Goldene Zeiten für Eisbrecher

      Eisbrecher im Interview
Alex Wesselsky im Interview.

Alex Wesselsky im Interview.

Es kommt ja nicht oft vor, dass man eine Band vom Demoband bis zur goldenen Schallplatte begleitet. Doch genau das ist mit Eisbrecher passiert. Ich weiß noch, als Alex Wesselsky überraschend bei Megaherz ausstieg, um mit Noel Pixx Eisbrecher zu gründen. Er drückte mir eine sechs Songs umfassende CD in die Hand und meinte nur: „Hör mal rein“. Darauf die erste Version von „Schwarze Witwe“ und auch eine Coverversion des NDW-Klassikers „Zauberstab“ von Zsa-Zsa.

Eisbrecher spielten sich kontinuierlich nach vorne, vor allem spielten sie sich aus dem Schatten von Megaherz ins Rampenlicht. Und das durchaus auch Dank ihres Frontmanns Alex, der wie für die Bühne geschaffen wurde. Für mich ist er einer der mitreißendsten und charismatischsten Sänger im deutschen Musikgeschäft. Es ging stetig voran, bergauf für die Band, von einer Platte zur nächsten machten Eisbrecher mehr auf sich aufmerksam. Und ich nervte mit jeder neuen Veröffentlichung, bei jedem neuen Interview mit der Frage, wann spielen Eisbrecher endlich live in den USA.

Dazu kam es bislang noch immer nicht, doch Eisbrecher sind seit ein paar Jahren in den USA auf Metropolis Records veröffentlicht. Die Verkaufszahlen sind durchaus ok, wie mir auch Label-Besitzer Dave Heckman vor einiger Zeit erklärte. Eisbrecher, so Heckman, haben ihre treue Fanbase in den USA und Kanada. Auf den Streamingdiensten Spotify und Pandora donnert der Eisbrecher vielbeachtet im Fahrtwind von Rammstein durch die Weiten des musikalischen Klangraums.

Die doppelte Goldauszeichnung für Eisbrecher.

Die doppelte Goldauszeichnung für Eisbrecher.

Und nun saßen wir am letzten Wochenende mal wieder zusammen. Diesmal im Zenith in München, um über die Band, Amerika und das Musikgeschäft zu sprechen (siehe/höre oben). Alex Wesselsky ist ein „outspoken“ Musiker, der das sagt, was er denkt und auch dazu steht. Hinter und auch auf der Bühne. Das macht jedes Interview mit ihm interessant, spannend und auch lebendig. Als er abends im Konzert die Europafahne entfaltete, hörte man einige Buh-Rufe. Doch genau darauf hatte er es abgesehen, Alex ist ein überzeugter Europäer und steht auch in der derzeitigen Krise dazu. Der Zweimetermann redet niemandem nach dem Maul – Bravo!

Nach dem kraftvollen, energiegeladenen Konzert kam dann noch die kleine Feier zur doppelten Goldplattenauszeichnung für die beiden Studioalben „Schock“ (2015) und „Die Hölle muss warten“ (2012). Ich durfte dabei sein, dachte an dieses erste Demoband vor zig Jahren und freute mich einfach für die Band, die hart und unermüdlich für diesen Moment gerockt hatte. Mit gleich zwei goldenen Schallplatten hat sich Eisbrecher endgültig in der Bundesliga der deutschsprachigen Rockbands etabliert. Gratulation zu diesem beeindruckenden Erfolg.

Eisbrecher im SCHOCK-Interview

      Eisbrecher im Schock-Interview
Mützen-Tuch-Tausch. Alexander Wesselsky und Nina Pauler.

Hut-Tuch-Tausch nach dem Interview.

Da kommt die neue Platte von Eisbrecher raus, veröffentlicht in Deutschland und den USA, und ich denke mir, mach mal wieder ein Spezial. Kommt ja nicht so oft vor, dass eine deutschsprachige Band in Übersee Erfolg hat (mal abgesehen von Rammstein). Meine frühere Funkhauskollegin Nina Pauler war mehr als bereit dazu, in ihrer ganz eigenen Art ein weiteres Interview mit Sänger Alex Wesselsky zu führen.

Als ich dann das Ergebnis hörte, dachte ich mir, muß ein sehr netter Nachmittag in Augsburg gewesen sein, aber irgendwie ging es im Gespräch nicht soooo sehr um die Musik oder die neue Platte.

So traurig war das Interview nicht.

Ein Märchen aus 1001 Nacht.

Beide hatten Spaß, das hört man. Sie redeten über vieles, lachten viel, insgesamt ein sehr….ja, lebendiges und unterhaltsames Interview, das man durchaus hören sollte. Von daher hier das gesamte Interview, ungeschnitten und unzensiert (Sorry America, I didn’t edit the F-Bomb).

Das Eisbrecher-Spezial zum neuen Album steht auch und wird lokal im Nürnberger Raum am Sonntag den 25. Januar und am Sonntag den 1. Februar auf afk max ausgestrahlt. Dazu noch so ein paar weitere Dutzend Stationen in Übersee, aber auch in Berlin, Hamburg, Weimar, Göppingen, St. Pölten, Bern, Lodz, Windhoek und, und, und….

Eisbrecher Vollkurs voraus

Eisbrecher feierte die Rheinfeier auf der "MS RheinEnergie".

Eisbrecher feierte die Rheinfeier auf der „MS RheinEnergie“.

Eine Rheinfahrt die ist lustig. Seit 18 Jahren produziere ich „Radio Goethe“, seit dem Beginn der Band Eisbrecher laufen die Mannen um Käpt’n Alex regelmäßig im Programm. Damals als Alex Wesselsky bei Megaherz ausstieg, gab er mir kurz danach eine CD mit den ersten Hörbeispielen seines und Noel Pix‘ neuem Projekt in die Hand. Es war anders, elektronischer, doch vor allem vielversprechend. Und mit Eisbrecher blühte Alex auf, realisierte vieles, was mit Megaherz musikalisch nicht umgesetzt werden konnte. Das erlebte man am gestrigen Samstagabend erneut beim Jahresabschlußkonzert auf der „MS RheinEnergie“.

Fast 1100 Fans und geladene Gäste waren an Bord, als der Kölner Dom rechts liegen gelassen wurde und die Motoren des Schiffes angeschmissen wurden. Es ging flussaufwärts. Die Zuschauer erlebten ein außergewöhnliches, ja, ein einmaliges Konzert. Draußen zog das Ufer vorbei, innen kochte der Saal mit den besten Songs aus 11 Jahren Eisbrecher. Sänger Alex war der perfekte Unterhalter, Moderator und Anheizer. Die wenigen neuen Gesichter im Publikum wurden fast persönlich in der Eisbrecher Familie willkommen geheißen.

Im Januar wird nun das neue Album „Schock“ erscheinen. Zwei Songs daraus präsentierte die Band am Samstagabend. Und wieder wird auch dieses Album in den USA auf Metropolis Records veröffentlicht werden. Damit sind Eisbrecher eine der wenigen deutschsprachigen Bands, die auch weiterhin auf dem US Markt präsent und erfolgreich sind. Ihr Sound kommt an, die Songs sprechen diese universelle Sprache, die man versteht, egal, ob man den Wortspielen von Alex Wesselsky folgen kann oder auch nicht.

Nach dem Konzert erhielt ich noch eine kleine Extra-Zugabe, als Alex erfuhr, dass ich nun die doppelte Staatsbügerschaft besitze. Er setzte – mit Hand auf dem Herzen – zum Singen der amerikanischen Hymne an. Ein besonderes Ständchen zu später Nachtstunde. Persönlich und ganz und gar nicht politisch gemeint. Danke Alex!

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Wer verdient an der Musik?

Per App in der Spotify Musikbibliothek.

Per App in der Spotify Musikbibliothek.

Die Sängerin Taylor Swift hat nun ihre Musik aus den Streaming Angeboten wie Spotify zurück gezogen. Sie sagt, andere verdienen da mit ihren Songs. Das sagt eine Musikerin, die gut im Geschäft ist. Spotify reagierte, Firmenchef Daniel Ek erklärte , man habe allein im letzten Jahr eine Milliarde Dollar an die Musikindustrie überwiesen. Wenn die Plattenfirmen das nicht weitergeben würden, läge das Problem dort und nicht bei Spotify. Mal schnell den Schwarzen Peter weiter gereicht. Schon vor einiger Zeit hatte sich auch Purple Schulz von den Streaming Diensten verabschiedet. Es bringe nichts, meinte er auf seiner facebook Seite. Seine Fans erreicht er vielmehr direkt in sozialen Netzwerken oder in Konzerten.

Tatsache ist, dass von dem Musik-Streaming Minimalstbeträge bei den Musikern und Bands ankommen. Andere werden damit reich. Das sieht man derzeit auch hier in der San Francisco Bay Area. Tim Westergren ist der Gründer von Pandora, einem der großen Streaming Services. Und er hat sich gerade ein riesiges Estate in Inverness, Marin County, geleistet. Das wurde auch nur bekannt, weil er derzeit mit den Behörden in West-Marin und den Anwohnern in der Point Reyes Region im Klinsch liegt. Westergren will größere Anbauten durchführen, was nicht jedem gerade gefällt. Der Pandora Gründer wurde mit seinem Streaming Dienst sehr reich, das zeigt er jetzt mal so nebenbei.

Streaming Dienst Pandora wurde zum Erfolg.

Streaming Dienst Pandora wurde zum Erfolg.

Nein, es geht hier nicht um Neid, Tim Westerberg oder auch Daniel Ek sollen verdienen was sie wollen, besitzen was sie können. Aber es geht darum, dass man diesen Erfolg nicht auf dem Rücken anderer macht und wenn, dann sollte man fair dafür bezahlen. Und das machen sowohl Spotify wie auch Pandora nicht. Die Münchner Band Eisbrecher ist in den USA auf Metropolis Records veröffentlicht. Wenn man auf Pandora „Rammstein Radio“ wählt, dann ist fast jedes dritte, vierte Lied eines von Eisbrecher. Was die Band damit verdient sei einmal dahingestellt, bislang jedenfalls können sich Eisbrecher keine USA Tournee leisten.

Ja, es hängt viel davon ab, wie die Konsumenten, die Hörer heute Musik nutzen. Die Zeiten sind lange vorbei, als ich als Jugendlicher durch die Nürnberger Plattenläden stöberte, auf der Suche nach Bands, die ich auf AFN, Bayern 3 oder bei Freunden gehört hatte. Das ging vom Radio Adler zum Francoise in der Breiten Gasse, da war der Phonac, der Musik Shop, der Goofy. Auch Hertie, Kaufhof und Karstadt hatten Plattenabteilungen. Dann kam der WOM und dann der Müller und dann machte irgendwann ein Laden nach dem anderen dicht. Spotify und Pandora machen es heute einfach. Einfach für den Kunden. Doch dabei wird vergessen, dass Musik nicht nur ein Konsumgeschäft ist. Die mp3 Tauschbörsen, youtube, iTunes und all die anderen legalen und illegalen Plattenformen haben das Geschäft schon verwässert. Mit Plattenverkäufen verdienen heute nur noch die wenigsten Bands und Musiker etwas. Die Streaming Dienste sind so etwas wie Leichenfledderer. Der Patient ist schon tot, man verschachert nur noch das, was übrig geblieben ist und verdient damit „gutes“ Geld. Was danach noch übrig bleibt, wird sich zeigen. Ich glaube, nicht mehr viel.

 

Musik nur, wenn sie laut ist

Gestern Abend spielten KMFDM in San Francisco. Eine Band, die seit fast 30 Jahren kompromisslos ihren Weg geht, oder wie es in einem Lied heisst, den „ultimate beat“ präsentiert. Gegründet vom Hamburger Sascha Konietzko gehören KMFDM weltweit zu den Pionieren des härteren Industrial-Metal Sounds. Konietzko singt mal auf Englisch, mal auf Deutsch und liebt solche Wörter wie „Hauruck“, „Ruckzuck“ oder „Tohuvabohu“, die dann vom Publikum begeistert und lauthals mitgesungen werden. Eine Deutschlektion, der etwas anderen Art. Auf solchen Wörtern bauen ganze Songs  auf, und ja, sie sind durchzogen vom „ultimate beat“.

KMFDM touren regelmäßig durch die USA und Kanada. Sie sind eine der deutschen Bands, die unbeachtet von Kulturinstitutionen, Konsulaten und deutschen Musikexportbüros Werbung für Deutschland machen. Am gestrigen Abend traf ich auch Dave Heckman, den Besitzer von Metropolis Records, auf dem KMFDM seit einigen Jahren veröffentlicht sind. Heckman sagte mir mal, sein Label sei wohl das bedeutendste deutsche Label in den USA. Und recht hat er. Seitdem ich Radio Goethe produziere kenne ich Metropolis Records. Neben KMFDM und vielen EBM und Darkwave Acts, wie Wumpscut, Funker Vogt, In Strict Confidence u.a. waren dort auch Wolfsheim und Melotron  mit ihrem Elektropop und viele andere veröffentlicht.

Und auch die Münchner Eisbrecher haben hier ein US Zuhause gefunden. Eisbrecher sind richtig angesagt „overseas“. Wenn man auf Pandora „Rammstein“ oder „KMFDM“ eingibt, dann ist fast jeder dritte Song, der gespielt wird ein Eisbrecher Lied. Auf Deutsch wohlgemerkt. Dave Heckman bestätigte mir, dass dieser Streaming Service mittlerweile mehr als wichtig für sein Indie-Label geworden ist und Eisbrecher darüber hervorragend verbreitet werden.

Heute steht noch ein Interview mit Jürgen Engler an. Er war Gründungsmitglied von „Die Krupps“, die wieder zusammen gekommen sind und mit „The Machinists of Joy“ ein hervorragendes Comeback Album vorlegen. Viele der Texte sind auf Deutsch, die amerikanischen Fans wird es freuen. Harter Beat und „Tschörman“, das geht hier drüben spielend zusammen. Jürgen Engler lebt in Austin, Texas und natürlich kommt die Platte in den USA auf Metropolis heraus. Die Krupps sind auch eine dieser einflussreichen deutschen Bands, die gerne übersehen werden. Doch wer sich ein bisschen mit der deutschen Musikgeschichte beschäftigt, wer einmal genauer hinblickt, der wird etliche Gruppen aus Deutschland finden, die Pioniere in ihrem Genre sind. Und ich rede hier mal nicht von Kraftwerk, Can und Tangerine Dream. Gerade was Anfang der 80er Jahre in Deutschland passierte und allgemein als Neue Deutsche Welle durchgewunken wird, war eine Revolution im internationalen Musikzirkus. Wer an NDW denkt, dem trudeln Lieder der Spaßfraktion von Nena, Markus, Frl. Menke und UKW durchs Ohr. Doch die Plattenfirmen veröffentlichten damals, wohl mehr aus Versehen, auch bahnbrechende Gruppen, die etwas ganz anderes machten, doch eben deutsch waren und somit den NDW Sticker erhielten.  Gerade im Ausland wurden diese Bands für ihre Arbeit, für ihre neuen Ansätze erkannt und geschätzt. Der Blick zurück lohnt sich. Garantiert.

 

KMFDM Sucks

Also, diesen Ausspruch „KMFDM sucks“ sollte man nicht so wörtlich nehmen. „Sucks“ ist eine Single vom 93er Album „Angst“. Darin machen KMFDM deutlich, um was es ihnen geht und singen eben auch „KMFDM sucks“….und genau das riefen die Fans am Samstagabend in San Francisco, um die in Hamburg ansässige Band zu einer weiteren Zugabe zu animieren.

We don’t have no lyrics, our message is nil
We hate all DJs, they’re makin‘ us ill
Whatever we tell you, is meant to be crap
We hate all music, and especially rap
We don’t like Michael Jackson
We hate Depeche Mode
We don’t care for Madonna
Or Kylie Minogue
KMFDM Sucks!

Und auch wenn sie sich selbst auf den Arm nehmen, derzeit tourt die Band um den Hamburger Sascha Konietzko wieder erfolgreich durch die USA. Portland ausverkauft, San Francisco ausverkauft…nun geht es über Los Angeles Richtung Ostküste und dann zurück zum Abschlußgig am 30. März in Seattle. Ein einziger freier Tag, sonst wird durchgebrettert.

Gestern im Independent in San Francisco war die Bude voll. KMFDM wurden lautstark von Fans empfangen, die seit nunmehr Jahrzehnten die Band begleiten. Sie legten los mit Songs aus dem neuen Album „Kunst“. Und immer wieder kamen Klassiker, von „Anarchy“ bis „Tohuvabohu“. Am Ende, als letzte Zugabe, die finale Dröhnung „A drug against war“.

Im Jahr 29 nach Bandgründung hat die Gruppe nichts von ihrem „Drive“, ihrer Energie, ihrer Kraft verloren. Sascha Konietzko ist Anfang 50, man merkt es ihm nicht an, die Hamburger Luft scheint ihm gut zu tun. Er gehört im internationalen Musikgeschäft zu den Pionieren in seinem Bereich. Keine andere Band in diesem Genre hat jemals so eine weltweite und eingeschworene Fangemeinde aufbauen können, und das über einen so langen Zeitraum. Andere kamen, andere gingen, andere wurden massiv beeinflußt. Die Deutschen haben durchaus einen guten Ruf auf der internationalen Bühne, dank Bands wie KMFDM. Sie sind die Topseller auf dem Metropolis Records Label, füllen problemlos die Clubs in Übersee…und haben letztendlich auch Rammstein mit nach oben gebracht. 1997 spielten Rammstein im Vorprogramm von KMFDM und präsentierten ihren Sound einer begeisterten und an der deutschen Musikszene interessierten Fangemeinde.

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Eisbrecher auf großer Fahrt

Es gibt nur eine Handvoll deutschsprachiger Bands, die in den USA veröffentlicht sind. Klar, da ist Rammstein, doch selbst Tokio Hotel meinen, sie haben mit englischen Lyrics bessere Chancen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was aber die wenigsten in Deutschland wissen ist, dass es doch einige Independent Bands gibt, die sich selbst treu bleiben und damit ganz gut in Übersee fahren. Eine dieser Bands sind die Münchner Mannen von Eisbrecher. Ihre CDs sind veröffentlicht, die letzten beiden kamen bei einem der erfolgreichsten Indie-Labels in den USA heraus, „Metropolis Records“. Und wie mir Labelowner Dave Heckman selbst sagte, verkauft sich die Platte sogar recht gut. Deutsche Texte hin, deutsche Texte her, Eisbrecher haben den richtigen Sound gefunden. Und wer mir das nicht glaubt, der sollte das selbst auf amazon.com nachlesen, einfach nach Eisbrecher suchen. Die Fans sind begeistert und warten sehnlichst auf eine US/Kanada Tour!!!

Natürlich taucht die Band um den charismatischen Frontmann Alex Wesselsky schon seit Beginn in den Playlisten von Radio Goethe auf. Nach etlichen Specials ist es mit der Veröffentlichung von „Die Hölle muss warten“ mal wieder so weit. Die rasende Radio Goethe Reporterin Nina Pauler traf Alex in Nürnberg für die Sondersendung, die ab Freitag (9.3.) über radiogoethe.org online und am Sonntag den 11.3. auf dem Nürnberger Sender afk max zu hören sein wird. Doch das englischsprachige Interview ist so lebendig und witzig geworden, dass ich dachte, man sollte es ruhig im ganzen hören. Also, hier ist Eisbrecher Sänger Alex Wesselsky im Interview mit Nina Pauler:

      Eisbrecher Interview

„Es wird kalt in den USA“

Das zumindest sagte mir Alexx, Frontmann von Eisbrecher. Denn die Münchner Band hat nun endlich wieder einen Plattenvertrag in den USA an Land ziehen können. Und das gleich mit einem der Major Indie-Labels „Metropolis Records„. Dort sind etliche deutsche Musiker und Bands unter Vertrag, wie Diary of Dreams, Wumpscut, And One, Funker Vogt oder KMFDM. Eisbrecher passen ideal ins Raster des Labels. Und über eine Tour wird nun auch offen und intensiv nachgedacht. Es wäre auch endlich an der Zeit, dass Eisbrecher live in den USA und Kanada spielen. Die Fangemeinde ist schon seit Jahren heiss auf Live-Gigs.

Da „Sünde“, der aktuelle Longplayer der Band, nun auch in Nordamerika in den Plattenregalen steht, habe ich für Radio Goethe ein kleines Spezial produziert, das man in der aktuellen Radio Goethe Sendung oder hier hören kann:

      Radio Goethe Eisbrecher

Heute Abend spielen Gudrun Gut und Thomas Fehlmann in San Francisco. Als ich vor ein paar Wochen in Deutschland und eben auch in Berlin war, traf ich Gudrun für ein Interview:

      Gudrun Gut Sendung
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Ihr Sound kommt weltweit an, ihre Musik gilt so ein bisschen als Soundtrack des modernen Berlins. Und helfen tut ihr sicherlich auch die enge Verbindung zu den Einstürzenden Neubauten und deren schillernden Frontmann Blixa Bargeld. Musik verbindet zwischen Neuseeland, China, Berlin und San Francisco. Deutschland gilt schon lange nicht mehr als Entwicklungsland in Sachen Musik.

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