land gefallen sind. Eine hohen Preis für ihren Einsatz zahlen mußten. Man liest die trauernden Zeilen von Familienmitgliedern und Freunden, die sich erinnern. Und vielleicht denkt auch der eine oder andere in den USA an all das Leid, an das Elend, an die Not, die diese beiden Kriege im Irak und in Afghanistan verursacht haben.

Memorial Day

Memorial Day in ColmaHeute war „Memorial Day“ in den USA. Ein staatlicher Feiertag, an dem der gefallenen Soldaten gedacht wird. Präsident Bush war auf dem „National Cemetery in Arlington„. Ich bin auf den „National Cemetery“ in Colma gefahren, südlich von San Francisco, einer Kleinstadt, die vor allem als Friedhof für San Francisco diente und dient.

Memorial Day in Colma
Und dort, auf diesem Nationalfriedhof, liegen nur ehemalige Soldaten.
An diesem Tag wird auf jedes Grab eine
amerikanische Fahne gesteckt, als Erinnerung an den Dienst und das Opfer der Soldaten.

Hier ein paar Eindrücke aus Colma.

a.p.